Wer könnte die Schwierigkeiten bei der Umsetzung eines Startups besser beschreiben als die Gründer selbst: Eric Karjaluoto ist Mitbegründer des Startups "MakeFive" und zeigt auf sehr unterhaltsame Art mögliche Fallstricke bei der Entwicklung eines Startups auf. Und das Geld spielt dabei nur eine kleine Rolle.
Nicht erst seit der weltweiten Finanzkrise dürfte bekannt sein, dass sich nicht jedes Startup zu einem profitablen Unternehmen weiterentwickeln lässt. Die Gründe dafür sind vielfältig, haben aber eben nicht immer etwas mit der Finanzierung zu tun.Eric Kajaluoto betreibt zusammen mit Eric Shelkie die Agentur "smashLAB". Im Mai 2007 haben sie die Arbeit an dem Startup MakeFive, einer Plattform zur Generierung von Top 5-Listen, begonnen. 20 Monate später zieht er auf seinem Blog eine erste Bilanz und zählt insgesamt sechs Gründe auf, die ein Startups scheitern lassen können:
1. "Niemand interessiert sich für Dein Startup": Auch wer glaubt viele Freunde und Interessenten für seine Idee begeistern zu können, wird irgendwann feststellen, dass das nicht ausreicht. Aufmerksamkeit auf sich und sein Startup zu lenken, ist eine der schwierigsten Aufgaben.
2. "Du wirst nicht mit dem Geld auskommen": Solange man sich von einer Etappe zur nächsten voranbringt, ist man sehr motiviert und vergisst nur allzu schnell, dass man bis dato lediglich Geld "verbrannt" hat.
3. "Du wirst frustriert sein": Startup-Träume werden schnell von harter Arbeit abgelöst. Erste Erfolge sind häufig nicht von Dauer und virales Marketing ist kein Selbstläufer. Die Investitionen persönlicher Art sind oft enorm hoch, deren Erfolge meist aber sehr gering.

















1. weil viele claims noch nicht abgesteckt sind bzw. nischen noch nicht besetzt sind.
2. weil sich in 2009 jeder sich im internet rumtreiben wird (auch deine eltern und sogar dein opa!) und sogar das mobile web in fahrt kommt.
3. weil du mit hilfe von open source software weniger kosten hast
4. weil tutorials, hilfreiche excelcheets, gründertipps, musterbusinesspläne und alle punkte in denen dir informationen fehlen besser zugänglich sind als jemals zuvor.
5. weil sich in deiner nähe eine wirtschaftsvörderung oder ein städtisches gründerbüro befindet, was dir bei deinem vorhaben unheimlich helfen wird und dich eventuell bezuschusst.
6. weil du die ersten werbehürden mit hilfe von medienkooperation, viral marketing und guter PR arbeit (social media releases, twitter etc.) locker nehmen kannst
so, jetzt die pessimisten wieder bitte ;)
Wenn man mit der oben beschrieben Methode an ein Projekt geht, wird jedes Vorhaben scheitern. Viel mehr die Chancen sehen und die Gründe von andylenz77 berücksichtigen. Da geht was...
Siehe Buch z.B.: Holm Friebe
Sascha Lobo
Wir nennen es Arbeit
BG Kay
Die Welt macht dem Platz, der weiß, wohin er geht.
-- Ralph W. Emerson