Das Gründerteam der Marketing-Plattform CoTweet hat sich nach der Übernahme durch ExaktTarget im März 2010 erneut zusammengeschlossen: Das Ergebnis ist die iOS-App Seesaw, die am vergangenen Mittwoch in Apples AppStore veröffentlicht wurde. Sie will Nutzern dabei helfen, Entscheidungen zu treffen.
Seesaw: Entscheidungsfindung mithilfe deiner Freunde
In der Praxis funktioniert das wie folgt: Nutzer laden Fotos mehrerer Optionen ins System – beispielsweise drei verschiedene Paar Schuhe. Seesaw generiert daraufhin eine Umfrage, die über Facebook, Twitter oder SMS geteilt werden kann. Das Feedback der Freunde wird in Echtzeit übertragen, wodurch das Stimmungsbild unabhängig von Ort und Zeit bei der Entscheidungsfindung helfen kann. Aus den Mobilfunk-Kontakten generiert die iOS-App zusätzlich eine Art Community, deren Umfragen untereinander öffentlich einsehbar sind.
Wie Seesaw im Detail funktioniert, zeigt dieses Werbevideo.
Die Konkurrenz für Seesaw ist groß. Zu den direkten Mitbewerbern zählen beispielsweise Polar und Thumb. Der einzig erkennbare Unterschied: Seesaw will vor allem Freunde und Bekannte vernetzen, schreibt The Next Web. Wer Lust hat, kann Seesaw im Apple AppStore kostenlos herunterladen. Eine Android-Version ist noch nicht erhältlich.









von Foo 08.02.2013 (11:16Uhr) 1.
Wobei will es mir denn jetzt helfen: wichtige Entscheidungen oder alltägliche Entscheidungen? Ob ich Steak oder Salat esse, ist definitiv keine wichtige Entscheidung. Und wenn ich da jemals Zweifel haben sollte, esse ich einfach Steak UND Salat.
von ich 08.02.2013 (13:33Uhr) 2.
Ja, da werden sich die Freunde aber freuen wenn sie bei solchen wichtigen Fragen helfen können.....
von chillma 11.02.2013 (08:31Uhr) 3.
auf das das menschliche Gehirn noch matschiger wird, da es nicht mal mehr selbst Entscheidungen treffen soll.
Unnütze App wenn man noch ein bisschen Gehirnaktivität haben will.
von Steffen 12.02.2013 (12:45Uhr) 4.
Das erste, was ich meine Freunde fragen würde, wäre "Seesaw: Brauch ich das wirklich?". Ich hoffe wirklich, dass sich so was internet-darwinistisch wieder erübrigt.