Das könnte dich auch interessieren

Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

E-Commerce

Ein simpler Knopf und der Handel steht Kopf: Wie ShopCo den E-Commerce für immer verändern wird

    Ein simpler Knopf und der Handel steht Kopf: Wie ShopCo den E-Commerce für immer verändern wird

(Screenshot: ShopCo)

Mit einem Klick überall ohne Registrierung einkaufen: Das Startup ShopCo stellt mit dieser Idee den Handel auf den Kopf. Wir erklären, wieso es so bahnbrechend ist – und wie der Onlinehandel von seinem Ökosystem profitieren kann.

Das deutsche Startup ShopCo und seine Idee vom Onlineshop-übergreifenden Warenkorb könnte die Handelslandschaft im Internet deutlich verändern. Ein simpler Knopf im Browser ersetzt den Checkout – und die Registrierung in jedem beliebigen Onlineshop.

Kunden können praktisch überall mit einem einzigen Knopfdruck einkaufen, wie wir in der Vorstellung der Idee ausführlich erläutert haben. Dieses simple Konzept könnte die Mauern, die von den marktbeherrschenden Ökosystemen hochgezogen wurden, wieder deutlich senken – und die Karten neu verteilen.

(Screenshot: ShopCo)
Der „magische“ Warenkorb-Button von ShopCo funktioniert simpel: Detailseite im gewünschten Shop aufrufen, auf den Button im Browser klicken und das Produkt ist gekauft. (Screenshot: ShopCo)

Status Quo im E-Commerce

Eigentlich gelten die Karten im Onlinehandel als verteilt, die erfolgreichen Geschäftsmodelle stehen fest: Auf der einen Seite große Ökosysteme wie Amazon oder eBay, auf der anderen Seite großen Platzhirsche wie Zalando oder Mister Spex, um nur einige zu nennen. Die Luft für kleine bis mittlere Händler wird immer dünner, darin sind sich die meisten Experten einig. Es wird bloß noch darüber debattiert, wie dünn die Luft noch wird.

Die einen Experten, wie Jochen Krisch und Alexander Graf, prophezeien einen schnellen Erstickungstod, die anderen gehen davon aus, dass bei vorsichtigem und gut berechnetem Atmen die Luft noch einige Zeit für alle ausreichen wird. Zur letzteren Kategorie zähle ich mich selbst – und auch Olaf Kolbrück vom Branchendienst etailment, der auch noch Chancen für Neueinsteiger sieht.

(Grafik:  Montage: t3n)
Ist neben den großen Ökosystemen noch Platz für kleine und mittlere Onlinehändler? Wir sagen: Ja. (Grafik: Montage: t3n)

Aber immer, wenn Experten beginnen, Dogmen aufzustellen, kommen kleine, agile Startups, trampeln auf den Lehrsätzen herum und strafen alle Gesetzmäßigkeiten mit Missachtung: Das Startup ShopCo beispielsweise hat etwas geschaffen, das auf den ersten Blick aussieht wie ein unheimlich praktischer Warenkorb-Button, sich auf den zweiten Blick aber als heranwachsendes Ökosystem entpuppt.

Wie Ökosysteme die Spitze der E-Commerce-Nahrungskette bilden

Im E-Commerce betrachtet man manche Handelsmodelle als Ökosystem. Amazon beispielsweise betreibt in seinem Onlineshop einen Marktplatz, einen Zahlungsdienst und einen Logistikdienst namens „Versand durch Amazon“, die allesamt vom Traffic des Shops profitieren. Der US-Konzern erwirtschaftet mit diesen „Abfallprodukten“ wesentliche Teile seines Umsatzes. Ökosysteme weisen mittlerweile eine ziemliche Marktmacht auf und werden in Zukunft den E-Commerce deutlich bestimmen.

