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Shitstorms 2011: Die größten Aufreger des Jahres

Im Rückblick auf das Jahr 2011 kann man sagen, dass es auch ein Jahr der Shitstorms war. Angefangen mit der Pfändung von Nerdcore.de durch Euroweb, ging es über den WWF bis hin zu Adidas. Wir blicken noch mal zurück und zeigen euch die wichtigsten Shitstorms von 2011.

Shitstorms 2011: Die größten Aufreger des Jahres

Shitstorms - was ist das eigentlich?

Was genau einen Shitstorm ausmacht, darüber gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Aus der PR-Sicht sind viele der allgemein als Shitstorm bezeichneten PR-Krisen eigentlich gar keine. Erst wenn der Anteil der unsachlichen, persönlichen Kritik die argumentative Kritik übertönt, sprechen sie von einem Shitstorm. Berechtigte Kritik von Kunden an einem Unternehmen oder einer Marke fällt demnach nicht darunter.

Allgemein betrachtet wird der Begriff aber sehr viel weiter gefasst. Alles was die Reputation eines Unternehmens, einer Marke oder einer Person schadet und über das Social Web eine Eigendynamik entwickelt und eine kritische Masse überschreitet, wird schnell als Shitstorm bezeichnet. Ob das immer gerechtfertigt ist, ist die andere Frage. Fakt ist: 2011 gab es sehr viele Shitstorms, die wir für euch noch einmal Revue passieren lassen wollen.

Die größten Shitstorms aus 2011

Gleich im Januar startete das Shitstorm-Jahr 2011 mit einer Auseinandersetzung zwischen dem Blogger René Walter und dem Internetdienstleister Euroweb.

Nerdcore vs Euroweb

Was war geschehen: René Walter hatte auf seinem Blog Nerdcore.de schlecht über die Arbeit von Euroweb geschrieben. Daraufhin bekam er erst eine Abmahnung und weil er darauf nicht reagierte auch noch eine einstweilige Verfügung. Seine Haltung änderte Walter auch nach einer gerichtlichen Vorladung nicht, zu der er in allem Überfluss auch nicht erschien. Das Landgericht Berlin sprach daher ein Versäumnisurteil aus und Walter hatte die Kosten des Verfahrens zu tragen. Weil er Euroweb aber nicht die Gerichtskosten erstattete, ließ das Unternehmen die Domain Nerdcore.de schließlich pfänden.

Der Shitstorm: Das sorgte beinahe reflexartig für einen Shitstorm in der deutschen Blogoshäre, denn einer der ihren wurde ja offensichtlich angegriffen. Ob man das nun als gerechtfertigt oder nicht einstuft, bleibt jedem selbst überlassen. Nach dem Shitstorm standen jedenfalls beide Seite nicht wirklich gut da.

Der Ausgang: Die Denic entschied sich nur wenige Tage nach der Domainpfändung dafür, Nerdcore.de wieder an René Walter zurückzugeben. Die rechtlichen Hintergründe, die zur Rückgabe der Domain führten, erklärte Udo Vetter im Law Blog. Euroweb sah im Handeln der Denic einen Skandal und fragte: „Das Internet - eine rechtsfreie Zone?“. Da der Grund für die Pfändung mit der Zahlung der im Verfahren aufgelaufenen Kosten aber beseitigt wurde, war die Rückgabe der Domain zumindest moralisch vertretbar. Rein rechtlich gesehen handelte die Denic aber ohne Gerichtsbeschluss, was Euroweb monierte. Interessanter Nebenfakt: Der Schätzwert der Domain Nerdcore.de wurde im Pfändungsbeschluss lediglich auf 100 Euro festgelegt.

Unser Bericht zum Shitstorm Nerdcore vs Euroweb.

TelDaFax-Shitstorm: Beschwerden sind unerwünscht!

Social Media Fail à la TelDaFax

Was war geschehen: Wer heute eine Fanpage bei Facebook betreibt, muss damit rechnen, dass Kunden kommunizieren wollen. Das hat schon die Deutsche Bahn bei ihrem Chefticket erlebt und das galt im Februar auch für den einstigen Telefonanbieter und späteren Billigstromverkäufer TelDaFax. Doch die Mitarbeiter, die für die Facebook-Fanpage zuständig waren wollten die Fans lediglich unterhalten, informieren und auf verschiedene Themen aufmerksam machen.

Der Shitstorm: Auslöser war letztlich ein sehr flapsiger Post, der darauf hinwies, dass es für Beschwerden und Kundenanliegen ja andere Stellen geben würde.

