Bei Google werde derzeit intensiv diskutiert, auch die Ladezeit einer Website direkt als Faktor fürs Ranking aufzunehmen. Das sagte Matt Cutts von Google im Rahmen der Search Marketing Konferenz PubCon. Matt Cutts ist Chef des Webspam-Teams und vor allem unter Suchmaschinen-Optimierern bestens bekannt. Man solle Site Speed als Rankingfaktor für 2010 erwarten, erklärte er. Schon heute misst Google die Ladezeit: Sie fließt im Rahmen der Werbeschaltung bei Google AdWords in den dortigen „Qualitätsfaktor“ ein und bestimmt mit, an welcher Position eine Anzeige erscheint.
Welches Gewicht die Ladezeit innerhalb des Rankings für die Suchergebnisse letztlich bekommen wird, ist bei alldem natürlich vollkommen offen. Über 200 Kriterien werden vermutet, die Google zur Bewertung von Websites zur Hand nimmt.
In dem folgenden Video-Interview von WebProNews geht Matt Cutts auf verschiedene Themen wie beispielsweise Googles kommenden neuen Index „Caffeine“ ein und in der zweiten Hälfte geht es dabei auch um die Geschwindigkeit von Websites:

















Wenn ich zwei gleichwertige Suchergebnisse habe, die dem Besucher wahrscheinlich gleich gut mit den gesuchten Informationen versorgen können, sollte die Seite zuerst kommen, die schneller läd - finde ich vollkommen logisch und wundere mich, dass die Ladezeit nicht schon länger in das Ranking einfließt.
[...] bei Google beeinflusst. Doch nun hat Matt Cutts, Chef des Webspam Teams von Google, in einem Interview klargestellt, dass Google dies in der Tat plant, aber erst ab dem nächsten Jahr. Ab dem kommenden [...]
[...] Seiten-Ladegeschwindigkeit evtl. neuer Rankingfaktor bei Google [...]
Dauert das Aufrufen der Seite aus den SERPs zu lange, wenden sich die Nutzer frustriert vom Angebot ab und gehen zurück zum Suchergebnis. Das führt zu einer hohen Bouncerate, die in der Regel zwangsläufig dazu führt, das die Seite in den Ergebnissen absinkt.
Früher war dieser Faktor bedingt, durch langsamerer Leitungen noch viel entscheidender!
Martin