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„Schnellstes Wachstum“: Windows 10 läuft bereits auf 200 Millionen Geräten

„Schnellstes Wachstum“: Windows 10 läuft bereits auf 200 Millionen Geräten

Keine Windows-Version wurde bisher schneller angenommen, informiert . Nach dem Launch im Juli 2015 legte die Verbreitung in den vergangenen zwei Monaten kräftig zu.

„Schnellstes Wachstum“: Windows 10 läuft bereits auf 200 Millionen Geräten
Windows 10 mit Linux-Integration? Heute Abend werden wir es erfahren. (Bild: Microsoft)

Windows 10 schneller verbreitet als bisherige Versionen

Windows 10 ist weltweit bereits auf 200 Millionen Geräten aktiviert, informiert Microsoft auf seinem offiziellen Blog. Das Betriebssystem ist seit Juli 2015 verfügbar, im Herbst lag diese Zahl laut CEO Satya Nadella noch bei 110 Millionen. Doch das Weihnachtsgeschäft dürfte die Verbreitung angekurbelt haben, denn 40 Prozent der Geräte kamen nach dem „Black Friday“ dazu.

Für Microsoft hat Windows 10 mit dieser Entwicklung das bisher schnellste Wachstum, die Adoptionsrate ist laut dem Unternehmen 140 Prozent höher als bei 7 und 400 Prozent höher als bei Windows 8 im gleichen Zeitraum. Marktforscher Gartner prognostizierte diese Entwicklung schon im November.

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Nach dem Black-Friday-Shopping-Wochenende legte die Windows-10-Verbreitung kräftig zu. (Bild: Microsoft

Elf Milliarden Stunden an einem Tag

Mit Microsoft 10 verzeichnete Microsoft außerdem die bisher höchste Interaktionsrate: Am 10. Dezember verbrachten die Nutzer elf Milliarden Stunden im neuen Betriebssystem. Und noch ein Meilenstein ereignete sich in der Weihnachtssaison: Am 28. Dezember waren offiziellen Zahlen zufolge so viele Xbox-Nutzer wie noch nie aktiv.

Die schnelle Verbreitung von nutzt Microsoft auch, um seinen Store anzupreisen. Seit dem Launch der neuen Version wurden drei Milliarden Visits im Windows Store gemessen. Im Dezember waren 60 Prozent der zahlenden Kunden neue Nutzer, was auf den Windows-10-Push nach dem Black Friday zurückzuführen ist.

via blogs.windows.com

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5 Antworten
  1. von Kompaktdesign am 05.01.2016 (07:31 Uhr)

    Zählt das Übertragen von persönlichen Daten an den Konzern auch zur Interaktionsrate?

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  2. von Andi am 05.01.2016 (15:45 Uhr)

    Auf Facebook werben sie auch mit ihren 200 Mio Installationen. Mein Kommentar dazu war:
    "Mich wundert es ja schon, dass ihr euch traut, damit auch noch zu werben. Diese penetrante, ungewollte Aufforderung Windows 10 zu installieren, das unerlaubte herunterladen des Windows 10 Images, die Umgehung des Kundenwunsches nicht mehr mit Aufforderungen nach einer Installation belästigt zu werden*, das ist der Grund für die 200 Millionen. Ansonsten wären es sich höchstens die Hälfte.
    *Ausgeblendete deinstallierte Updates, welche keine Updates enthalten sondern nur die nervige Aufforderung Windows 10 zu installieren werden einfach durch die Änderung der Update Nummer wieder installiert, obwohl der Nutzer Wunsch klar ist."

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  3. von Faires Pricing am 05.01.2016 (16:36 Uhr)

    Wie viele davon sind neue oder ersetzte PCs wo es mit dran hängt ?
    Ich habe keine 150 Euro für ein neues Windows oder wie viel das dieses Mal kostet.
    20% der Bevölkerung rückständiger Länder haben und werden kein gutes Internet bekommen. Das Update ist dort also oft praktisch unmöglich.

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  4. von C0lumbus am 05.01.2016 (19:41 Uhr)

    Tja, kann mich nur anschließen.
    Der Zwangsausrollung sei dank, wird von Microsoft wieder mal etwas bewärtes vom Markt verdrängt.

    Ich muß immer über die liebevolle Gestaltung der neuen Windowsoberfläche schmunzeln. Fast so viel Farbtiefe und Fotorealismus in Icons wie 3.11.

    Hoffe das 7 noch bis 2020 erhalten bleibt.
    Schätze dass man uns "alt eingesessenen" das Leben noch lange schwer machen wird.

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  5. von R_WindowsUser am 07.01.2016 (17:03 Uhr)

    Kein Wunder.
    Zwangsupdates, die man nicht verhindern kann auch bei der X-Box. Werden wohl auch dazu zählen.
    Laptops, die keine Windows Version älter Win8 zulassen (ASUS scheint da führend zu sein, weil das Netz voll mit Postings dahingehend). Wenn man Glück hat, kann man noch mit einem BIOS-Update erzwingen, dass man Windows 7 installieren kann. Vorrausgesetzt, man bekommt ein passendes BIOS, in dem man "Other OS" einstellen kann. Alle anderen Einstellungen reichen nicht aus.
    Wahrscheinlich zählen auch die Versuche Windows 10 vom Rechner zu verbannen, bzw. Windows 10 das eigenständige kommunizieren abzugewöhnen zu der Interaktionsrate.

    Ich war/bin eigentlich schon immer ein Windows User gewesen, aber sollte Windows 7 mal gar nicht mehr versorgt werden, dann ist Windows auf meinen Rechnern gestorben und die Familie wird sich dann notgedrungen einem Linuxkurs unterziehen müssen.

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