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Marketing

SEO-Rankingfaktoren: Die Unterschiede zwischen Google, Yahoo und Bing

    SEO-Rankingfaktoren: Die Unterschiede zwischen Google, Yahoo und Bing

Bei SEO könnt ihr auch Bing berücksichtigen.

Wer an Suchmaschinen und damit SEO denkt, denkt immer auch an Google. Klar, Google ist die Nr. 1. Doch auch Yahoo und Bing haben ihre Zielgruppe und eine Optimierung für diese beiden Suchmaschinen kann zumindest nicht schaden.

bing-social-facebook-logo

Gleich vorweg: So große Unterschiede gibt es gar nicht, wenn man seine Websites für beide Suchmaschinen optimieren möchte. Aber wieso beide? Google, Yahoo und Bing – das sind doch drei? Eigentlich schon, das stimmt. Bereits seit einigen Jahren zeigt Yahoo jedoch die Suchergebnisse von Bing an. Es wirken demnach auch die gleichen Rankingfaktoren. Wirft man einen Blick auf die Marktanteile, spricht alles für Google. Der Suchgigant hält rund 90 Prozent Marktanteil. Yahoo und Bing erreichen zusammen nur 5 Prozent Marktanteil.

Und doch gibt es Gründe, warum ihr zumindest ein bisschen Energie für Bing aufwenden solltet:

  • Internationale Seiten profitieren: Google hat zwar in Deutschland 90 Prozent Marktanteil, im Heimatland USA aber nur rund 66 Prozent. Die Kombination aus Yahoo und Bing erreicht in den Staaten einen Marktanteil von etwa 30 Prozent. In einigen anderen Ländern wie Russland, China, Japan oder Brasilien ist Google eben nicht Marktführer, Yahoo und Bing haben einen großen Marktanteil.
  • Integration in Facebook: Viele sind es mittlerweile gewohnt, ihre Suchanfragen nicht mehr bei Google, sondern direkt in Facebook zu posten – oft zum Leidwesen der Facebook-Freunde. Wer dagegen die Facebook-Suche nutzt und dort nicht fündig wird, erhält die Suchergebnisse von Bing in seiner gewohnten Facebook-Umgebung.
  • Yahoo könnte wichtiger werden: Die massive Expansion von Yahoo durch Zukäufe wie tumblr könnten dafür sorgen, dass Yahoo im Netz wieder wichtiger wird - und damit auch die Yahoo-Suche.
  • Bing liefert Keyword-Daten: Was Google den Seitenbetreibern mittlerweile gern verschweigt, liefert Bing frei Haus.

Die SEO-Rankingfaktoren für Bing

Wie eingangs erwähnt, die Rankingfaktoren für Bing unterscheiden sich nicht in vollständig von denen Googles. Wenn ihr eure Seiten für Google optimiert, dann optimiert ihr immer auch für Bing. So sind beispielsweise Keywords in URLs und qualitativ hochwertige Backlinks für Bing genauso wichtig wie für Google. Searchmetrics hat mit 10.000 Keywords die SEO-Rankingfaktoren getestet und gezeigt, wie sich einzelne Variablen von Webseiten auf die Rankings bei Google und Bing auswirken. Hier die Unterschiede:

  • Domains mit dem Keyword in der URL werden bei Google besser gelistet als bei Bing. Eine lange URL führt bei Bing zu einem schlechteren Ranking als bei Google.
  • Eine höhere Anzahl an Backlinks führt bei Bing zu einem besseren Ranking als bei Google. Gleiches gilt für die Domainpopularität.
  • Unterschiedlich hingegen ist die Behandlung einzelner Seiten im Index. Startseiten schneiden bei Bing besser ab als Unterseiten.
  • Google bietet in der Regel Ergebnisse an, die sozial relevant sind, während Bing Seiten mit Information und Fakten höher rankt. Auch Social Media ist in Bing stärker integriert. Die Empfehlungen von Facebook-Freunden gehen in das Ranking ein, während die Auswirkungen von Google+ in der Google-Suche von Matt Cutts dementiert wird. Dafür wirken sich +1-Empfehlungen ebenfalls bei Bing aus.
  • Bei lokalen Suchergebnissen (zum Beispiel nach einem Geschäft) sucht Bing wirklich lokal, während Google lieber auf größere Firmen mit einer höheren Popularität zurückgreift. Global hingegen bevorzugt Bing wiederum größere Firmen und Marken.
  • Bing indiziert auch Flash-Dateien. Google hingegen bleiben diese Inhalte verborgen, zumindest aber erscheinen sie nicht im Index. Und wenig überraschend: Seiten mit AdSense-Anzeigen ranken bei Bing schlechter. 

Das sind SEO-Faktoren für Bing im Unterschied zu Google. (Bild: Search Engine Land
Das sind SEO-Faktoren für Bing im Unterschied zu Google. (Bild: Search Engine Land)

Ratschläge für die Suchmaschinenoptimierung

Egal für welche Suchmaschine ihr nun optimiert, guter Inhalt hilft immer. Weitere Tipps dazu findet ihr in unserem Artikl zum „neuen SEO“. Wer für Bing optimieren möchte, kann wie wir jetzt gesehen haben an vielen kleinen Stellschrauben drehen. Wichtig sind offenbar viele Backlinks sowie eine starke Startseite. Außerdem ist es empfehlenswert, durch die Einbindung der Sozialen Netzwerke auch Social Signals zu generieren. Ganz vorne auf der Liste stehen hierfür Facebook, Google+ und Twitter.

via blog.hubspot.com

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