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So schützt du dich vor Phishing-E-Mails

    So schützt du dich vor Phishing-E-Mails
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Internetnutzer, die Opfer eines Phishing-Angriffs geworden sind und viel Geld verloren haben, trifft im schlimmsten Fall eine Mitschuld – etwa, wenn auf ihrem Computer keine Firewall aktiviert oder die Anti-Virensoftware nicht auf dem neuesten Stand war. Damit du erst gar nicht in die Phishing-Falle trittst, zeigen wir dir, wie du Phishing-E-Mails erkennst und wie dich wirkungsvoll vor den Angriffen auf deine privaten Daten schützen kannst.

 

(Foto: versageek / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Phishing ist schon seit Mitte der 90er-Jahre dokumentiert. Man versteht darunter den Versuch, durch Phishing-E-Mails bzw. gefälschte Webadressen an die Zugangsdaten eines Nutzers zu gelangen, um dessen Bankkonto oder das Konto bei Bezahlsystemen wie PayPal zu plündern. Auch die Zugänge zu Versandhäusern, Internet-Auktionshäusern oder Packstationen können von den Angreifern missbraucht werden.

Zahl der Phishing-Angriffe steigt

Die Methoden der Phisher sind über die Jahre immer raffinierter geworden, meist beginnt die Phishing-Attacke aber immer noch mit einer E-Mail, die sich einen offiziellen Anstrich gibt. Waren Phishing-E-Mails allerdings anfangs noch leicht an schlechter Grammatik oder einheitlicher Ansprache („Lieber Kunde“) zu erkennen, sind sie heute personalisiert und haben sich auch sprachlich an offizielle E-Mails angepasst, wie PCWorld berichtet. Im Jahr 2011 gab es laut den Sicherheitsexperten von RSA allein in den USA knapp 280.000 Phishing-Attacken (plus 37 Prozent). Jede Phishing-Attacke brachte den Cyberkriminellen im Durchschnitt 4.500 Dollar ein. 2012 soll die Zahl der Phishing-Angriffe weiter steigen.

Es gibt aber dennoch einige untrügliche Hinweise dafür, wie du Phishing-E-Mails erkennen und dich vor der Plünderung deines Kontos schützen kannst.

Phishing-E-Mails erkennen

Der einfachste Tipp ist: Hüte dich vor allen E-Mails, in denen du aufgefordert wirst, Angaben zu deinen Daten zu machen, egal ob es Geburtsdaten, Kontodaten, Kreditkartennummern oder TANs sind.

Links enttarnen, ohne sie zu klicken

Wenn du dir unsicher bist, ob du eine „echte“ oder eine Phishing-E-Mail vor dir hast, klicke niemals auf die enthaltenen Links, rät Daniel Peck vom Sicherheitsdienstleister Barracuda Networks in der PCWorld. Fährst du mit der Maus über die Links, siehst du normalerweise die Zieladresse. Führt diese nicht zu der exakten Webadresse des betreffenden Instituts, handelt es sich wahrscheinlich um eine Fake-Mail.

Bank telefonisch kontaktieren

Sind beim Drüberfahren keine Ziellinks erkennbar, hilft das Kopieren des Links in ein Word-Dokument. Mit der Funktion „Hyperlink bearbeiten“ (rechte Maustaste) kann die zuvor verschleierte Zieladresse enttarnt werden. Im Zweifel solltest du aber die Webadressen für Bank, Auktionshaus oder Online-Shopping-Seiten per Hand eingeben und nicht die in der E-Mail angegeben Links nutzen. Wirst du in der E-Mail zu einer aktiven Handlung, etwa der Preisgabe deiner TANs aufgerufen, solltest du vorher telefonisch die betreffende Institution kontaktieren.

Vor Phishing-Betrug schützen

Achte darauf, dass dein Browser immer up-to-date ist. Darüber hinaus kannst du dir Browser-Erweiterungen installieren, die dich vor gehackten Seiten warnen. Bei den neuesten Versionen von Internet Explorer, Firefox, Google Chrome und Opera sind solche Phishing-Filter bereits eingebaut.

Regelmäßig Online-Konten checken

Am sichersten ist es, wenn du all deine Online-Konten (Bank, Kreditkarte, Auktionshaus) einmal im Monat auf verdächtige Transaktionen checkst.

Phishing-Betrug melden und Anzeige erstatten

Solltest du doch einmal auf einen Phishing-Angriff hereingefallen und dir unrechtmäßig Geld von deinem Konto abgebucht worden sein, melde den Phishing-Betrug sofort und erstatte Anzeige. Beim Online-Banking empfiehlt es sich zudem, deine PIN ändern zu lassen und die TAN-Liste zu sperren, am besten via Telefon.

Weiterführende Links zu den Themen Phishing und Phishing-E-Mails:

How to Tell If an Email Is a Phishing Scam - PCWorld

Google Chrome: Neue Beta lädt Seiten schon beim Eintippen - t3n-News

Wie man sich vor Phishing schützt - antiphishing.org

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