Sechs Gründe, warum Dein Web-Startup scheitert

4. "Die emotionale Achterbahn wird Dich erschlagen": Die ersten positiven Beurteilungen eines Startups führen schnell zu Aufmerksamkeit und Traffikspitzen. Die Gründer glauben, sie hätten es geschafft und sie sind auf dem richtigen Weg. Dann wird die Idee auch schon von jemanden auseinandergenommen und man steht wieder am Anfang. Oder jemand verlässt das Team und hinterlässt eine riesige Lücke. Oder es gibt technische Probleme. Oder...

5. "Du interessierst Dich für ganz andere Dinge": Die Arbeit an einem Startup braucht Zeit - Zeit in der andere Dinge interessant werden, die noch spannender, profitabler, einfacher und nutzbringender sind, als das aktuelle Projekt. Die Schwierigkeit liegt nicht darin, eine Idee zu haben, sondern sich für eine zu entscheiden, die es wert ist, umgesetzt zu werden.

6. "Es wird nicht die Konkurrenz sein, die Dein Startup scheitern lässt": Wer eine gute Idee für ein Startup hat, tut sich in der Regel sehr schwer damit, es jemanden zu erzählen. Die Angst, jemand könne die Idee stehlen, ist einfach zu groß. Aber meist ist eher einer der ersten fünf genannten Gründe für ein Scheitern verantwortlich. Auch wenn jemand die Idee geklaut hat und sie versucht umzusetzen, so hat er doch die gleichen Probleme wie man selbst.

Sein persönliches Fazit:

Diese sechs Gründe, die für ein Scheitern eines Startups verantwortlich sein können, sollten einen angehenden Gründer nicht davon abhalten, eine Idee umzusetzen. Ein Startup zu gründen war für Karjaluoto eine der besten Erfahrungen seines Lebens. Und außerdem entwickelt man etwas, dass man wirklich liebt.

via TechCrunch

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5 Answers

  1. von andylenz77 05.01.2009 (10:17Uhr) 1.

    bin ja mehr der optimistische typ daher hier kurz mal meine 6 gründe warum dein webstartup funktionieren wird ;):

    1. weil viele claims noch nicht abgesteckt sind bzw. nischen noch nicht besetzt sind.

    2. weil sich in 2009 jeder sich im internet rumtreiben wird (auch deine eltern und sogar dein opa!) und sogar das mobile web in fahrt kommt.

    3. weil du mit hilfe von open source software weniger kosten hast

    4. weil tutorials, hilfreiche excelcheets, gründertipps, musterbusinesspläne und alle punkte in denen dir informationen fehlen besser zugänglich sind als jemals zuvor.

    5. weil sich in deiner nähe eine wirtschaftsvörderung oder ein städtisches gründerbüro befindet, was dir bei deinem vorhaben unheimlich helfen wird und dich eventuell bezuschusst.

    6. weil du die ersten werbehürden mit hilfe von medienkooperation, viral marketing und guter PR arbeit (social media releases, twitter etc.) locker nehmen kannst

    so, jetzt die pessimisten wieder bitte ;)

  2. von Ivan Bresch 05.01.2009 (11:04Uhr) 2.

    Weitere Hoffnung und zum Teil Optimismus gibt es hier: http://gigaom.com/2009/01/03/2009-may-smile-on-disruptive-startups/

  3. von Jan 05.01.2009 (13:09Uhr) 3.

    Motto: NIPSILD - Nicht in Problemen, sondern in Lösungen denken.


    Wenn man mit der oben beschrieben Methode an ein Projekt geht, wird jedes Vorhaben scheitern. Viel mehr die Chancen sehen und die Gründe von andylenz77 berücksichtigen. Da geht was...


    Siehe Buch z.B.: Holm Friebe
    Sascha Lobo

    Wir nennen es Arbeit

  4. von Elmar H. 05.01.2009 (15:44Uhr) 4.

    Kurz und trocken: Hauptsache man hat einen Top-CTO und einen Marketeer der einiges vom Teller zieht!

  5. von Kay 13.02.2009 (23:07Uhr) 5.

    Die ersten sechs Punkte gelten wohl für jedes neu gegründete Unternehmen. Wenn man jedoch mit gesundem Optimismus an die Dinge herangeht...
    BG Kay

    Die Welt macht dem Platz, der weiß, wohin er geht.
    -- Ralph W. Emerson

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