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SEO: 10 frische Änderungen im Google Algorithmus

SEO: 10 frische Änderungen im Google Algorithmus

dreht kontinuierlich an den Stellschrauben seines Algorithmus, damit die Suche sich für den User weiter verbessern soll. Allein in diesem Jahr hat Google über 500 Veränderungen am Algorithmus vorgenommen. Google Guru Matts Cutts hat nun eine Zusammenfassung der letzten Optimierungen veröffentlicht, die SEOs und Interessierten einen Einblick geben sollen, was sich allein in den letzten Wochen bei der Optimierung der Google-Suche getan hat.

SEO: 10 frische Änderungen im Google Algorithmus

Folgende Parameter sind im Google Algorithmus optimiert worden

(Foto: brionv / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

1. Sprachenübergreifende Informationsbereitstellung:

Bei der Suche in Sprachen die ein limitiertes Web-Angebot bereitstellen (beispielsweise Afrikaans, Malaiisch, Slowakisch, Swahili, Hindi, Norwegisch, Serbisch, Katalanisch, Maltesisch, Mazedonisch, Albanisch, Slowenisch, Walisisch oder Isländisch), werden die Suchergebnisse durch relevante englischsprachige Ergebnisse unterfüttert. Bisher wurde dieses Feature lediglich in Korea in begrenztem Umfang angeboten. Klickt man nun auf die übersetzten Titel, wird der User auf den in seine Sprache übersetzten Artikel geführt. Mehr Informationen zu Cross-language information retrieval.

2. Ausschnitte zeigen mehr Content, weniger von Header und Menü:

Diese Änderung hilft Google dabei, mehr relevanten Content in den Snippets der Google-Ergebnisse anzuzeigen. Bisher wurden viele Informationen von Header und dem Menü ausgelesen. Durch weitere Analysen von Webseiten-Strukturen konnten tiefere Erkenntnisse erzielt werden, sodass Daten von Menü und Header seltener angezeigt werden.

3. Verbesserung von Seitentiteln in den Suchergebnissen durch Ignorieren von gleichlautenden Linktexten:

Google sucht bei der Erstellung von Seitentiteln nach verschiedenen Signalen. Ein Faktor ist der Text von Links, die auf die jeweilige Seite führen. Links mit gleichlautenden Anchor-Texten (zum Beispiel aus Templates und anderen wiederkehrenden Vorlagen) werden nun als weniger relevant eingestuft. Durch den neuen Fokus wird beabsichtigt mehr Seitentitel anzuzeigen, die dem Content der Seite gerecht werden.

4. Längenbasierte Autovervollständigungs-Vorhersagen auf Russisch:

Diese Optimierung ist in erster Linie für russischsprechende User von Relevanz. Die Anzeige von langen, teils recht eigenwilligen Vervollständigungen auf Russisch soll so reduziert werden. Zukünftig wird auf ungewöhnlich lange Vorschläge verzichtet, wie Google es bereits bei der englischen Suche praktiziert.

5. Erweiterung von Rich Snippets für Apps:

Wer auf Google nach Apps für iOS oder Android sucht, erhält eine kurze Zusammenfassung der relevanten Details wie Bewertung, Preis und Bewertung direkt in den Ergebnissen angezeigt. Diese Rich Snippets sollen in der Suche häufiger zu finden sein.

6. Signale bei der Bildsuche werden entfernt:

Da sich das Web stetig verändert, überprüft Google permanent, ob bestimmte Signale, die in der Vergangenheit einbezogen wurden, immer noch einen signifikanten Einfluss besitzen. Im Fall der Bildsuche entschied Google sich dafür den Rankingfaktor zu entfernen, der mit Verweisen/Links auf Bilder von anderen Webseiten bzw. Artikeln in Verbindung steht.

7. Aktuellere Ergebnisse:

Google hat seiner Suche bereits vor einigen Tagen ein „Caffeine“-Update verpasst. Dieses bringt neue Inhalte noch schneller in den Index und hat zudem Einfluss auf das Ranking. Es beeinflusst etwa 35 Prozent aller Suchergebnisse. Mehr dazu in einem separaten Artikel.

8. Besseres Ranking von offiziellen Websites:

Google gibt offiziellen Webpräsenzen den Vorzug. Der Google Algorithmus wurde dahingehend optimiert, dass offiziellen Websites besser erkannt und diese in den Suchergebnissen weiter oben gelistet werden.

9. Verbesserung von zeitraumsensiblen Suchergebnissen:

Google hat den Algorithmus verfeinert, durch welchen der User bei der Suche nach Ergebnissen eines bestimmten Zeitraumes sucht. So soll die Suche für den User relevantere Resultate herauskommen.

10. Optimierte Vorhersagen von Suchanfragen in nicht-lateinischen Sprachen: Durch diesen Fix sollen Autocomplete-Anfragen mit nicht-lateinischen Elementen optimiert werden. Besonders Suchen in Hebräisch, Russisch und Arabisch soll die Verbesserung zu Gute kommen.

Ein Blick unter die Haube des Google Algorithmus

 

Weiterführende Links:

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Eine Antwort
  1. von frische änderung am 17.11.2011 (17:54 Uhr)

    "Widerspruch:" Bei Zeitraum-Suchen ("wikidata vor 1.1.2011") ist mir aufgefallen:
    Z.b. Deutsche Welle und andere News-sites enthalten einen Newsticker auf jeder Meldung. Man kriegt also die aktuelle "wikidata wird gegründet 1.11.2011"-Headline auf einer Seite wie "31. Juni 2010 Bundespräsident Köhler tritt zurück" (nur exemplarisch, die Zahlen stimmen sicher nicht) in den Suchergebnissen. Speziell heisse Themen die in allen Tickern stehen lassen sich so nicht mehr von früher finden :-( wenn der ticker die Meldung nicht mehr hat, geht es natürlich. Aber dann ist es auch wieder uninteressant.

    Wichtig wäre, Content und wiederholende Texte (also Newsticker usw.) über alle http://www.BEISPIELDOMAIN.de/news/.....php-Einträge zu erkennen. Schnittmengenbildung zeigt ja die Kandidaten an. Da müsste man dann erkennen, welche URL der Newsticker hat und diese Texte im Index aus den anderen Seiten herauslassen. Oder und viel einfacher: Man bestraft einfach sowas wegen massivem Duplikat-Overflow und die SEOler benutzen ganz plötzlich viel intensiver das nocontent-Attribut (oder nocontent-tag oder -style oder was auch immer). Dann kann Chrome (und bitte auch Opera Mini) auch gleich am Handy auf den Content springen.
    Schade das google das nicht macht :-( Erst wenn die Google-Bosse am Handy surfen wollen würden. Wovon nicht auszugehen ist. Denn sonst wäre Android 10mal besser.

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