Eines der Erfolgsgeheimnisse eines solchen Ökosystems beruht auf der simplen Anstrengung, den Kunden möglichst innerhalb des Ökosystems zu halten. Aktuell tragen bei Amazon sowohl die Auswahl – und Alleinstellungsmerkmale wie das Prime-Programm –, als auch zu großen Teilen die Bequemlichkeit der Nutzer dazu bei, dass dieses Konzept aufgeht. Auf Amazon kann man auch bei anderen Anbietern einkaufen, damit ist die Plattform eine Art universeller Warenkorb, eine universelle Anlaufstelle für den Kunden geworden. Da auf Amazon nahezu alles erhältlich ist, sind Registrierung und Checkout bei einem fremden Anbieter für viele Kunden zu umständlich oder nicht lohnenswert. Und Checkout und Registrierung sind nicht nur bei Amazon-Kunden eine Hürde.

Die Registrierung ist die größte Hürde für Onlineshops

Die Akzeptanz einer Online-Registrierung ist mehrfach und mit redundanten Ergebnissen untersucht worden: Die Registrierung ist immer eine Hürde, die meisten Online-Nutzer haben keine Lust auf ein weiteres Passwort und ein weiteres Kundenkonto. Auch wenn das für manche nicht nachvollziehbar ist, empfindet ein Großteil der Nutzer die Registrierung als entscheidendes Hindernis.

Gegen diffuse Gefühle helfen auch die Autovervollständigung und ein Passwort-Tool nicht. Ein SaaS-Shopanbieter hat mir in einem Test mal unumwunden erklärt, dass er die Registrierung ausblendet, da sowieso nur als „Gast“ eingekauft wird. Das ist hinsichtlich der Bestandskundenoptimierung eine fatale Einstellung, unterstreicht aber die Höhe der Hürde „Registrierung“.

Der Checkout ist die zweitgrößte Hürde

Unsummen werden in die Optimierung des Checkouts gesteckt, die Konversionsoptimierung für den Bezahlvorgang ist eine Wissenschaft für sich: komplex und sehr detailverliebt. Und die meisten Onlineshopbetreiber sind sich der Wichtigkeit dieses Disziplin bewusst: Die kleinste Stolperfalle kann den mühsam und teuer gefundenen Kunden wieder verschrecken – und der Umsatz ist weg. Die durchschnittliche Desktop-Konversionsrate liegt laut einer Adobe-Umfrage bei 2,6 Prozent, rund 97 Prozent gehen also wieder, ohne etwas zu kaufen. Beim Anwendungsfall Onlineshop deuten alle Experten mehrheitlich auf den Checkout, wenn es um die Frage nach dem Hauptverursacher geht.

Sowohl die Hürde Registrierung als auch die Hürde Checkout können in einem Ökosystem sehr gut gesenkt werden, im Fall des Ökosystems von ShopCo sind beide Hürden aber sogar komplett abgeschafft.

Finde einen Job, den du liebst

25 Reaktionen
Klaus
Klaus

Da shop.co ja hier auch mitliest, hab ich direkt eine Frage an euch:
Haben Shopbetreiber eine Möglichkeit, sich aktiv für oder gegen shop.co zu entscheiden oder "entscheiden" das individuell die Kunden, indem sie sich das Plugin installieren und dann einfach im Shop ihrer Wahl nutzen?

Falls letzteres der Fall ist, was passiert, wenn ein Shop shop.co per Datenschutzrichtlinie/AGB so einen Service verbietet und der Kunde dennoch darüber versucht einzukaufen?

Antworten

Shopping könnte besser werden
Shopping könnte besser werden

Ich will schon ewig das per Email bzw. am Handy in der App nachgefragt wird ob ich Waschmaschinen ins Ausland schicken lassen will.
Double-Check sollte kein Problem sein. Denn wer online bestellt kriegt es eh nicht sofort und sowieso ist er genau zu diesem Zeitpunkt garantiert zu 100% online und kann es problemlos!!! bestätigen.

Viele werfen aber gerne online-payment im Supermarkt/Theaterkasse/Starbucks mit langer Schlange im Rücken (ratz fatz wie mit Bargeld oder schneller), im Taxi oder Kleingeschäft mit Individual-Beratung (Kassieren darf 1 Minute dauern) und Online (wenn Du bezahlt hast, kriegt es die Post bzw. der Download wird freigeschaltet) durcheinander und schaffen daher keine adäquaten Lösungen sondern lieber Sachen wo der Kunde immer mehr haftet und die Banken und Kreditkarten-Firmen immer mehr verdienen.

