So schön könnten E-Mail-Clients aussehen [Designstudie]

So schön könnten E-Mail-Clients aussehen [Designstudie]
Eine aufgeräumte Oberfläche und eine schöne Typografie zeichnen dieses Designkonzept eines E-Mail-Client aus. Doch es geht nicht nur ums Aussehen, es geht auch um Usability.

Mittlerweile verschicken wir weltweit 204 Millionen E-Mails pro Minute, eine schier unglaubliche Zahl. Unsere E-Mail-Clients haben sich in den letzten Jahren jedoch kaum verändert, bemängelt Tobias van Schneider. In einer Designstudie hat er sich deshalb einer optischen Überarbeitung der altbekannten Software angenommen.

Der E-Mail-Client der Zukunft

E Mail Client featured

Einige Dinge sind ihm besonders wichtig, betont van Schneider. Das Interface sollte in erster Linie einfach strukturiert und aufgeräumt daherkommen. Die muss Hierarchien deutlich machen. Entsprechend dieser Prinzipien wirkt sein Design stark auf das Wesentliche reduziert und ergänzt altbekannte E-Mail-Clients zugleich um nützliche Funktionen.

Der aktuelle Stand des Designkonzepts soll noch um Neuerungen ergänzt werden. Es lohnt sich also immer mal wieder vorbeizuschauen. Den aktuellen Stand der Entwicklung findet ihr in unserer Bildergalerie. Wem dieser Ansatz nicht gefallen sollte, findet vielleicht an fluent.io Gefallen, dem gemeinsamen Projekt von drei ehemaligen Google-Mitarbeitern.

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29 Antworten
  1. von Arne 11.07.2012 (10:53Uhr) 1.

    So … und warum befindet der sich nicht in der Entwicklung? Thunderbird macht ja gerade den Weg frei ;-)

  2. von Marc 11.07.2012 (10:56Uhr) 2.

    Also irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Leute, die diese Layouts erstellt haben, GoogleMail nicht kennen. Viele Dinge sind sowohl in der Business Version als auch in der privaten Version verfügbar. Und nach dem optischen Relaunch von GMail sieht es auch noch schick aus.

  3. von Arne 11.07.2012 (10:58Uhr) 3.

    Ich hab auch immer gedacht, dass ein Webmailer, vor Allem von der Qualität eines GMail, ja eigentlich reichen müsste. Aber das ist auch nur die halbe Wahrheit, wenn man sein Adressbuch z.B. nicht ausschließlich im Google-Konto hinterlegt. Und noch so ein paar Pferdefüße mehr.

    Dementsprechend sehe ich schon den Sinn eines nativen Clients, der dann auch in die oben dargestellte Richtung gehen könnte. Klar, wirklich neu ist nichts an den Konzepten - aber gerade deshalb wird's ja Zeit, dass es mal "anständig" außerhalb des Webmailers Einzug hält.

  4. von ERICH 11.07.2012 (10:58Uhr) 4.

    Also das ganze sieht aus wie Sparrow, da haben die einiges abgeschaut...
    http://sparrowmailapp.com/img/feature-2.png

  5. von Daniel Knauer via facebook 11.07.2012 (11:08Uhr) 5.

    Wahnsinn, dafür würde ich Geld zahlen. Sehr schön und sehr übersichtlich.

  6. von Christian Maaß via facebook 11.07.2012 (11:09Uhr) 6.

    Erinnert etwas an Kacheln in Windows 8 und der Nachrichten App in W8. Man könnte auch sagen das so die Mail-App in W8 aussehen sollte!

  7. von Huersch 11.07.2012 (11:13Uhr) 7.

    Ich persönlich finde, dass Outlook das sogar noch deutlich ausgereifter umsetzt und in Kombination mit Sharepoint kann man auch sehr gut mit Attachements umgehen.

  8. von no5251 11.07.2012 (11:14Uhr) 8.