Der Ausgang: Die Facebook-Fanpage von TelDaFax gibt es heute nicht mehr, genauso wenig wie das Unternehmen selbst. Die Gründe für die Beschwerden auf der Fanpage hatten in vielen Fällen sicherlich mit der Gesamtsituation von TelDaFax zu tun, die alles andere als rosig war. Es kam wie es wohl kommen musste: TelDaFax ging in die Insolvenz.

Unser Bericht zum Shitstorm TelDaFax.

Plagiatsaffäre Karl-Theodor zu Guttenberg

Was war geschehen: Der Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg geriet in die Kritik, weil Auffälligkeiten in seiner Doktorarbeit gefunden wurden. Über „schlampige Arbeit“ und „abgeschriebene Passagen“ war da die Rede. Ein Ärgernis für den Minister mit dem Saubermann-Image, doch ernsthafte Folgen wurden für ihn erst durch die Online-Debatte ausgelöst.

Der Shitstorm: Wie groß der Anteil der abgeschriebenen Passagen wirklich war, wollten die Macher vom GuttenPlag Wiki offenlegen. Diese kolloborative Plagiatsdokumentation fand heraus, dass insgesamt 1218 Fragmente aus 135 Quellen für die Dissertation genutzt wurden. Als zu Guttenberg dann auch noch bei Facebook verkündete, er wolle über seine Doktorarbeit nur noch mit der Universität Bayreuth reden, war der Proteststurm nicht mehr aufzuhalten.

Der Ausgang: Am Ende des Shitstorms trat der Minister zurück. Der Doktortitel wurde ihm aberkannt und der Ex-Minister verabschiedete sich auf unbestimmte Zeit in die USA. Erst vor wenigen Wochen sorgte sein Buch „Vorerst gescheitert“ für Aufsehen, weil zu Guttenberg darin mit der CSU abrechnete. Dennoch scheint eine Rückkehr in die deutsche Politik schon bald möglich, denn CSU-Parteichef Horst Seehofer buhlt momentan aktiv um die Dienste des Ex-Verteidigungsministers.

Übersicht zum Shitstorm Guttenberg.

Pril schmeckt lecker nach Hähnchen

Was war geschehen: Eigentlich hatte die Marke Pril aus dem Hause Henkel eine schöne Idee. Sie wollte per Crowdsourcing eine limitierte Auflage des Geschirrspülmittels entwerfen, die garantiert den „Geschmack“ der Kunden trifft. Die nahmen das aber etwas zu wörtlich und voteten unter den eingegangenen Vorschlägen eher kuriose Entwürfe wie „Schmeckt lecker nach Hähnchen“ an die Spitze.

Der Shitstorm: Bis dahin war alles noch sehr lustig, doch Pril bestand auf seine Regeln. Eine Jury sollte bestimmen, welche Vorschläge zur Marke passten und da war schnell klar, dass es die Spaßversionen bei aller Begeisterung nicht schaffen würden. Damit die Top 10 nicht von Satire überflutet wurden, ließ man „unpassende“ Entwürfe dann bald gar nicht mehr zu. Zudem wurden angeblich gefakte Votes bereinigt. Der eigentlich führende Vorschlag wurde letztlich von der Jury aussortiert und es gewannen „Mr. Pril“, ein Etikett im Anzugs-Design und „Prrrrrrril - tierisch gut drauf!“, eine Flasche im Leoparden-Look. Da diese beiden Vorschläge aber die wenigsten Stimmen aus den eigentlichen Top 10 hatten, fühlten sich die Teilnehmer verschaukelt und machten ihrem Ärger Luft.

Der Ausgang: Henkel zog den Pril-Design-Wettbewerb durch und beharrte auf der Aussage, man müsse eine Edition produzieren, die im Handel auch Akzeptanz finden würde. Die beiden siegreichen Editionen gingen im Oktober in Produktion. Ein bisschen beeindruckt war man von der Resonanz auf die Satire-Versionen wohl doch und produzierte 111 Flaschen mit dem Internetmeme „Rage Guy“ und verloste sie hier bei Facebook.

Pril-Shitstorm: Wie man unter den Designvorschlägen erkennen kann, landeten die beiden als Sieger gekürten Flaschen in der Gunst der Teilnehmer nur auf den Plätzen 9 und 10.

Unser Artikel zum Pril-Shitstorm.

