Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Schufa ade: Bonify will den Handel mit Bonitätsauskünften auf den Kopf stellen

    Schufa ade: Bonify will den Handel mit Bonitätsauskünften auf den Kopf stellen

(Foto: Shutterstock)

Mehr Transparenz und mehr Demokratie bei den Informationen zur eigenen Bonität. Diese Ziele hat sich das Fintech-Startup Bonify auf die Fahnen geschrieben. Den deutschen Nutzern gefällt das.

Bonify: Mehr Demokratie bei Bonitätsdaten

Undurchsichtig, umständlich, langwierig – das ist die Meinung vieler Verbraucher zum Thema Bonitätsauskunft. Das will das neue Fintech-Startup Bonify jetzt ändern. Bonify wolle Bonitätsauskünfte demokratisieren, indem diese allen Verbrauchern kostenfrei, mit vielen Erläuterungen und sofort zur Verfügung gestellt würden, erklärt Mitgründer Gamal Moukabary gegenüber dem Portal deutsche-startups.de.

Bonify: Kostenlos die eigene Bonität abfragen. (Screenshot: bonify.de)
Bonify: Kostenlos die eigene Bonität abfragen. (Screenshot: bonify.de)

Für Verbraucher vielleicht noch interessanter ist die Möglichkeit, von den eigenen Daten zu profitieren. „Die Verbraucher erhalten die Hoheit über die eigenen Daten erhalten [sic!] und können sie – mit Unterstützung durch bonify – zur Optimierung der persönlichen finanziellen Situationen einsetzen“, so Moukabary. Bei Bonify sollen Anbieter wie Finanzdienstleister, Versicherungen oder Telekommunikationsfirmen sich beim Nutzer bewerben und nicht umgekehrt.

Geld verdient das Fintech-Startup dabei über die Vermittlung von entsprechenden Produkten wie Versicherungen, Krediten oder Mobilfunkverträgen. Die Nutzer sollen dabei vor allem Produkte angezeigt bekommen, die zu ihrer finanziellen Situation passen.

Bonify legt Wert auf Datenschutz

Die Kundendaten sollen bei Bonify in sicheren Händen sein. Datenschutz habe oberste Priorität, heißt es auf der Website des Startups. Die verschlüsselten Daten sollen nur für den Verbraucher selbst einsehbar auf Hochsicherheitsservern in Deutschland liegen. Kundendaten würden nie verkauft und nie ohne explizite Zustimmung der Nutzer an Dritte weitergegeben, verspricht Bonify.

Das Konzept scheint jedenfalls anzukommen. Schon wenige Wochen nach dem Start hat Bonify nach eigenen Angaben mehr als 15.000 registrierte Nutzer. Das Potenzial für einen weiteren Kundenansturm ist jedenfalls gegeben. In den USA hat das Unternehmen Credit Karma, das einen ähnlichen Dienst anbietet, schon mehr als 50 Millionen Nutzer.

In diesem Zusammenhang interessant ist dieser t3n-Artikel: „Wird Facebook bald zur Schufa? Ein bewilligtes Patent wirft Fragen auf“.

"sich bewerben"?

"...sollen Anbieter wie Finanzdienstleister, Versicherungen oder Telekommunikationsfirmen sich beim Nutzer bewerben..."

Das tun die doch jetzt schon, ständig und überall. Man nennt es auch Werbung und die Welt ist voll davon.

Antworten
bonify
bonify

Hallo,

derzeit ist es so, dass sich Kunden bei Banken und anderen Dienstleistern für Produkte, zum Beispiel Kredite “bewerben”, indem sie ihre Finanzen komplett offenlegen und auf bestmögliche Konditionen hoffen.

bonify hat es sich zum Ziel gesetzt, dieses Missverhältnis umzukehren. Auf Grundlage Deiner Bonitätsinformationen werden Dir automatisiert und ohne Weitergabe von sensiblen Transaktionsdaten Produktvorschläge unterbreitet, die genau zu Deiner finanziellen Situation passen und Dich besserstellen.

Du behältst daher jederzeit die Hoheit über Deine Daten und kannst bequem Angebote vergleichen, ohne Deine Daten von Anfang an preiszugeben, Dich durch viele mühsame Formulare zu klicken und Dokumente bereitzustellen.

Wir hoffen, dass auch Du Dich von den Vorteilen überzeugen lässt und einen kostenlosen Account bei bonify anlegst; solltest Du weiteres Feedback für uns haben, freuen wir uns über eine Mail an feedback@bonify.de

Viele Grüße

Dein bonify Team

Antworten
Odo
Odo

Wie soll das gehen. Es geht ja nicht um die eigenen Daten, davon hat die Schufa kaum welche. Es geht um die gemeldeten Daten der Kunden der Schufa. Daraus errechnet sich die Kreditwürdigkeit. Und natürlich aus der Lage der Wohnung und ....was auch immer

Die wollen doch nicht als die Kundendaten und verkaufen denen dann Verträge. Und vermutlich prüfen die vermittelten Firmen die Versicherungen, Krediten oder Mobilfunkverträgen anbieten dann bei Schufa erst mal die Kreditwürdigkeit.

Es sein denn die machen das wie die "Handy ohne Schufa" Betr... die sich mit einer Abschußgebühr begnügen und eher auf "Handisches" Inkasso setzen

nach eigenen Angaben mehr als 15.000 registrierte Nutzer
wie bei Facebook können das auch 15000 Chinesen sein, gegen Geld melden die alles an

Antworten
bonify
bonify

Liebe(r) Odo,

Wir können Dir versichern, dass bonify unter keinen Umständen Daten verkauft.

Zukünftig werden wir Dir automatisiert Angebote vorschlagen, die genau zu Deiner Bonität und Deiner Finanzsituation passen.

Zu keinem Zeitpunkt werden keine sensiblen Finanzdaten weitergegeben, sondern mit Deinem ausdrücklichen Einverständnis nur die notwendigen Angaben, die zum Abschluss des Produktes notwendig sind, falls Du ein solches über uns abschliessen möchtest.

Viele Grüße

Dein bonify-Team

Antworten
Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden
Alle Jobs
Zur Startseite
Zur Startseite