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8 SEO-Tipps für WordPress

8 SEO-Tipps für WordPress

ist ein zurecht sehr beliebtes . Wir geben euch zur eures WordPress-Blogs.

8 SEO-Tipps für WordPress

SEO-Tipps für WordPress. (Foto: Christopher Ross / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

WordPress: Fast 75 Millionen Websites nutzen das CMS

Am Erfolg von WordPress sollten kein Zweifel bestehen. Mehr als 74,6 Millionen Websites nutzen das Content-Mangament-System (CMS). Zu dem Erfolg dürfte auch der Umstand beigetragen haben, dass WordPress auch aus SEO-Perspektive keine schlechte Wahl ist. Die Oberfläche ist leicht verständlich und bietet euch alle notwendigen Funktionen. Ohne ein bisschen Arbeit nutzen euch aber auch die vielen Features des CMS nur wenig. Im Folgenden geben wir euch daher acht SEO-Tipps für WordPress-Nutzer.

8 SEO-Tipps für WordPress-Nutzer

1. Bearbeitet eure Permalink-Struktur

Über die Permalink-Struktur legt ihr fest, wie die Adressen eurer einzelnen Posts in der Adressleiste des Browsers dargestellt werden. Die URLs sollten so klar wie möglich sein. Das hilft nicht nur dem Nutzer, sondern auch den Suchmaschinen beim Erfassen eurer Seiten. Laut Joost de Valk, dem Macher des populären SEO-Plugins Yoast, sieht die beste Permalink-Struktur entweder so /%category%/%postname%/ oder einfach so /%postname%/ aus. Die entsprechenden Einstellungen könnt ihr in den Permalink-Einstellungen in WordPress vornehmen.

worpress permalink
Permalink: Struktur und eigentliche URL solltet ihr in WordPress anpassen. (Screenshot: t3n)

2. Permalink selbst anpassen

Im eigentlichen Permalink sollten idealerweise alle wichtigen Keywords enthalten sein. Außerdem, so eine Aussage des Google-Webspam-Gurus Matt Cutts, sollte sie idealerweise zwischen drei und fünf Wörter enthalten. Zusätzliche Begriffe wird Google weniger starke Bedeutung beimessen, auch wenn die Begriffe wohl nicht gänzlich ignoriert werden. Eure Headline, aus der WordPress den Permalink generiert, dürfte im Regelfall nicht nur länger sein, sondern auch zusätzliche Wörter enthalten, die nicht wirklich wichtig sind. Hier empfiehlt es sich vor Einstellung des Artikels, den Permalink händisch anzupassen.

3. Nutzt SEO-Plugins

WordPress SEO by Yoast
WordPress: Es gibt mehrere sehr empfehlenswerte SEO-Plugins für das CMS. (Screenshot: t3n)

Es gibt viele gute kostenpflichtige und kostenlose SEO-Plugins für WordPress. Egal ob All-in-one-Pakete oder spezialisierte Plugins, ein Blick lohnt sich auf jeden Fall. Zum Einstieg in dieses Thema empfehlen wir euch die Lektüre des Artikels „Die besten SEO-Plugins für WordPress“ von unserem Kollegen Lars Budde.

4. Überlegt euch gut, welches Theme ihr verwendet

Im Juni 2013 hat Google angekündigt, Seiten die keine oder nur mangelhafte Mobile-Seiten anbieten schlechter zu ranken als bisher. Das betrifft zwar nur die Suchergebnisse von Smartphone- oder Tablet-Nutzern, aber auch auf diesen Traffic solltet ihr nicht mutwillig verzichten. Idealerweise nutzt ihr daher gleich ein Theme im Responsive Design, das auf jeder gängigen Bildschirmgröße gut aussieht und funktioniert. Eine kleine Übersicht solcher Themes findet ihr in unserem Artikel „40 kostenlose WordPress-Themes für Responsive Design“.

Außerdem solltet ihr darauf achten, dass euer Theme sich auch mit allen notwendigen Plugins gut versteht und es nicht zu Problemen damit kommt. Auch sollte das Theme sich an verschiedene andere Konventionen halten. Der Seitentitel sollte beispielsweise den h1-Tag nutzen und das Theme sollte generell semantisch einwandfrei sein. Das könnt ihr bei bedarf mit dem W3C-Validator testen.

