Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Scoutzie: Exklusives Netzwerk für Mobile Designer

Das Netzwerk Scoutzie richtet sich an Mobile Designer allererster Güte: Sie präsentieren dort ihre Arbeiten, treten in Kontakt mit Kollegen und finden passende Jobangebote. Die hohe Qualität sichert das scoutzie-Team durch einen Anmeldungsprozess inklusive Portfolio-Durchsicht.

Scoutzie: Exklusives Netzwerk für Mobile Designer

Scoutzie ist kein soziales Netzwerk wie Facebook oder Twitter und keine Community wie Dribble oder favwork. Scoutzie ist ein Exklusiv-Netzwerk für Mobile Designer. Sie teilen ihre Arbeiten mit Kollegen, erhalten Feedback und Bewertungen. Eine hohe Reputation innerhalb des Netzwerks hilft bei der Jobsuche, denn Besucher können über scoutzie auch Projektanfragen verschicken – schon auf den ersten Blick ist ersichtlich, wer ab wann für welche Projekte bereitsteht.

Scoutzie: Harter Auswahlprozess soll Qualität garanieren

Das Netzwerk startete im August 2012, finanziert durch Y Combinator, 500 Startups und Business Angels. Aus den rund 2.000 Anmeldungen resultierten letztendlich 500 Mitglieder, schrieb TechCrunch. Zu ihnen zählten zum damaligen Zeitpunkt auch die Designer des Instagram-Icons und des Airbnb-Logos. Ziel ist und war, Designern zur verdienten Reputation zu verhelfen.

Scoutzie bietet gutes Design – von Icons über Apps bis hin zu Websites. (Screenshot: scoutzie.com)
Scoutzie bietet gutes Design – von Icons über Apps bis hin zu Websites. (Screenshot: scoutzie.com)

Scoutzie sieht sich selbt mehr als klassische Design-Agentur, denn als Konkurrenz zu 99Designs. Für diese Unterscheidung ist insbesondere die hohe Qualität der Community ausschlaggebend. „Klasse statt Masse“, lautet das Stichwort. Über die Vermittlung von Jobangeboten monetarisiert sich die Plattform, denn vom finalen Preis werden stets 10 Prozent einbehalten. Scoutzie ähnelt insofern Portalen wie Yuno Juno, die Freelancern auf Jobsuche zum nächsten Projekt verhelfen.

Scoutzie: Eine Design-Community mit Schwächen

Bei scoutzie hapert es derzeit allerdings noch an der Usability. Ein erster Test aus Sicht eines Kunden offenbarte deutliche Schwächen der Plattform. Eine Suche nach Designern von Android-Applikation zeigt beispielsweise vier Ergebnisse mit drei Screenshots. Eine deutliche Unterscheidung der angezeigten Designer fällt schwer, auf den ersten Blick fehlen Unterscheidungsmerkmale. Kunden mangelt es also an Übersicht und klaren Angaben. Was ich erfahre ist, wann jeder Designer verfügbar ist. Was mir fehlt sind aber ungefähre Preisangaben. Denn letztlich, soviel steht fest, spielt für Unternehmen neben Qualität auch Geld eine Rolle.

Weitere Informationen

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
Keine Antwort
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema
Red Pen: So erhältst du rasend schnell Design-Feedback
Red Pen: So erhältst du rasend schnell Design-Feedback

Der Webdienst Red Pen ist simpel aber effektiv: In Sekunden können Designer neue Dateien hochladen, per Link mit Anderen teilen und dessen Feedback einholen – nicht einmal eine Anmeldung ist … » weiterlesen

E-Commerce: 9 Beispiele für richtig ungewöhnliche und schicke Onlineshops
E-Commerce: 9 Beispiele für richtig ungewöhnliche und schicke Onlineshops

Onlineshops sollten nicht nur schön aussehen, sondern auch ungewöhnlich sein, sich von der Masse abheben und  – am besten – im Gedächtnis des Kunden bleiben. Wie das aussehen kann, seht ihr … » weiterlesen

E-Commerce im Social Network: Twitter testet Buy-Button in Tweets
E-Commerce im Social Network: Twitter testet Buy-Button in Tweets

Twitter hat den Startschuss für den Test eines Buy-Buttons gegeben, der das Shopping direkt aus Tweets heraus möglich macht. Zu den ersten Anbietern gehören Marken wie Burberry und Musiker wie Eminem. » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n-Newsletter t3n-Newsletter
Top-Themen der Woche für Web-Pioniere
Jetzt kostenlos
anmelden
Diesen Hinweis verbergen