Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Gadgets & Lifestyle

Sexting: Facebook soll Foto-Messenger mit Selbstzerstörungs-Funktion entwickeln

    Sexting: Facebook soll Foto-Messenger mit Selbstzerstörungs-Funktion entwickeln

Facebook arbeitet angeblich an einer neuen App. Dabei soll es sich um einen Klon der App „Snapchat“ handeln. Diese ist vor allem in den USA bekannt, und erlaubt es Foto- und Video-Nachrichten zu verschicken, die sich binnen weniger Sekunden wieder selbst löschen. Deswegen hat die App einen Ruf, lediglich zum „Sexting“ zu dienen.

Snapchat: Sexting sells

Obwohl Snapchat bereits über ein Jahr erhältlich ist, sorgt sie erst in den letzten Wochen für großes mediales Interesse. Unter anderem auch dadurch, dass die App seit einigen Wochen auf für Android erhältlich ist. Nun will das Wall Street Journal erfahren haben, dass Facebook eine Kopie des Dienstes plant.

Snapchat erstellt Bilder mit Selbstzerstörungsfunktion.

Bei Snapchat handelt es sich um eine Kamera-Applikation mit integriertem Messenger. User können sich gegenseitig Fotos und Videos schicken. Der Clou an der Sache ist, dass Fotos und Videos nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden. Spätestens nach 10 Sekunden verschwindet das Bild beim Empfänger und beim Sender und ist angeblich unwiderruflich gelöscht. Macht der Empfänger Screenshots, wird der Absender darüber in Kenntnis gesetzt.

Damit ist die App geradezu prädestiniert um extreme, eklige oder schlüpfrige Inhalte zu versenden. Deswegen wird Snapchat als neues Level im Bereich des „Sexting“ gefeiert.

In der Praxis verwenden viele Menschen Snapchat zum Versenden von schlüpfrigen Bildern oder Videos (auch bekannt als Sexting).

Facebook: Kundenbasis bietet immenses Potenzial

Die neue App von Facebook soll das Prinzip ziemlich genau kopieren. Wenn Facebook dieses Feature allerdings in den eigenen Nachrichtendienst integriert, dann hätte die App plötzlich eine potenzielle Kundenbasis von einigen hundert Millionen Menschen.

Gerade in Anbetracht der neuerlichen Anstrengungen von Zuckerberg und Co., auf dem Messenger-Markt stärker Fuß zu fassen erscheint dieses Gerücht durchaus plausibel.

Weiterführende Links:

Finde einen Job, den du liebst zum Thema iOS, Android

5 Reaktionen
Fred
Fred

Man muss ja nicht immer vom schlimmsten ausgehen. Ich kenne einige, die sich gegenseitig spaßfotos zuschicken, die normalerweise peinlich wären. Auch eine Art bild-dialog macht Spaß!

Antworten
Jakiku

@DaFire Mal abgesehen davon, gibt es auch andere Möglichkeiten. Man kann alles überbrücken und sei es nur durch das abfotografieren. Das müsste jedem eigentlich klar sein. Leider scheint es aber nicht jedem klar zu sein. Was man oft für selbstverständlich hält, muss nicht immer selbstverständlich sein. Ich finde, die App sollte aber unbedingt darauf hinweisen, immerhin ist das ein Risikofaktor.

Antworten
W4rl0ck
W4rl0ck

> Macht der Empfänger Screenshots, wird der Absender darüber in Kenntnis gesetzt.

Das kann man sicher verhindern … seit iOS 4 kann die App nicht mehr erkennen ob ein User Screenshots gemacht hat, ausser zu beobachten ob ein neues Bild in der Library dazu kommt. (Wenn man der App zugriff auf die Library gewährt)

Mit angeschlossenem Mac+XCode kann man 100% unbemerkt Screenshots machen ...

Antworten
Jakiku

Na da freuen sich die ganzen Pornoseiten an Zuwachs an Fotos. Damals hat man auch gedacht, man könnte Webcamchats nicht mitschneiden. Es gibt immer noch einige Kinder, die glaube, das würde nicht gehen. Mal schauen, wie lange das dauert, bis das durch die Presse geht und sich wieder unzählige Jugendliche, meist Mädchen, das Leben nehmen, weil sie in der Schule gemobbt wurden. Hatten wir doch erst vor kurzem durch. Aber das bringt das Internet leider auch mit sich. Es gibt bei allem Schattenseiten. Ich hoffe nur, dass es genug Aufklärung seitens der Eltern und Facebook geben wird. Außerdem wäre ein Scanner nach Sexuellen Inhalten nicht schlecht. Auf der anderen Seite kann ich mir vorstellen, dass Facebook egal ist, was über den Messanger geht. Hauptsache man nutzt ihn.

Antworten
goran
goran

na super. mal sehen, wie viele leute in die falle tappen und denken ihre bilder wären sicher vor einer weiterverbreitung.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen