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Kein Traffic-Verlust trotz Redesign: 10 hilfreiche Tipps für den gelungenen Neuanfang

    Kein Traffic-Verlust trotz Redesign: 10 hilfreiche Tipps für den gelungenen Neuanfang

(Bild: Nicolas Raymond Lizenz: CC BY 3.0)

Ein vollständiges Redesign einer Seite bringt auch aus SEO-Sicht Gefahren mit sich. Wir geben euch Tipps, damit euer Traffic nicht ins bodenlose sinkt.

Redesign: So vermeidet ihr Traffic-Verluste von Anfang an

Ein vollständiges Redesign ist eine delikate Angelegenheit. Ohne sorgfältige Planung besteht die Gefahr, dass ihr im Zuge der Neugestaltung massiv an Traffic verliert. Um das zu vermeiden ist es zunächst wichtig, euren SEO-Experten in jeden Schritt der Planung mit einzubeziehen. SEOs können von Anfang an dabei helfen, Traffic-Probleme frühzeitig zu erkennen. Probleme, die Designer, Entwickler oder Informationsarchitekten unter umständen übersehen könnten.

Außerdem sollte nichts überstürzt werden. Ihr solltet euch immer die Frage stellen, ob die Einhaltung einer Deadline wichtiger als organischer Traffic ist. Bevor ihr nicht alle notwendigen Schritte unternommen habt, um einen etwaigen Verlust an Besuchern zu minimieren, sollte das Redesign nicht online gehen. Daher sollte auch die Deadline von vorneherein realistisch sein. Auch hier sollte der SEO in die Planung einbezogen werden. Im Folgenden verraten wir euch, worauf ihr vor und während dem Prozess der Neugestaltung achten müsst:

Überprüft eure Keyword-Strategie

Ein vollständiges Redesign eurer Seite ist der perfekte Zeitpunkt, um eure Keyword-Strategie zu überdenken. Schaut euch euren organischen Traffic an und findet heraus, ob ihr durch neue Long-Tail-Keywords zusätzlichen Traffic generieren könntet. Wenn ja, dann solltet ihr diese Erkenntnisse in eurer Redesign einfließen lassen und unter umständen neue Kategorien basierend auf diesen Keywords erstellen.

Optimiert eure Inhalte

Optimiert eure Inhalte im Zuge der Neugestaltung. Schaut euch dazu jede der alten Webseiten genau an. Änderungen der Title oder Meta-Beschreibungen kommen vor, sollten aber zu einer Verbesserung führen. Oft genug führt ein Redesign eher zum Gegenteil: Die Seiten sind schlechter optimiert als vorher. Sorgt dafür, dass es euch nicht auch so ergeht.

Versucht eure URL-Struktur zu erhalten

Wann immer möglich, solltet ihr versuchen, eure bestehende URL-Struktur zu erhalten. Sonst verliert ihr viel Traffic durch eingehende Links. Die bestehende Struktur zu verändern ist allerdings nicht immer möglich oder gewollt. In dem Fall müsst ihr euch eine umfassende 301-Weiterleitungsstrategie überlegen.

301: Plant eure Weiterleitungen

Bei fast jedem Redesign werdet ihr Weiterleitungen einsetzen müssen. Dabei sollte jede URL auf eine permanente Weiterleitung verweisen. Wichtig ist dabei, dass ihr keine Seiten löschen solltet. Wenn ihr eine Seite nicht mögt, ersetzt den Inhalt oder leitet Besucher auf eine andere Seite weiter.

Optimiert eure 404-Error-Page

Trotz aller Bemühungen dürften Nutzer ab und an auf eine nicht existierende Seite stoßen. Daher solltet ihr im Rahmen der Neugestaltung auch eure 404-Seite überarbeiten.

Erstellt eine neue Sitemap

Wenn sich die Struktur eurer Seite grundlegend ändert, muss natürlich auch eure Sitemap angepasst werden. Damit helft ihr nicht nur euren Besuchern, sondern vor allem auch den Suchmaschinen.

Vergesst die Tracking-Codes nicht

Gerade nach einem Redesign werdet ihr wissen wollen, ob eure Bemühungen Früchte tragen. Vergesst also nicht die entsprechenden Trackings-Codes einzubauen. Nur so erhaltet ihr einen Einblick in die Performance eurer Seite.

Nehmt die alte Website nicht zu früh aus offline

Ihr solltet eure alte Seite erst dann vom Netz nehmen, wenn eure Neue tatsächlich fertig ist. Mehr als ein paar Minuten Downtime sind letztlich nicht akzeptabel und führen zu einem Verlust von Besuchern.

Redesign: Niemand möchte auf eine Baustelle schauen. (Foto: Aurelien Guichard / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)
Redesign: Niemand möchte auf eine Baustelle schauen. (Foto: Aurelien Guichard / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

SEO: Was ihr nach dem Redesign beachten müsst

Wenn ihr den Schalter umlegt, und eure neue Website online geht, gibt es zwei Dinge, die ihr nicht vergessen dürft: Ihr müsst die robot.txt-Datei updaten, damit eure Seite von Google und anderen Suchmaschinen auch indiziert werden kann. Außerdem müsst ihr eure Sitemap über die Webmaster-Tools bei Google eintragen. Anschließend solltet ihr unbedingt auf die folgenden Dinge achten:

Google: Überprüft den Index-Status

Schaut euch genau an, wie Google eure Seite indiziert. Ihr wollt schließlich nicht, dass dabei Seiten übergangen werden.

Achtet auf Crawling-Fehler

Achtet unbedingt auf Crawl-Errors in Googles Webmaster-Tools. Wenn Seiten einen 404-Error ausgeben, macht euch daran das Problem zu beheben.

Beobachtet euren Traffic

Wenn ihr alles richtig gemacht habt, sollte euer Traffic nach kurzer Zeit wieder annährend da sein, wo er vor dem Redesign war. Achtet also genau auf eure Traffic-Zahlen.

via www.quicksprout.com

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5 Reaktionen
Thomas
Thomas

301er geben fast den gesamten Wert des Backlinks auf die neue URL weiter.

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gery
gery

Würd mich auch interessieren was der Andi schreibt. Ich möchte nämlich für mehrere Seiten neue Dateinamen vergeben, aber die einkommenden Backlinks nicht verlieren bzw. keine "toten Lesezeichen" erzeugen. Deshalb denke ich da an 301-Weiterleitung. Ist das aus SEO-Sicht unbedenklich?

Antworten
Andi

Mal eine Frage. Verliere ich durch eine 301er Umleitung nicht auch bei Google? Oder erkennt der Bot gar nicht das er umgeleitet wird?

Antworten
Jochen Altvater

Ich sehe das wie Manuel Gerlach: Die genannten Punkte sind wirklich basic. Kommt natürlich wie immer auf das Vorwissen des Lesers an. Aber der durchschnittliche t3n-Leser erfährt hier nichts wirklich neues ...

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Manuel Gerlach

Die Tipps waren jetzt eher 0815. Für jeden SEO ist das Standard.

Wer natürlich nichts damit anfangen kann, sollte sich dringend einen SEO beim Relaunch dazuholen. Dann geht auch kein Traffic verloren.

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