    Der Autor scheint weder die MUAs Mutt oder Thunderbird zu kennen, noch den Mail-Header "X-Face". O.o
    Mit der richtigen Integration landen Aufgaben im Planer, im GTD-Manager oder im Ticketing-System und Termine im Kalender.

  9. von Martin Labuschin 11.07.2012 (11:17Uhr) 9.

    E-Mail ist Kommunikation, nicht Aufgaben-Management. Das können andere Programme besser. Aufgaben-Management im E-Mail-Client führt entweder dazu, dass man sich selbst auch E-Mails schreiben muss um alle Aufgaben an einem Ort zu haben und somit den Überblick behalten zu können oder zu einem wilden Durcheinander, da man in mehr als einer Stelle seine Aufgaben zusammentragen muss. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass mir ein E-Mail-Client jederzeit sagen kann, was ich jetzt gerade zu dem gegebenen Zeitpunkt tun kann (Stichwort: Kontext).

  10. von Martin Labuschin via facebook 11.07.2012 (11:17Uhr) 10.

    E-Mail ist Kommunikation, nicht Aufgaben-Management. Das können andere Programme besser. Aufgaben-Management im E-Mail-Client führt entweder dazu, dass man sich selbst auch E-Mails schreiben muss um alle Aufgaben an einem Ort zu haben und somit den Überblick behalten zu können oder zu einem wilden Durcheinander, da man in mehr als einer Stelle seine Aufgaben zusammentragen muss. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass mir ein E-Mail-Client jederzeit sagen kann, was ich jetzt gerade zu dem gegebenen Zeitpunkt tun kann (Stichwort: Kontext).

  11. von Joshua van Orten via facebook 11.07.2012 (11:19Uhr) 11.

    Sieht super aus. Von den Funktionen gibt es das meiste in Outlook 2011 eigentlich schon. Mehr Social Web Integration und die aufgebohrte Oberfläche finde ich aber mehr als angebracht! :)

  12. von Dominik Kuss via facebook 11.07.2012 (11:23Uhr) 12.

    Erinnert mich stark an Gmail :)

  13. von Marat Bedoev via facebook 11.07.2012 (11:25Uhr) 13.

    also mal ehrlich... in einem Artikel über die "Zukunft" ein Foto von einem Laptop und dann auch noch von Apple zu platzieren... Ist hier ein Praktikant am Werk gewesen?

  14. von Tobias van Schneider 11.07.2012 (11:29Uhr) 14.

    Bonjour Leute

    Danke vielmals fuer den Artikel, es freut mich sehr darueber zu lesen und ich finde es toll dass es Anklang findet. Was man natuerlich nicht falsch verstehen darf, es handelt sich hierbei um ein Konzept, einfach nur meine Gedanken niedergeschrieben mit gleichzeitig auch mit ein paar Designansaetzen unterstuetzt.

    Das Ziel (fuer mich persoenlich) ist primaer die Diskussion zu starten, oder einfach nur die Email Konversation am laufen zu halten, denn immer wenn ich mit Freunden oder Arbeitskollegen spreche, merke ich dass jeder seine persoenlichen Workarounds hat, ohne zu merken wie viel Zeit er da hinein steckt.

    Mich wuerde es freuen wenn wir das Feedback weiter sammeln, und vieleicht gibt es diese, oder eben eine aehnliche App in der Zukunft die zumindest dem Grossteil MEHR Freude bereitet als zuvor.
    Wie auch bereits in der Studie erwaehnt, "Steal or modify my ideas" - Und das meine ich auch so, hauptsache es entwickelt sich etwas grossartiges daraus, wovon wir alle profitieren koennen.

    Danke
    Tobias

  15. von Daniel Hüpenbecker 11.07.2012 (11:30Uhr) 15.

    Ich stelle in meinen Kursen und Seminaren für Senioren und weniger erfahrene Nutzer immer wieder fest das Clients wie Thunderbird oder Windows Live Mail viele Nutzer durch die Fülle an Bedienelementen überfordern.

    Hier wäre definitiv Luft für einen Client mit besserer Usability, und das würde imho vor allem eine massive Aufräumarbeit beim Interface bedeuten.

