Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Schwedische Firma baut Mitarbeitern Mikrochips ein – zum Tür öffnen

    Schwedische Firma baut Mitarbeitern Mikrochips ein – zum Tür öffnen
(Bild: Epicenter)

Bei dem schwedischen Startup Epicenter können sich Mitarbeiter Mikrochips in die Hand einbauen lassen. Damit lassen sich dann etwa Türen öffnen. Angst vor Hackern hat man offenbar nicht.

Türen öffnen, Kaffee bezahlen: Mikrochips unter der Haut

t3n-Kollege Andreas Weck hat sich im vergangenen Jahr auf der Cebit einen NFC-Chip unter die Haut implantieren lassen und ist jetzt sowas wie ein Cyborg. Auf dem Mikrochip gespeichert sind seine Kontaktdaten, die sich per Smartphone abrufen lassen. Doch mit einem solchen Chip unter der Haut kann man noch viel mehr Dinge anstellen, etwa Türen öffnen, Drucker bedienen oder Getränke in der Cafeteria bezahlen. Das zumindest exerzieren die Mitarbeiter des schwedischen Startups Epicenter.

Mikrochips unter die Haut – klein wie eine Kugelschreiber-Miene. (Bild: t3n.de)

Bei dem jungen Unternehmen mit rund 2.000 Mitarbeitern in 100 Einzelfirmen haben sich seit dem Startschuss der Biohacking-Aktion rund 150 Firmenangehörige einen NFC-Chip in die Hand implantieren lassen, wie Spiegel Online berichtet. Der Chip, der etwas größer als ein Reiskorn ist, wird mit einer Injektionsspritze unter die Haut gebracht. Für die Mitarbeiter ist der Eingriff freiwillig und kostenlos. Zur Motivation werden Firmenpartys veranstaltet, wenn ein neuer Cyborg entsteht.

Mikrochips einpflanzen bei Epicenter. (Bild: Facebook/Epicenter)

Gesundheitlich bedenklich ist die Implementierung eines solchen Chips nicht. Allerdings äußern Kritiker Bedenken in puncto Datenschutz und Privatsphäre. Denn mithilfe der Mikrochips können Arbeitgeber jederzeit überprüfen, ob und wann ein Mitarbeiter im Büro erschienen ist. Anders als eine Schlüsselkarte können die implantierten Chips nicht einfach mal liegen gelassen werden, sie sind immer aktiv – zumindest in der Nähe bestimmter Lese- oder Empfangsgeräte.

Anzeige

Mikrochips: Potenzielle Gefahr durch Hacker

Ebenfalls eine potenzielle Bedrohung laut warnenden Stimmen sind Hacker. Der Stockholmer Mikrobiologe Ben Libberton etwa rechnet damit, dass Hacker die auf den Chips gespeicherten Daten abgreifen könnten, etwa Gesundheitsdaten, Standort oder Zahl und Dauer der Arbeitseinsätze. Die Gefahr steige noch, je entwickelter die Systeme würden, zitiert Spiegel Online den Experten. Für Epicenter-Chef Patrick Mesterton sind die Mikrochips aber vor allem eins: „einfach sehr praktisch“.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Warum Elon Musk glaubt, dass wir zu Maschinen werden müssen

Finde einen Job, den du liebst

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Hinweis

Du hast gerade auf einen Provisions-Link geklickt und wirst in Sekunden weitergeleitet.

Bei Bestellung auf der Zielseite erhalten wir eine kleine Provision – dir entstehen keine Mehrkosten.


Weiter zum Angebot