WWF-Shitstorm: Wir machen um 18 Uhr Feierabend

Was war geschehen: Eigentlich traf den WWF sogar ein doppelter Shitstorm. In einer TV-Dokumention vom WDR wurde die Umweltorganisation zunächst hart kritisiert. Dabei ging es vor allem um enge Verflechtungen zur Wirtschaft durch die der WWF der Umwelt sogar Schaden zufüge - alles finanziert durch Spenden.

Der Shitstorm: Als wäre das nicht schon genug, sorgte die mangelhafte Kommunikation auf der Facebookseite für weiteren Zündstoff. Man wollte die kritischen Diskussionen auf eine Website außerhalb von Facebook verlegen und verwies zudem noch auf die Öffnungszeit zwischen 8 und 18 Uhr. Das wurde dann neben der ursprünglichen Thematik heftig kritisiert, zumal der WWF von der WDR-Doku im Vorfeld wusste.

Der Ausgang: Der WWF Deutschland sorgte mit einem umfangreichen Faktencheck für Aufklärung und nahm darin ausführlich Stellung zu den Vorwürfen aus der WDF-Dokumentation. Außerdem stellte man sich in einem Forum den Fragen. Nach etwa vier Wochen ebbte dort der Ansturm merklich ab und das Forum wurde wieder geschlossen. Für den 7. September lud der WWF Deutschland dann noch die aktivsten Kritiker zu einer offenen Diskussionsrunde nach Berlin ein.

WWF-Shitstorm: Warum Krisenkommunikation nicht um 18 Uhr enden sollte - t3n News

Photoshop-Panne: Die Sparda-Bank und die „schwarzgelbe Karte“

Was war geschehen: Die Sparda-Bank West wollte mit einer Anzeige im Stadionblatt von Borussia Dortmund für ein Produkt mit dem Namen „schwarzgelbe Karte“ werben. Auf der ganzseitigen Anzeige war ein BVB-Fan zu sehen, der die Menge mit einem Megafon in Stimmung versetzte. Der peinliche Fehler: Auf dem Megafon war ein Aufkleber der Ultras aus Gelsenkirchen, dem Erzfeind der Borussen.

Der Shitstorm: Das offensichtlich per Photoshop bearbeitete Bildmaterial wirbt im Stadionheft des BVB mit Fans von Schalke 04. Darüber lachen sicherlich nur Unbeteiligte, für die Fans von Borusssia Dortmund war das ein unverzeihlicher Fehler, der in einen Shitstorm mündete.

Der Ausgang: Die Sparda-Bank gehört auch aktuell noch zum Sponsorenpool von Borussia Dortmund und bietet auch die „schwarzgelbe Karte“ weiterhin an. Auf der Facebook Fanpage entschuldigte man sich für den Vorfall und versprach die Bildauswahl noch genauer und sorgfältiger zu prüfen. Da auch keine kritischen Kommentare gelöscht wurden, ebbte der Shitstorm wieder ab.

Bericht zum Sparda-Bank-Shitstorm.

Schlecker: For You. For Ort.

Was war geschehen: Eigentlich wollte sich die Drogeriekette Schlecker mit einem neuen Claim modern geben und dabei eine emotionale Nähe zur nachbarschaftlichen Zielgruppe schaffen. Herausgekommen ist dabei der Claim „For You. Vor Ort.“, der dann von vielen Seiten belächelt und kritisiert wurde.

Der Shitstorm: Zu einem Shitstorm entwickelte sich die Geschichte aber erst mit einer öffentlichen Diskussion über die Hintergründe des Claims. In einem persönlichen Brief an den Verein für Sprachpflege bezog Schlecker Stellung und verteidigte den Claim mit dem „niedrigen bis mittleren Bildungsniveau der Zielgruppe“. Der Brief wurde schließlich bei Facebook veröffentlicht und die besagte Zielgruppe fand das natürlich gar nicht witzig.

Der Ausgang: Mit einem abschließenden Blogpost erklärte Schlecker die Diskussionen um den Claim und dessen Hintergrund zu einem Missverständnis, das durch einen „unglücklich formulierten Brief“ des Pressesprechers ausgelöst wurde. Schlecker versicherte den Kunden, man würde sie keinesfalls für „dumm“ oder „unterbelichtet“ halten. Auf der Facebook-Fanpage gab es dazu noch einige kritische Stimmen, die dann aber spätestens mit den nächsten Gewinnspielen wieder verstummt waren.

Übersicht zum Schlecker-Shitstorm.