    Was die Web-Interfaces angeht ist das aktuelle GMail-Design aber in jedem Fall eines der besten, und verständlichsten. Zu Windows Live Mail muss ich Seminare geben - http://eigentlich-ganz-einfach.com/windows-live-mail-seminar. Dann verstehen es die meisten. GMail hingegen ist selbsterklärend.

    Dennoch hat ein Client viele Vorteile, gerade was die Einbindung ins System angeht, und eben diese Vorteile machen für viele Nutzer auch Sinn - gerade für jene die weniger vertraut mit ihrem Computer sind.

  16. von Trilos It-Dienstleistungen via facebook 11.07.2012 (12:26Uhr) 16.

    Ein Blick auf den screenshot: Völlig an der Realität vorbei. Für ein paar Mails mit ein paar Leuten vielleicht OK, als Arbeitsinstrument aber bei weitem nicht ernst zu nehmen.

  17. von EmailClients für Smartphones 11.07.2012 (13:32Uhr) 17.

    So lange Smartphone-Email-Clients nicht alle "width"-Angaben ignorieren die breiter sind als der screen, kann man an Phones Emails oft auch nicht vernünftig lesen. Selber schuld.

  18. von Timeeeeeee 11.07.2012 (14:45Uhr) 18.

    Ach? Wird in den Screenshots nicht Sparrow gezeigt?

  19. von nik 11.07.2012 (14:56Uhr) 19.

    Wie jede Designstudie klammert auch diese jede Menge (praktische) Anwendungsfälle aus:
    - nicht jeder Absender hat einen „Personennamen“. info@example.com sieht gleich viel weniger gefällig links in der Box aus
    - für sehr lange Betreffangaben gilt das gleiche
    - Rich text/HTML Emails werden komplett ausgeklammert. Textformatierung muss sich dem Designkonzept unterwerfen. Rich text kann aber Informationen enthalten, die dieser Client dann nicht abbilden kann.
    - Sortierung, Tags, globale Suche… alles leistungsfähige Konzepte im Alltag, die ich hier im Entwurf nicht sehen kann.

  20. von Arne 11.07.2012 (15:00Uhr) 20.

    @nik:

    1. Nicht jede Software ist für jede Zielgruppe. Vor Allem dort, wo man Minimalismus betreibt, spricht man natürlich oft keine Power-User an. Das empfinde ich aber nicht als Problem - warum sollte derjenige, der nicht zur Zielgruppe gehört, dieses Programm denn bitte nutzen? Eine Nicht-Nutzung ist keine Kritik, sondern in dem Fall dann einfach eine "reicht mir nicht"-Entscheidung.

    2. Fehlende Features können auch einfach daran liegen, dass das Konzept nicht fertig ausgearbeitet ist. Es ist ja auch nur ein Entwurf, wenn ich das richtig verstehe, nicht aber die Fertigungsschablone.

  21. von Christian Baer 11.07.2012 (17:47Uhr) 21.

    also mein Mail-Programm sieht jetzt schon cool aus :)
    http://sparrowmailapp.com/mac.php

    Und über die Gmail-Labels kann man solche Prios ja auch schon gut hinkriegen.

    Trotzdem: Lob für die Designstudie!

  22. von andreas_l 11.07.2012 (18:49Uhr) 22.

    Ich würde es sehr begrüßen, wenn jemand mal einen E-Mail-Client entwickelt. Sparrow-Mail? Sieht interessant aus, aber dafür kauf ich mir kein MacBook. Zu den Kritikpunkten: Privat gesehen ist E-Mail ein Weg der Kommunikation, richtig.

    In der Arbeit hingegen kommt - aus eigener Erfahrung - die E-Mail sehr wohl einer Aufgaben-Verwaltung nahe. Hier würde ich mir ein solches Konzept wirklich dringend wünschen.