5. Robots.txt: Indiziert nur die Seiten, die Nutzer tatsächlich über Google finden sollen

Natürlich wollt ihr, dass eure tollen Artikel auch gefunden werden. Das gilt aber nicht für alle anderen Seiten. Wenn ihr beispielsweise eine Seite habt, die Nutzern für das gerade abgeschlossene Abonnement eures Newsletters dankt, besteht kein Grund dafür, dass diese Seite auch über Google auffindbar ist. Das selbe gilt für Admin-Seiten oder andere Pages die nur für den internen Gebrauch bestimmt sind. Diese Seiten könnt ihr ausschließen, indem ihr die folgenden Zeilen in eurer Robot.txt-Datei unterbringt:

User-agent: *

Disallow: /[relative Page url]

6. Nutzt Alt- und Title-Tags für eure Bilder

WordPress Mediathek. (Screenshot: t3n)
WordPress Mediathek. (Screenshot: t3n)

Google und seine Konkurrenten sind mittlerweile recht gut um textbasierte Inhalte zu erfassen und auszuwerten. Mit Bildern tun sie sich aber nach wie vor etwas schwer. Daher ist es hilfreich, passende Beschreibungen für die Bilder zu hinterlegen. Dazu solltet ihr die Alt- und Title-Tags nutzen. In WordPress geht das ganz einfach über die Mediathek.

7. Verzichtet nicht auf interne Verlinkungen

Über interne Verlinkungen kommen Nutzer nicht nur einfacher von einem interessanten Beitrag zum nächsten, auch für Suchmaschinen wird es einfacher, eure Seite zu analysieren. Natürlich sollten die Links auch jeweils relevant sein und nicht auf völlig themenfremde Inhalte verweisen.

8. Verfasst richtig gute Inhalte

Okay, der letzte Tipp ist logischerweise nicht ganz so einfach zu befolgen wie die vorherigen, trotzdem solltet ihr ihn nicht vergessen. Googles Suchalgorithmen werden immer besser darin, tatsächlich relevante und hilfreiche Inhalte für einen Suchbegriff aufzuspüren. Wenn ihr oben mitspielen wollt, kommt ihr an gutem Content nicht vorbei.

Als erste Hilfestellung dazu, solltet ihr einen Blick auf die Artikel „Das DATIF-Prinzip: So produzierst du extrem guten Content“ und „Content-Marketing: 5 Ideen für günstige und effiziente Inhalte“ werfen.

Habt ihr noch weitere Tipps, die ihr einem Einsteiger auf jeden Fall mit auf den Weg geben würdet? Wenn ja, erzählt uns in den Kommentaren davon.

via www.searchenginejournal.com

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6 Antworten
  1. von marcel am 21.07.2014 (19:51 Uhr)

    Robot.txt? peinlich, t3n, peinlich

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  2. von Sebastian am 21.07.2014 (21:28 Uhr)

    Bei Bildern wird seit WordPress 3.5 kein "title" mehr ausgegeben. Auch wenn man das "title"-Feld befüllt, welches früher für das "title"-Attribut zuständig war, wird dennoch nur noch der Inhalt des "alt"-Attributs ausgegeben. Hat man kein "alt"-Attribut definiert, wird das "title"-Attribut als "alt" ausgegeben. >> https://core.trac.wordpress.org/ticket/18984

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  3. von Denis Erhardt am 21.07.2014 (21:48 Uhr)

    Zu Punkt 5, die robots.txt steuert lediglich worauf der Crawler zugreifen dürfen. Nicht aber was indexiert werden darf, dies ist nur über das Robots Meta-Tag steuerbar. Erst wenn dort NOINDEX steht, wird das indexieren der Seite unterbunden.

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  4. von Granaton am 25.07.2014 (14:38 Uhr)

    Dem kann ich mich nur anschließen. Ich möchte einen weiteren Punkt hinzufügen:

    9. Sucht Euch ein gut programmiertes Theme, das schnelle Ladezeiten ermöglicht. Auch für Google ist die TTFB wichtig.

    Eine Schatztruhe habe ich für Euch zusammengestellt, hier findet Ihr eine Auswahl der besten free WordPress Themes.
    http://granaton.com/wordpress-responsive-theme/

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  5. von SamuelS am 29.08.2014 (19:05 Uhr)

    wer multilingual press plugin, also wordpress mehrsprachig, nutzen möchte, dem kann ich noch folgenden link empfehlen: http://vaguss.com/tutorial-mehrsprachigkeit-wordpress/

    sehr detaliertes tutorial zum thema mehrsprachigkeit.

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  6. von mretzlaff am 24.07.2015 (10:40 Uhr)

    Ich würde gern noch hinzufügen: Bemüht euch um eine schnelle, optimierte Website. Performance sollte man als SEO- und Usability-Faktor nicht unterschätzen (und das nicht erst seit dem letzten großen Google Update ;) ). Warum die Geschwindigkeit so wichtig ist, habe ich hier mal zusammengefasst: https://hootproof.de/bedeutung-verbesserung-website-geschwindigkeit/

    Ansonsten bin ich großer Fan von Punkt 8 und dem Ansatz, Websites in allererster Linie für Benutzer zu machen und nicht für Suchmaschinen. Das ergibt sich dann fast automatisch, da Google & Co. zum Glück immer mehr genau darauf achten.

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