Adidas und die Tierquälereien in der Ukraine

Was war geschehen: Die Ukraine, neben Polen Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft 2012, hatte beschlossen die heimischen Straßen von herrenlosen, streunenden Hunden und Katzen zu „säubern“. Nach Berichten von Tierschützern sind die dafür angewendeten Methoden grausam. Sie sprechen von massenhaften Verbrennungen lebendiger Tiere und organisieren den Protest.

Der Shitstorm: Da sich das Social Web für einen Protest gegen ein Land eher schlecht eignet, wurden kurzerhand die EM-Sponsoren instrumentalisiert. Im Mittelpunkt stand dabei die Facebookseite des Sportartikelherstellers Adidas, als einer der größten Sponsoren. Schnell kam es dabei zu Boykottaufrufen für Adidas-Produkte. Der gesamte Protest wurde dadurch zu einem Shitstorm für Adidas.

Der Ausgang: Auf Druck der Sponsoren und der UEFA haben die Behörden in der Ukraine versprochen, die Tötung von Hunden sofort zu stoppen. Auch wenn damit noch nicht absolut sicher ist, dass die Tierquälereien auch tatsächlich abgestellt sind, rückten die EM-Sponsoren aus dem Zentrum der Kritik.

In einem Gastbeitrag hat Tapio Liller die Hintergründe dieser organisierten Shitstorms beleuchtet.

Wie lange wirken Shitstorms nach?

Ein Shitstorm gilt als PR-GAU und ist sicherlich sehr unangenehm für die Betroffenen. Doch wie lange hält diese Art der Negativ-PR eigentlich an? Gibt es einen langfristigen Schaden für die Reputation? Natürlich bleibt immer etwas hängen, aber wirklich überdauernde Reputationsschäden sind eher die Ausnahme. Man erinnert sich zwar noch an die Shitstorms der vergangenen Jahre und spätestens bei erneuter Kritik werden sie auch wieder an die Oberfläche geholt, aber der Spruch „Das Internet vergisst nichts!“ sollte man hier nicht zu wörtlich nehmen.

Natürlich findet man die Berichte über Shitstorms aus den vergangenen Jahren auch heute noch, aber in der Regel eben nicht mehr bei eine allgemeinen Suche nach der beteiligten Marke oder dem Unternehmen. Anders könnte das bei Personen wie Politikern sein. Als Karl-Theodor zu Guttenberg in den letzten Wochen wieder vermehrt in die Öffentlichkeit trat und ihn die EU als Berater anstellte, war der Shitstorm um seine Doktorarbeit plötzlich wieder präsent.

Zudem gehört „Shitstorm“ zu den Begriffen, die schon fast inflationär benutzt werden. Was früher noch als Kritik begriffen wurde, ist heute dann oft schon ein Shitstorm. Das wird wohl auch 2012 nicht anders sein.

Welche Shitstorms aus 2011 sind denn bei euch noch hängengeblieben?

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52 Antworten
  1. von HoMer am 02.01.2012 (15:48Uhr)

    Auf jeden Fall sollte hier die Kampagne von VW (Darth Vader) und Greenpeace (Episode I und II) noch Erwähnung finden! Außerdem dürfte das Thema "wir sind Einzelfall" http://wir-sind-einzelfall.de/ ebenso interessant sein ;-)

    Beste Grüße

    HoMer

  2. von Shitstorms 2011: Die größten… am 02.01.2012 (15:51Uhr)

    [...] jQuery("#errors*").hide(); window.location= data.themeInternalUrl; } }); } t3n.de - Today, 3:51 [...]

  3. von Roland Hemmpel via facebook am 02.01.2012 (16:03Uhr)

    Nicht zu vergessen die Deutsche Bank und Nahrungsmittelspekulationen... Da herrschte fast eine Woche Krieg an der Pinnwand bis sie geschlossen wurde. In den Kommentaren geht es munter weiter.

  4. von Peter Schmitt via facebook am 02.01.2012 (16:09Uhr)

    ich vermisse auch die aktion der stadt schwäbisch gmünd und der damit verbundene bud-spencer tunnel

  5. von Mario Fischer am 02.01.2012 (16:13Uhr)

    Ich denke, man muss auch immer unterschieden, ob der Shitstorm nur im Web statt findet oder ob er den Sprung in die wirklich großen Massenmedien schafft. Die meisten Konsumenten werden wohl weder von Pril, noch von der Schleckermisere gehört haben. Insofern bleibt gesamthaft gesehen der Storm im Wasserglas ;-)
    Die GAUs, die es in die großen Medien schaffen, können da sicher schon mehr Schaden anrichten, weil sie dann dort in die Archive wandern und oft eben auch bei zukünftigen Berichterstattungen ausgegraben und erinnert werden. Klar steht alles auch im Web, aber das recherchieren ist hier nach einiger Zeit doch deutlich aufwendiger, je nach dem, welche Ergebnisse Google gerade anzeigt.

