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Marketing

Debatte: Der SEO-Goldrausch ist vorbei. Wirklich?

    Debatte: Der SEO-Goldrausch ist vorbei. Wirklich?

In mehreren Blogs rund um Suchmaschinen-Optimierung läuft derzeit eine spannende Debatte: Ist SEO tot? Ist zumindest der Goldrausch vorbei? Und übernimmt nun Social Media als wichtigstes Instrument die vakante Stelle?

Auslöser der Diskussion ist der Artikel „Der SEO-Goldrausch ist vorbei“ von Alex Sczakiel auf seo-united.de. Seine beiden Grundaussagen darin:

  1. On-Page-Optimierung wird nicht mehr gebraucht, weil inzwischen jeder ordentliche Websites baut. Die Seiten sind gut genug suchmaschinenoptimiert. Hier gibt es für SEOs also nichts mehr zu verdienen. Das macht alles der Webdesigner.
  2. Die Off-Page-Optimierung, also vor allem der Linkaufbau, findet heute über Social Media statt. Wer Links tauschen und kaufen muss, hat offensichtlich keine guten Inhalte, sagt Alex. Und schreibt: „Läuft eine Social Media Kampagne erst einmal, erzeugt sie bessere Links, als ich mir jemals hätte zusammenkaufen können.“

Seine Fazit: Social Media Optimization ist das neue SEO. Ist die These haltbar? Oder geht es vor allem darum, Aufmerksamkeit zu generieren? Darum dreht sich die Diskussion in verschiedenen Blogs.

Foto: © ravemotion - Fotolia.com

Seonauten

Webdesign und Informationsarchitektur liegen im Lernprozess nicht sehr nahe zusammen. Das eine erfordert ein höchstes Maß an Kreativität, das andere einen sehr strengen strategischen Ansatz. Also grundsätzlich Felder die sich beißen. (...) SMO kann ein Teil der OffPageoptimierung sein. Nicht mehr und nicht weniger. (...) SEO ist erwachsen geworden und nach meinem Empfinden wird dadurch inzwischen mehr Geld verdient wie vorher. In der Breite sind Tagessätze von 2.000 bis 5.000 € und mehr kein Anzeichen dafür, dass kein Geld mehr verdient wird. Ganz im Gegenteil.

Zum kompletten Artikel bei den Seonauten...

Seokratie

Zwar sind Webdesigner in Sachen SEO immer fitter geworden und einige mit denen ich zusammengearbeitet habe, haben viele Grundprinzipien in ihre tägliche Arbeit mit aufgenommen. Aber: Eine 100%ige Onpage-Optimierung kann kein Webdesigner machen, weil er sich nicht ständig mit Rankings beschäftigt. (...) Social Media kann ein richtig gutes Marketinginstrument sein; Genauso gibt es da draussen wirklich gute Agenturen, die einen klasse Job machen. Aber das Social Media die klassische SEO-Kampagne ablöst und gar ersetzen kann? Never ever! (...) Mit Social Media kann man heute viel erreichen – aber nicht umsonst sind Social Media & SEO im Oberbegriff “Marketing” vereint: Ein Marketingkanal alleine sollte es niemals sein. Wer SEO, aber kein Social Media macht, der verliert etwas. Umgekehrt allerdings genauso.

Zum kompletten Artikel bei Seokratie...

Schoebs

Die SEO Branche ist für mich längst nicht so tot, wie von manchen gerne dargestellt. Wie sonst ist es beispielsweise zu erklären, dass viele Unternehmen händeringend nach Spezialisten suchen? (...) SEO bedeutet heutzutage sehr viel mehr als nur Keywords und Links. Es ist eine weitere Komponente einer guten Internetseite, die tolle Inhalte hervorbringt und Freunde, Kunden, Fans oder wie auch immer man es nennen mag findet. Wer in diesem Bereich professionelle Leistungen abliefern möchte – egal ob als Dienstleister oder für eigene Projekte – muss in vielen Disziplinen des Search Marketings gewandt und kompetent sein.

Zum kompletten Artikel auf Schoebs.com...

Wenn Ihr weitere Beiträge zu dieser Diskussion kennt, weist darauf gern in den Kommentaren hin.

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3 Reaktionen
Georg S. Kuklick

SEO wurde schon immer extrem überbewertet. Nicht das ich es für unwichtig oder gar überfüssig halte – es wird nur zu viel Wind darum gemacht.

Der übertriebene Hype lag auch stark daran das jeder gescheiterte und selbsternannte erst “Webdesigner” dann “Usability Experte” dann “AdWord Experte” sich mit Wonne auf die neue Chance gestürzt hat und ganz laut SEO in alle Richtungen geschriehen hat. Das war auch viel einfacher. Im Gegensatz zu Design und Informationsarchitektur ist die Lernkurve für SEO extrem steil. Das Wissen ist komplett und kostenlos im Netz verfügbar und die Kunden sind oft verunsichert und denken SEO ist die einzig wahre Lösung für ihre Probleme.

Würden mehr Kunden 50% des SEO Budgets in einen besseren Internetauftritt (mental model driven IA + besseres Interaktions Design + bessere Texte + besseres Bildmaterial = positivere User Experience und höhere Conversion) investieren wäre ihnen meisst mehr geholfen.

Warum man mit SEO eine Bratwurst verkauft und mit guter Onlinekommunikation Steaks für die ganze Familie verrate ich meinem nächsten Newsletter.

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Eike

Dazu passendes Interview mit Prof. Dr. Manfred Leisenberg - aus dem 2007: "Die Suchmaschinenoptimierung ist am Ende"

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