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Schwedische Open-Source Mini-Drohne ab sofort vorbestellbar

Schwedische Open-Source Mini-Drohne ab sofort vorbestellbar

Das schwedische Bitcraze bringt seine Mini-Drohne Crazyflie Nano auf den Markt. Wer jetzt vorbestellt, soll das ultraleichte Fluggerät schon Ende April in Händen halten können. Die Mini-Drohne auf Open-Source-Basis fliegt für 149 bzw. 179 US-Dollar über den Ladentisch.

Schwedische Open-Source Mini-Drohne ab sofort vorbestellbar

Mini-Drohne: Geek-Spielzeug der Zukunft

Keine Frage, die Mini-Drohne ist das Geek-Spielzeug der Zukunft und wird nach und nach einen größeren Markt erobern. Ein Manko haben viele der bislang vorgestellten Maschinchen und Konzepte aber: es gibt sie noch nicht zu kaufen. Das wird jetzt anders, denn die Crazyflie Nano ist vielleicht nicht die innovativste Mini-Drohne, aber sie ist bereits vorbestellbar und soll ab 25. April ausgeliefert werden. Der Quadrocopter ist mit einer Reihe von Sensoren und einer Mini-Antenne ausgestattet, wie Mashable berichtet.

Crazyflie Nano - Mini-Drohne auf Open-Source-Basis (c) Bitcraze

Mit einem Gewicht von nur 19 Gramm und einer Größe von 9 mal 9 Zentimetern liegt der kleine Flieger gut in der Hand. Zum Fliegen gebracht wird es mithilfe eines PS3-Joysticks und einem PC, über den das Funksignal weitergeleitet wird. Das Fliegenlassen der Mini-Drohne ist allerdings ein kurzes Vergnügen. Der Akku der Crazyflie Nano erlaubt eine Flugzeit von rund 7 Minuten, danach wird per USB-Kabel geladen, was rund 20 Minuten in Anspruch nimmt. Die Mini-Drohne bewältigt ein zusätzliches Gewicht von 5 bis 10 Gramm. Die Mini-Drohne gibt es in zwei Versionen, die 6-DOF-Basis-Version kostet 149 US-Dollar, die etwas aufgepeppte 10-DOF-Version 179 US-Dollar. Wenn ihr vorbestellen wollt, habt ihr noch bis zum 18. Februar 2013 Zeit.

Weil die Mini-Drohne auf Open-Source-Basis entwickelt wurde – entsprechende Codes finden sich auf der Bitcraze-Website – und sich zum Hacken eignet, dürften vor allem Programmierer Interesse an einem der Entwickler-Kits haben. So könnte beispielsweise eine Kamera mit an Bord gebracht werden, wie sie etwa der Mini-Quadrokopter MeCam besitzt. Dieser soll allerdings erst 2014 auf den Markt kommen.

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7 Antworten
  1. von Benny Lava am 10.02.2013 (16:49 Uhr)

    Mit maximal 10 Gramm ist ja keine vernünftige Bewaffnung möglich. Bleiben also nur Aufklärungszwecke. Und da sind die 7 Minuten zu wenig.

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  2. von Oink am 11.02.2013 (07:24 Uhr)

    Nur 7min Flugzeit, ein Witz ehrlich gesagt. Zudem lässt es sich scheinbar nicht, wie andere ähnliche größere Alternativen, via Smartphone steuern.

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  3. von Bello am 11.02.2013 (08:48 Uhr)

    Ich finde den Ansatz ehrlich gesagt sehr inspirierend. Da wird sicher viel mehr daraus.

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  4. von Moi am 11.02.2013 (10:38 Uhr)

    Manchmal glaube ich, daß man deutlich mehr Anerkennung und Reichtum erwerben könnte, wenn man eine revolutionäre Akku-Technik (wiegt fast nichts, hält ewig, lädt in Sekunden) entwickelt, als wenn man ein Mittel gegen Krebs, Alzheimer und AIDS finden würde.

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  5. von Fabian am 12.02.2013 (06:34 Uhr)

    Nettes Gadget :) Erstaunlich, wie stabil und steuerbar das Ganze ist. Ich wette, wenn das Konzept weiter ausgebaut und weiterentwickelt wird, können solche Drohnen eines Tages mal richtig praktisch werden ;)

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  6. von luckya3 am 25.02.2014 (09:26 Uhr)

    Sieben Minuten Flugzeit, sind doch nicht schlecht. Aber wo soll man eine gute Kamera anbringen? :-)

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  7. von luckya3 am 25.02.2014 (09:31 Uhr)

    Habe gerade auf der Webseite des Herstellerse gesehen, dass die Drohne jetzt auch mit Kamera gebaut wird.

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