    Medienprofis sagen immer, dass es langfristig gesehen keine negative PR gibt. Ich bin geneigt, das zu glauben. ebay hat der Entrüstungssturm damals auch extrem geholfen, als dort ein Exemplar von Adolfs Kampf versteigert wurde. Negativ wirkt sowas nur dann, wenn Unternehmen generell einen schlechten Job machen, weil sich das dann nachlesbar kumuliert.

    Und letztlich werden wir uns alle wohl schnell daran gewöhnen zu lesen, dass Unternehmen den einen oder anderen Fehler machen. Je mehr "Shitstorms" es gibt, desto normaler wird das wohl werden...

  6. von Melanie Schellack via facebook am 02.01.2012 (16:29Uhr)

    Der Angriff der Tierschützer auf der McDonalds-Seite war auch sehr interessant. Es ging um die Tötungen in der Ukraine und das MC Donalds als Sponsor zurücktreten sollte. Die Seite wurde am Wochenende nicht betreut und das wurde schamlos ausgenutzt. War sehr spannend, McDonalds hat es ausgesessen

  7. von Fundstücke vom 02.01.2012 « danie… am 02.01.2012 (16:51Uhr)

    [...] Shitstorms 2011: Die größten Aufreger des Jahres Auch 2011 gab es eine Menge an Aufregern. Viele waren rückblickend betrachtet gar keine oder wurden einfach nur vorschnell hochgejazzt, ehe man überhaupt erkannte, worum es eigentlich geht. Auf t3n findet sich also eine nette Zusammenstellung eben dieser Ausreißer, die uns zumindest eine ganze Weile unterhalten haben und genügend Futter geben, um später wieder zeigen zu können, wie es (vermeintlich) nicht geht. [...]

  8. von Wertvoll - Die Shitstorms des Jahres 201… am 02.01.2012 (17:56Uhr)

    [...] t3n.de wurde ein Artikel über die vergangenen Shitstorms des letzten Jahres geschrieben – lesenswert. Die Cases sind relativ ausführlich dargestellt. [...]

  9. von Gegenteil-Tage für die diesjährige Fla… am 02.01.2012 (18:49Uhr)

    [...] Die größten Web-Aufreger des vergangenen Jahres hat übrigens Falk Hedemann von t3n sehr schön zu... 50.732704 7.096311 Teilen Sie dies mit:StumbleUponDiggRedditTwitterDruckenE-MailFacebookLinkedInGefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt. Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in "Unterhaltung", "Web 2.0", Internet, Literatur und verschlagwortet mit "Media", "Nachrichten", "News", Allgemein, Allgemeines, Blog, Blogger, Deutschland, Medien, Netzpolitik von gsohn. Permanenter Link zum Eintrag. [...]

  10. von Hochdruck am 02.01.2012 (19:10Uhr)

    Ich vermisse noch Ströbele, den Gewaltverzichtsmenschen und Konfliktbefrieder. Man erinnere sich: Ströbeles Frau wurde von angelnden Kindern mit einer Futterkugel getroffen, als sie schwamm, wo sie nicht schwimmen durfte. Worauf sich Ströbele reichlich echauffierte, mit den Kindern beim Amt vorstellig wurde und seine Frau die Kinder wegen Körperverletzung anzeigte. Darüber berichtete Heddesheimblog und bekam prompt Unterlassungspost von Ströbeles Anwalt, welcher ja nun eigentlich selbst Anwalt ist.

    Das wiederum ging an die große Glocke und sowohl Kritiker Ströbeles, wie auch Angler, wie auch Medien machten sich reichlich lustig und durch Anglerforen, Facebook und einige Bloggerseiten hagelte es auf Ströbele ein. Der Mediendruck kam sogar in diversen Fernsehsendungen an. Ich glaube, der Shitstorm hat ihm aber nicht sonderlich geschadet, alldieweil er für viele eh schon ein knallrotes Tuch war.

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/internet/heddesheimblog101.html

  11. von Blanka am 02.01.2012 (21:14Uhr)

    Mir fehlt hier definitiv noch RTL und der Gamescom-Bericht.