    Aus privater, kommunikativer Sicht begrüße ich die zurückgeschraubten Formatierungsmöglichkeiten sehr. Fett, Kursiv etc. kann durchaus sinnvoll sein, aber so kann mann (vllt. auch nur auf Wunsch) E-Mails mit pink-kursivem Comic Sans oder Monotype Corsiva unterdrücken ;)
    Ich möchte nur wissen, was mir der Gegenüber mitteilen möchte und hier ist die Formatierung (in erster Linie die Schriftart, -größe und -farbe) des Textes reichlich egal bzw. soll ein angenehmes Lesen unterstützen.

    Offen gesagt arbeite ich auch an einem Konzept, wie die E-Mail heute aussehen könnte und deswegen finde ich diesen Artikel (inkl. Kritik in den Kommentaren) als sehr hilfreich und inspirierend.
    Wie wäre es beispielsweise, wenn es ein Nachrichtensystem gäbe, das in mehrere Bereiche unterteilt ist, wo jeder Bereich auf einen speziellen Anwendungsfall zugeschnitten ist? (Kommunikation/Unterhaltung, Projektmanagement, Informationen/Newsletter/Rechnungen etc.) Vor allem bei letzterem wird normalerweise keine Antwort erwartet; die E-Mail lässt dies aber theoretisch zu.
    Das ist nur ein Grund, warum auch ich mir ernsthaft Gedanken darüber mache.

  23. von Inka 11.07.2012 (18:58Uhr) 23.

    Das ist ja mal cool. Wenn ich sehen wie einfach mal Thunderbird ausschaut, wünscht man sich über kurz oder lang etwas Abwechslung. Hauptsache die Usability ist immernoch gewährleistet.

  24. von Stefan 12.07.2012 (10:36Uhr) 24.

    Hab mal etwas experimentiert:

    Prototyp: http://www.dels-it.de/mail/ und Blogeintrag:
    http://www.webapp-blogger.de/2012/07/re-designing-the-classic-email-client/

  25. von Stephan Jäckel via facebook 13.07.2012 (11:06Uhr) 25.

    M.E. ist eMail mit eigener Mench-Maschine Schittstelle out. Sie wird neben "Sozialer Kommunikation" und "Selbstgesprächen" in eine Oberfläche "verschwinden". Hinten raus wird es weiter SMTP und so geben aber auf Benutzerseite wird es ein Kommunikations-Management-Tool sein und da wird dann auch das Telefon integriert sein, AB usw...... und wer will legt das alles in eine Coud und die hat er/sie dann sowohl zu Hause am Rechner/Fernseher oder Tab als auch Unterwegs auch Laptop, Netbook, Tabelt Smartphone oder oder.... Leider auch genug Zeit sich soviel mit dem Bildschirm zu beschäftigen, das die realen menschen um einen herum nicht mehr existieren :-(

  26. von E-Mail-Client .mail: Designstudie wird W… 26.07.2012 (11:35Uhr) 26.

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  27. von vladislavmelnik 26.07.2012 (14:37Uhr) 27.

    Hi Lars,

    danke für den Artikel! .mail ist ja mal voll an mir vorbeigezogen. Jetzt bin ich aber peinlich berührt

    Ich nutze momentan Gmail und bin, bis jetzt, vollkommen zufrieden.

    Für mich wirkt der Client optisch ziemlich ansprechend. Wenn ich ehrlich bin, habe ich gar nicht so viel über meinen Workflow nachgedacht. Mein jetziger ähnelt sehr stark der Idealvorstellung, nur dass .mail das noch ein wenig smarter löst.

    Nachdem sich Google Sparrow geschnappt hat, heißt es mittlerweile auch abwarten, Tee trinken und hoffen etwas verbessert sich am Gmail Client.

    Falls jemand smartr noch nicht kennt, es verknüpft Gmail mit Social Media.

    @Tobias von Schneider: Du machst alles richtig! Du "entwickelst" dein Produkt zusammen mit der Crowd. Ich denke, dass ist so ziemlich der beste Weg, den man gehen kann. Und ich bin mir sicher, falls die Idee Realität wird, diese überzeugen wird.

    Viele Grüße
    Vladislav

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