Gesellschaftliches Phänomen: SMS am Steuer
In den USA erfährt das Thema „SMS am Steuer" medial eine große Aufmerksamkeit. Die Anhäufung dieser Unfall-Ursache in den letzten Jahren zeigt deutlich, dass es sich dabei um ein relativ neues Phänomen handelt. Das geringe Alter beim Führerscheinerwerb und eine generell oberflächlichere Fahrausbildung machen dieses Problem in den USA ganz besonders groß. Aber auch in Deutschland sieht es nicht wesentlich besser aus. Auch hier ist das Handy im Auto eine große Quelle der Ablenkung, vor allem dann wenn man „nur schnell" eine Antwort auf eine SMS senden möchte. Knapp 49 Prozent der Deutschen geben zu, am Steuer SMS zu lesen. Dabei sind sich 95 Prozent der drastisch erhöhten Unfallgefahr bewusst. Dies beweist eine aktuelle Studie eines Autoherstellers.
Jetzt auch Spots mit echten Bildern
Der Mobilfunkprovider AT&T macht bereits seit 2010 in den Vereinigten Staaten auf das Problem aufmerksam. Durch eine Serie von kurzen Werbespots, in denen die jeweilige, unvollständige Textnachricht von Unfallopfern zu sehen, ist konnte bereits eine abschreckende Wirkung erzielt werden. In einem zweiten Anlauf geht AT&T nun sogar noch weiter und gibt jeder dieser einzelnen Geschichten ein Gesicht, indem die Freunde und Hinterbliebenen, oder auch die schwer geschädigten Opfer interviewt werden.
Vier tragische Schicksale
Mit ihren emotionalen Aussagen verleihen die Opfer und Angehörigen der gesamten Kampagne natürlich noch einmal deutlich mehr Präsenz. Die vier neusten Clips aus dem Juli sind rund 30 Sekunden lang, und zeigen drei verschiedene Einzelschicksale von Unfallopfern. Leider ist der YouTube-Channel von AT&T etwas unübersichtlich. In der Playlist zum Thema "Texting and Driving" finden sich sowohl die älteren Videos aus dem letzten Jahr als auch die aktuellen vier Werbespots sowie eine rund 10-minütige Dokumentation zur Entstehung der Clips.
Weiterführende Links:
- Video-Playlist von AT&T zum Thema "Texting and Driving" - YouTube
- Aktuelle Studie eines Autoherstellers zum Thema "SMS am Steuer"
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von Andreas Naber via facebook 17.07.2012 (11:58Uhr) 1.
Noch nie gemacht. Hänge zu sehr an meinem Leben!
von Trading & Investment via facebook 17.07.2012 (11:59Uhr) 2.
Viel zu häufig.. Krasse, aber wohl notwendige Kampagne
von Bernhard Galler via facebook 17.07.2012 (12:29Uhr) 3.
Never ever.
von Heike Werneburg via facebook 17.07.2012 (12:34Uhr) 4.
Hand aufs Herz. Das wäre Wahnsinn. Ich hänge auch an dem bisschen Leben.
von elchfahrer 17.07.2012 (12:46Uhr) 5.
und wenn man so manchen Autoherstellern glauben darf, soll das mit dem Texten während der Fahrt zunehmend vom Fahrer aus möglich sein.
Blödsinn sowas.
von Herbert Arp via facebook 17.07.2012 (14:08Uhr) 6.
Niemals. Und ich würde jeden an den Eiern aufhängen, der wegen sowas Leben gefährdet.
von Strattack GmbH via facebook 17.07.2012 (14:44Uhr) 7.
Nein, keine Statusmeldung ist so wichtig, dass ich dafür mein oder das Leben anderer Verkehrsteilnehmer riskieren würde.
von Volker Knim via facebook 17.07.2012 (17:25Uhr) 8.
https://www.youtube.com/watch?v=l7FI1atRxvc