  12. von Linkwertig: Jahresrückblicke 2011 » ne… am 03.01.2012 (07:01Uhr)

    [...] einer Auseinandersetzung zwischen dem Blogger René Walter und dem Internetdienstleister Euroweb.» Shitstorms 2011: Die größten Aufreger des Jahres Disqus 2011 Disqus hat eine Liste der meist diskutierten Themen des vergangenen Jahres [...]

  13. von Apple, Google, Anonymous, Wikipedia | te… am 03.01.2012 (07:37Uhr)

    [...] SOCIAL MEDIA Was waren die größten Shitstorms im vergangenen Jahr? Das Online- und Print-Magazin t3n hat sich die Müge gemacht, und die besten PR-Eigentore zusammengestellt. t3n [...]

  14. von zapp am 03.01.2012 (09:14Uhr)

    Ihr habt vergessen zu erwähnen das Pril Ziel einer 4chan Attacke wurde die den PR Gau erst ausgelöst hat. Operation Pril 2011: http://de.uppertweet.com/-hukl-Von-Operation-Pril-gehort-siehe--url-3898947.html Schließlich kein Zufall das der Rage-Guy und Pedobear in den Top 10 zu finden waren.

  15. von A. P. am 03.01.2012 (11:16Uhr)

    Lustiges Anagramm auf Guttenberg - Zufall? ;-)
    Aus "Karl-Theodor zu Guttenberg"
    wird "Eleganz ruht- Doktorbetrug".
    Bildbeweis:
    http://www.synapsenkitzler.de/guttenberg-anagramm

  16. von Shitstorms: Die Macht des digitalen Mobs… am 03.01.2012 (11:46Uhr)

    [...] einen t3n-Artikel habe ich mich noch mal mit den Shitstorms 2011 beschäftigt. Dabei hatte ich zunächst einmal das grundsätzliche Problem der Einordnung zu [...]

  17. von Shitstorms 2011: Die größten… am 03.01.2012 (13:59Uhr)

    [...] jQuery("#errors*").hide(); window.location= data.themeInternalUrl; } }); } t3n.de - Today, 1:59 [...]

  18. von Tanja am 03.01.2012 (15:45Uhr)

    Meine "Favoriten" im negativen Sinn sind und bleiben Pril, Schlecker und TelDaFax. Jetzt habe ich schon so viele Berichte darüber gelesen - und immernoch muss ich den Kopf darüber schütteln, wie man die Community so unterschätzen kann...

  19. von Michael Döring am 03.01.2012 (18:58Uhr)

    Nichts zu vergessen der Hetz- und Buch-PR-Beitrag von aspekte gegen Jena, welcher zu zahlreichen Kommentaren auf der Facebook-Seite führte:

    http://aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/25/0,1872,8386329,00.html

    http://www.jenapolis.de/2011/11/zdf-aspekte-pressekodex-ade/

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/film_fernsehen_radio/jena101.html

  20. von Jan B. Otte am 03.01.2012 (19:34Uhr)

    Ein wirklich interessanter Artikel. Danke dafür.
    Einer der letzten Shitstorms (ekliges Wort!) des alten Jahres, der sich wohl in den nächsten Tagen noch deutlich ausweiten dürfte, ist für mich die Kredit-Affäre um unseren geschätzten Bundespräsidenten...

    Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2012!

  21. von Shitstorms 2011: Die größten… am 04.01.2012 (07:25Uhr)

    [...] jQuery("#errors*").hide(); window.location= data.themeInternalUrl; } }); } t3n.de (via @elthu) - Today, 7:25 [...]

  22. von 3 wichtige Schritte in der Social-Media-… am 04.01.2012 (08:29Uhr)

    [...] Die größten Shitstorms aus 2011 mit Fällen von “Nerdcore vs Euroweb“, “Plagiatsaffäre Karl-Theodor zu Guttenberg” und “Pril schmeckt lecker nach Hähnchen”, “Schlecker“, WWF-Shitstorm, “Adidas und die Tierquälereien in der Ukraine“, “Stop Killing Dogs”. [...]

  23. von Links of the week 01/2012 | Personalmark… am 04.01.2012 (15:26Uhr)

    [...] t3n.de: Shitstorms 2011 - Die größten Aufreger des Jahres [...]

  24. von Linktipps zum Wochenende: Futter für de… am 06.01.2012 (16:11Uhr)

    [...] Shitstorms 2011: Die größten Aufreger des Jahres Gesammelt von t3n News. Weitertragen:TwitterFacebookE-MailDrucken [...]

