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Schutz vor DDoS-Attacken: Skype versteckt ab sofort IP-Adressen

Schutz vor DDoS-Attacken: Skype versteckt ab sofort IP-Adressen

In seiner neuesten Version verbirgt standardgemäß die IP-Adressen der Nutzer. Diese Einstellung soll vor allem Gamern das Leben erleichtern.

Schutz vor DDoS-Attacken: Skype versteckt ab sofort IP-Adressen

Skype-Update mit neuer Standardeinstellung

Microsoft schenkt Skype etwas mehr Sicherheit. In der neuen Version für Desktop und Mobile hat der Messaging-Dienst eine neue Einstellung, die automatisch die IP-Adresse des Users versteckt. Bisher konnten die IP-Adressen von Skype nachvollzogen werden, was zu Missbräuchen führte.

Vor allem im Gaming-Bereich klagten Nutzer über DDoS-Attacken. Beim Multi-Player-Spiel Dota 2 etwa wurden einzelne so aus ihren Teams geworfen und das Spiel manipuliert, wie Ars Technica berichtet. Deshalb schützten sich Gamer mit Tools von Drittanbietern vor diesem Sicherheitsloch.

collaboration tools skype
Mit der neuen Standardeinstellung will Skype Online-Mobbing und DDoS-Attacken verhindern. (Bild: Skype)

Online-Mobbing verhindern

Mit der neuen Standardeinstellung will Microsoft außerdem generell besser vor Online-Mobbing schützen.  Dass Skype überhaupt die IP-Adressen seiner User zugänglich gemacht hat, liegt wahrscheinlich an der Vergangenheit der VoIP-Software als P2P-Netzwerk.

Zum zehnjährigen Jubiläum der Videotelefonie über Skype kündigten die Betreiber kürzlich neue Funktionen an.

via blogs.skype.com

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Eine Antwort
  1. von grep am 24.01.2016 (13:46 Uhr)

    Hallo ...,


    bevor Skype seinerzeit von MS übernommen worden ist und Datenspionage ein Thema geworden ist, gefiel mir dieses Stück Software noch recht gut.

    Nun unterbindet MS zwar ein ermitteln der IP doch der PATRIOT-Act der USA gilt; die Geheimdienste, die Regierungen der Welt spähen dennoch auf unsere Daten.

    Dagegen sollte sich diese Software wappnen.


    Ciao, Sascha.

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