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Schwimmendes Silicon Valley: Luxusschiff für Startups und IT-Geeks [Galerie]

Mit einer Idee, die in diesem Ausmaß wohl nur in den Vereinigten Staaten umzusetzten ist, will das amerikanische Unternehmen Blueseed klugen IT-Köpfen und aus dem Ausland ermöglichen, in kreativer Reichweite zum zu arbeiten - ganz ohne Visum. Vor der amerikanischen Westküste soll dafür ein Luxus-Schiff bis zu 1.000 Techies ein Heim bieten.

Schwimmendes Silicon Valley: Luxusschiff für Startups und IT-Geeks [Galerie]

Blueseed ankert 12 Meilen vor der Westküste der USA

Der Grund für die Überlegung eines schwimmenden Silicon Valleys ist denkbar einfach, denn die amerikanischen Einwanderungsgesetze sind kompliziert und erschweren ausländischen Unternehmern die Existenzgründung, die Arbeits- oder gar die Aufenthaltserlaubnis im Silicon Valley. Doch gerade das kalifornische Technologie-Mekka ist auf frische Ideen und kreative Köpfe angewiesen.

In einem Abstand von 19 Kilometern soll das Luxusschiff vor der Küste Kaliforniens ankern und ist damit außer Reichweite der amerikanischen Einwanderungsbehörden. Das bisher nur auf dem Reißbrett gezeichnete Schiff soll in internationalen Gewässern schwimmend auf den Bahamas oder den Marshallinseln registriert werden. Über ein Touristenvisum wollen die Besitzer der schwimmenden Insel gewährleisten, dass die ausländischen Bewohner Termine mit amerikanischen Unternehmern im Silicon Valey wahrnehmen können.

Das schwimmende Silicon Valley soll bis zu 1.000 Passagieren Platz bieten und für die Unterbringung in der billigsten Preisklasse 1.200 Dollar im Monat kosten. (Foto: Blueseed.com)

Das Leben auf dem Schiff soll für die Unterbringung in einer Vier-Mann-Kajüte ca. 1200 Dollar kosten, Einzelzimmer können hingegen um ein Dreifaches teurer werden. Neben täglichen Fähren zum Festland, reichlichen Verpflegungs-, Sport- und Freizeitangeboten wird das Schiff natürlich auch Hochleistungs-Internet zur Arbeit bereitstellen.

Silicon Valley reloaded?

Der Gedanke an ein zweites Tech-Mekka vor der Küste San Franciscos stößt anscheinend auf großes Interesse. So sollen bereits 60 Startups angekündigt haben, auf der Blueseed zu arbeiten und zu leben. 2013 soll das Schiff bereits bezugsfertig sein, doch der Kreuzer soll keine Bleibe für immer bieten. Das Ziel ist es, durch die Nähe an die USA für Startups schneller Geldgeber zu akquirieren und somit von den amerikanischen Gesetzeshütern geduldet zu werden.

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6 Antworten
  1. von Vincent am 19.12.2011 (16:48 Uhr)

    Ich weiß nicht ob sich das jeder Startup Gründer leisten kann ;D

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  2. von Luxus Schiff am 19.12.2011 (19:31 Uhr)

    $1200 sind etwa 1000 Euro pro Monat nur für die Miete was bei noch mal dasselbe für Nahrung usw 2000 Euro pro Monat macht so das man mit 2000*12=24.000 Euro Jahreslohn auskommt.

    Im Prinzip kann man sowas aber schon weltweit per Internet machen. Das ist also wohl eher für Teams die man persönlich sehen oder die Arbeit überwachen will. Vermute ich mal.

    Chinesen oder Lenovo sollten sowas machen: Eine griechische Insel dauer-pacht-mieten und zum Sonderzollgebiet erklären oder Fabrik-Schiffe und dort werden Ipads aus dem Container geholt und endverpackt. Unter chinesischen Arbeits- und Lohn-Bedingungen. Dann kann man 2-5 mal so viele nackte Ipads in den Container verpacken als bisher vollverpackt. Die Pappkisten, Anleitungen usw. kommen dann vom europäischen oder türkischen, arabischen, Palästinensischen, Israelischen,... Festland.

    Das lohnt natürlich nur bei Produkten wo bisher teure Nachbearbeitung in Europa erfolgte und/oder wo viel Luft in den Originalverpackungen ist.

    Je nachdem wie die Ölpreise sich entwickeln, liegen auch schon mal Öl-Tanker auch nur irgendwo herum und warten darauf das die Preise besser werden. Bei Konsumgütern ist das eher nicht der Fall, aber ich glaube die Einheits-Platten aus denen Fischstäbchen geschnitten werden, werden auf hoher See gleich von Packerinnen aus den Fischen gepackt und gefroren. Danach kommen sie in die Fischstäbchen-Fabrik am Festland und werden automatisch geschnitten und paniert und verpackt.

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  3. von Tim Kraut am 19.12.2011 (21:29 Uhr)

    Und das soll als Geschäftsmodell funktionieren? Schon etwas absurd, wenn man sich vorstellt, dass man wegen Gesetzen auf eine schwimmende Insel ausweichen soll und dass das dann, trotz eines ziemlich hohen Preises (dafür würde man doch einige Suiten in einem Luxushotel bekommen), das Mekka für IT-Spezialisten werden soll? Ob es so viele einwanderungsgehinderte, reiche IT-Spezialisten gibt, die nur darauf warten, auf dem Meer ein Start-Up zu gründen? Wage ich dann doch zu bezweifeln...

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  4. von Ali N. am 20.12.2011 (10:51 Uhr)

    Nun, wenn man Businessplan & Co. fertig hat plus Investor, kann man doch die Entwicklungszeit durchaus auf dem Schiff verbringen. Wird sicher lustig.

    Nur frag ich mich, ob es dort nicht einen ernormen Männerüberschuss an Nerds geben wird.
    So what about the Chickas? :)

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  5. von BastianBalthasarBux am 20.12.2011 (18:38 Uhr)

    *händeringend* ... *lol*

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  6. von newbusiness am 21.12.2011 (12:24 Uhr)

    eine der dümmsten ideen die ich seit langem gesehen habe.
    aber sicherlich findet sich auch hier ein investor ... der sein geld wegblasen möchte.

    *megaquatsch*

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