  25. von Fundstücke der Woche KW52 & KW1 - P… am 06.01.2012 (20:01Uhr)

    [...] 2011: t3n-Autor Falk Hedermann wagt einen etwas anderen Jahresrückblick und hat die größten Aufreger des letzten Jahres [...]

  26. von Phänomen Shitstorm, Endlich Tweets ziti… am 09.01.2012 (11:51Uhr)

    [...] man einen Blick in einige Shitstorms, die sich im Jahr 2011 abspielten, fällt recht schnell auf, dass die Differenzierung zwischen angebrachter Kritik und Shitstorm [...]

  27. von PR-Beiträge in der KW 01/2012: Wulff, d… am 09.01.2012 (13:24Uhr)

    [...] Shitstorms 2011: Die größten Aufreger des Jahres [...]

  28. von Suppen Report KW 01 « Employer Bra… am 11.01.2012 (08:48Uhr)

    [...] alles mit und das muss ja auch gar nicht sein. Dafür gibt es ja z.B. t3n.de, die netter Weise die größten Shitstorms 2011 aufgelistet haben. Einfach lesen, lernen und ein bisschen [...]

  29. von Shitstorms, Social Network Wars und Werb… am 13.01.2012 (08:24Uhr)

    [...] Shitstorms 2011: Die größten Aufreger des Jahres [...]

  30. von » link dose 13.01.2012 am 13.01.2012 (16:38Uhr)

    [...] Shitstorms 2011: Die größten Aufreger des Jahres. [...]

  31. von Facebook Fanpage: Möglichkeiten und Gre… am 16.01.2012 (11:02Uhr)

    [...] Shitstorms 2011: Die größten Aufreger des Jahres - t3n News [...]

  32. von mysha am 16.01.2012 (14:31Uhr)

    Ich hatte letztes Jahr meinen eigenen kleinen Shitstorm:
    http://www.mysha.de/blog/erfahrungsbericht-leinwanddruck-de
    (Und ich bin mir sicher, dass da dieses Jahr noch was kommen wird...)

  33. von Die Mini-Shitstorms ersetzen in 2012 die… am 18.01.2012 (22:38Uhr)

    [...] das Persil-Hähnchen, die Teldafax-Affäre, der Fall  Nerdcore vs. Euroweb und andere haben in den vergangenen zwei Jahren alle ihre persönlichen Shitstorms erlebt. Seit Ende 2011/ [...]

  34. von Shitstorm | Anglizismus des Jahres am 29.01.2012 (00:50Uhr)

    [...] muss ein Segen für den Journalisten gewesen sein!) Ganz ähnlich sieht es das Businessmagazin t3n, und kommt zu dem Schluss, dass Definitionen und Verwendungen uneinheitlich sind: Aus der PR-Sicht [...]

  35. von Sebastian am 04.02.2012 (12:32Uhr)

    "C wie Zukunft" - die Kampagne der CDU in Mecklenburg-Vorpommern. ;)

  36. von Wenn der Shitstorm kräftig weht «… am 10.02.2012 (18:39Uhr)

    [...] ich bei t3n.de gerade über eine Zusammenstellung der größten Shitstorms des vergangenen Jahres gestolpert bin, habe ich nach weiteren Umweltbezügen gesucht und bin prompt fündig geworden. [...]

  37. von #4 SMW HH Krisenprävention und-Manageme… am 14.02.2012 (18:55Uhr)

    [...] (alle auch nachzulesen bei T3N) [...]

  38. von Was sich von der Konvergenz der Medien l… am 06.03.2012 (12:24Uhr)

    [...] 2011 gab es etliche Shitstorms, eine Zusammenstellung findet sich hier bei t3n. Das ist der Supergau den der vernetzte Konsument herbeiführen kann. Mir geht es hier weniger um [...]

  39. von Social Media: Mit Herz und Verstand &laq… am 30.03.2012 (16:52Uhr)

    [...] ein bisschen Sicherheit hätte; wenn man wüsste, was einen da erwartet – im Social Web. Die Shitstürme haben offenbar ihre Spuren in den archaischen Bestandteilen der Gehirne hinterlassen. Diese [...]

  40. von Ärger im Netz oder: Wie begegnet man ei… am 18.04.2012 (11:56Uhr)

    [...] erleben die Adressaten sie in vollem Umfang. Nicht gerade aufmunternd, wenn einen auf einmal die Kritik von Tausenden trifft. Als Opfer der Kritik sollte man sich der Umstände ihrer Entstehung also besonders bewusst [...]

