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Secret: Was aus dem viralen App-Hit wurde

Secret: Was aus dem viralen App-Hit wurde

Mit einer für den öffentlichen – aber anonymen – Austausch von Geheimnissen, gelang den Machern von Secret im letzten Jahr ein virales Medienecho. Die Frage: Wie steht es heute um den einstigen App-Hit?

Secret: Was aus dem viralen App-Hit wurde

Secret will sich neu ausrichten. (Foto: Secret)

Das Versprechen klang so gut: „Wir haben Secret entwickelt, damit Menschen wieder ehrlich zu sich selbst sein können“, kündigten die Macher des anonymen Netzwerks vor dem Hintergrund an, in Sozialen Netzwerken kämen Ängste und Intimes aus Scham vor dem öffentlichen Freundeskreis zu kurz. Und: Lange Zeit sah es gut aus. So trat Secret nicht nur durch ein bemerkenswertes Medienecho mit viraler Note in Erscheinung, sondern auch durch mehrere Finanzierungsrunden bei einer Bewertung von rund 50 Millionen US-Dollar. Investoren waren sich sicher: Das ist die Zukunft von Social Media.

Secret-Gründer verlässt das Unternehmen

Das alles ist etwa ein Jahr her. Seitdem ist es abgesehen von einigen Updates und dem internationalen Rollout der App still geworden um Secret. Bis jetzt.

Zusammen mit David Byttow (links) hat Chrys-Bader-Wechseler (rechts) Secret gegründet. Jetzt verlässt er das Startup. (Foto: Secret)
Zusammen mit David Byttow (links) hat Chrys-Bader-Wechseler (rechts) Secret gegründet. Jetzt verlässt er das Startup. (Foto: Secret)

Wie das US-Portal TechCrunch berichtet, hat Mitgründer und Produktmanager Chrys Bader-Wechseler seinen Posten beim Unternehmen geräumt. Die Entscheidung sei „freundschaftlicher Natur“, jedoch eng verbunden mit den optischen Veränderungen, die Secret in den letzten Monaten erfahren habe, teilte Bader-Wechseler in einem Blogpost mit.

“It’s become clear that the next chapter of Secret is beginning in a way that will be less about the kind of creation and design that I love, and so it’s time for me to step down, let the team do what they do best, and focus on what I do best.”

Im Klartext: Mit dem jüngsten Update habe sich Secret von seiner ursprünglichen Idee, intime Geständnisse durch fotogestützte Beiträge mit überlagerndem Textnachrichten in einem Stream anzuzeigen, verabschiedet. Stattdessen sei dieses Konzept jetzt einem sterilen Textfeed ähnlich wie dem des vor allen in den USA populären Wettbewerbers Yik-Yak gewichen.

Secret: Mit 15 Millionen Nutzern in die Nische

Der Wettbewerb rund um Soziale Netzwerke und Messenger mit dem Anspruch, ein Mehr an Anonymität gewährleisten zu wollen, hat seit dem Launch von Secret im letzten Jahr stark an Fahrt aufgenommen. So kämpfen etwa auch Anbieter wie Whisper und nicht zuletzt Snapchat oder Facebook mit Slingshot um die Gunst der Nutzer. Secret, das derzeit 15 Millionen Nutzer hat, sucht deshalb den Erfolg in der Nische. So wird die App neuerdings auf Events und Großveranstaltungen beworben, damit Teilnehmer sich anonym – aber öffentlich – hyperlokal austauschen und zu gemeinsamen Aktivitäten verabreden können.

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Eine Antwort
  1. von Jürgen Schulze am 10.02.2015 (11:01 Uhr)

    hyperlokal !!!!
    Echt, Mann, wie geil ist das denn!!!
    hyperlokal ENDLICH!!!
    Ich wollte schon immer einmal in meinem Leben hyperlokal sein. Jahre habe ich nun schon darauf gewartet. Und endlich bin ich hyperlokal.
    Schließlich bin ich ja auch schon: Über, Pardon, Uberflexible, Supersmart und Multitastable... ach, Mann, alles so schön bunt hier

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