  41. von Shitstorm-Skala: Wann herrscht schwere S… am 25.04.2012 (15:52Uhr)

    [...] 2011 war so ein Jahr des Shitstorms. Zu den größten Aufregern des vergangenen Jahres zählten die Pfändung von Nerdcore.de durch Euroweb, die Plagiatsaffäre Karl-Theodor zu Guttenberg oder die Photoshop-Panne der Sparda-Bank. [...]

  42. von Was Wertschätzung mit Shitstorms zu tun… am 26.04.2012 (06:02Uhr)

    [...] Wir haben uns einmal ein paar Aufreger der letzten Monate angeschaut. Und wir wollen die These anhand der Beispiele belegen, die t3n Anfang des Jahres aufgelistet hat. [...]

  43. von Shitstorms auf Facebook-Seiten , WWF Kri… am 30.05.2012 (10:23Uhr)

    [...] Beispiele zu Shitstorms findet man gut aufbereitet im Artikel „Shitstorms 2011: Die größten Aufreger des Jahres“ von [...]

  44. von Enterprise 2.0 Projekte | Angst vor dem… am 19.06.2012 (09:59Uhr)

    [...] Beispiele aus 2011 hat die Zeitschrift t3n [...]

  45. von Shitstorm – Die Waffe der Verbraucher… am 16.07.2012 (10:35Uhr)

    [...] recht bekannt aus dem Internet mit prominenten Fällen (Top Shitstorms 2011) wie zum Beispiel die Guttenberg Affaire oder die Ing Diba Werbung mit der Wurst. Nun hat das [...]

  46. von Shitstorm: 5 Tipps, wie Sie die Krise me… am 03.08.2012 (16:33Uhr)

    [...] Shitstorms 2011 – Die Größten Aufreger des Jahres Dieser Beitrag wurde unter Marketing, Social Media abgelegt und mit Glaubwürdigkeit, [...]

  47. von Shitstorm: 5 Tipps, wie Sie die Krise me… am 07.08.2012 (15:15Uhr)

    [...] t3n: Shitstorms 2011 – Die Größten Aufreger des Jahres [...]

  48. von Oooooh, ein Shitstorm? Heult doch! | kre… am 08.08.2012 (12:15Uhr)

    [...] H&M, McDonald’s oder Galileo oder Fälle aus der Vergangenheit wie Jack Wolfskin, Pril oder Trigema, Shitstorms scheinen an Beliebtheit zuzunehmen. Und zwar nicht nur auf Seiten der [...]

  49. von …und was, wenn der Shitstorm seine… am 15.08.2012 (21:46Uhr)

    [...] noch eine aktuelle Liste der “besten” Shitstorms 2011, erstellt von Focus.de und t3n.de. In 2012 gab es ebenfalls einige schwerwiegende Fälle, die lesenswert sind: ARD, Pro7 oder [...]

  50. von Social Reputation Monitoring | >>&… am 03.02.2013 (22:21Uhr)

    [...] kennen lernen möchte sollte sich den folgenden Artikel zu den besten Shitstorms aus dem Jahr 2011 (http://t3n.de/news/shitstorms-2011-grosten-aufreger-354013/) [...]

  51. von And the winner is: Shitstorm! › Sprach… am 21.11.2013 (09:55Uhr)

    […] Das Wort bezeichnet, grob gesagt, eine unvorhergesehene, anhaltende, über soziale Netzwerke und Blogs transportierte Welle lautstarker Entrüstung über das Verhalten öffentlicher Personen oder Institutionen, die sich schnell verselbstständigt und vom sachlichen Kern entfernt. Und das Phänomen solcher netzgestützter Entrüstungswellen scheint im vergangenen Jahr stark zugenommen zu haben. Es ist sicher kein Zufall, dass der Wikipediaartikel zu Shitstorm vom Juni 2011 stammt (in seiner aktuellen Fassung stützt er sich übrigens stark auf die exzellenten Blogbeiträge, die Jurymitglied Susanne Flach im letzten und in diesem Jahr im Rahmen unseres Wörterwettbewerbs verfasst hat). Die in diesem Artikel aufgeführten Beispiele von Shitstorms stammen alle von 2010 und 2011. Auch dem Onlinemagazin t3n ist die Häufung entfesselter Kritikwellen in den sozialen Medien aufgefallen, sodass man das Jahr 2011 Anfang Februar rückblickend zu einem „Jahr der Shitstorms“ ausrief. […]

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