Samsungs neues Payment mit einmal-Token ist auch sicherer als was man von US- und BRD-Startups oft zu sehen kriegt und in "IT-Sicherheits-Lücken"-Abteilungen von Zeitschriften/Online-Magazinen wieder auftaucht...

Man nutzt Paypal damit der Ebay-Händler (Bluetooth-Geräte, USB-Adapter,...) die Kontodaten nicht kriegen braucht.
Gleiches gilt für Amazon-Marketplace. 90% der Sachen die ich kaufe sind per Marketplace. Amazon ist aber schlau und die teuren Sachen ab 99 Euro sind dann doch von Amazon.

Antworten

Remi
Remi

Das System klingt echt interessant. Jedoch glaube ich nicht, dass es mit deutschem Recht vereinbar ist. Der Datenschutz ist auch fraglich. Also eher so wie bei facebook.

Desweiteren bin ich Shop-Betreiber und verkaufe auch bei Amazon. Gerade jetzt in der Sommer-/Ferienzeit häufen sich Spielzeugbestellungen, die dann entweder nicht angenommen werden, oder nach der Paketannahme eine Nachricht bei uns ankommt, mit dem Betreff "Warum schicken Sie uns unbestellte Ware und buchen das Geld von unserem Konto ab?!". Da wünscht man sich als Händler schon ein Double Opt-in bei Bestellungen.

Sollte sich das System wirklich durchsetzen werden auf Dauer eh nur die Großen davon profitieren. Und zwar die die es sich erlauben können den Kunden ständig Rabattcoupons zu geben oder eh schon zu Kampfpreisen anbieten.

Antworten

Daniel
Daniel

Hallo Remi,

erstmal danke für dein Feedback.

Ich sehe Punkte genau wie du, denke aber, dass besonders dein letztes Argument nicht das ganze Bild sieht.
Wenn ich privat in einem Shop einkaufen gehe, kaufe ich tendenziell lieber bei Amazon, weil ich bei den "big playern" das Gefühl habe schneller am Ziel zu sein. Mit ShopCo habe ich auch privat schon häufiger zu kleineren Shops gegriffen, weil ich die Anmeldung nicht als Hürde empfunden habe.
Mich würde interessieren, ob du das nicht auch ähnlich siehst.

Die angesprochenen Datenschutzbedenken nehmen wir sehr ernst. Wir übertragen, speichern und nutzen deine Daten nur auf die für dich sicherste Weise und geben keine - gar keine - Daten weiter. Weder deine Zahlungsdaten noch deine Shophistory oder dein Surfverhalten.
Wenn du hier noch weiteren Gesprächsbedarf hast, kannst du mich gerne unter support@shop.co anmailen - ich beantworte dir gerne all deine Fragen.

Beste Grüße

Daniel von ShopCo

Antworten

E.
E.

Datenschutz ist gesetzlich vorgeschrieben. ShopCo muss ihn ernst nehmen.

Aber wie ist es mit der Sicherheit? Was ist wenn der Laptop gestohlen wurde? Wenn der Rechner mit einer Software infiziert ist die sich auf den Knopf spezialisiert hat? Oder auch die ShopCo Sicherheit. Selbst die »big player« haben mit der Sicherheit Probleme.

Im Grunde finde ich die Idee toll. Aber um so bequemer man es sich macht um so leichter für den der die Daten haben möchte.

Gerade kleine Shops können sich falsch gemachte Einkäufe nicht leisten. Gerade diese kleine Hürde der Anmeldung schützt sie prozentual mehr davor.

gurado
gurado

Ein sehr interessantes Konzept, das gerade vielen kleinen Händlern zur Gute kommen könnte. Aus Konsumentensicht habe ich dabei allerdings meine Zweifel. Schließlich dienen Registrierung, Checkout und Passwörter ja vor allem auch der Sicherheit und sorgend dafür, dass nicht jeder in meinem Namen einkaufen kann.

Antworten

Kosmopolit
Kosmopolit

Ich habe mal den Keep Button installiert, um Webinhalte besser organisieren zu koennen.

Die Nutzung ist momentan 0. Ich weiss nicht ob das der Weisheit letzter Schuss ist.

Antworten

Karl
Karl

Wer als Kunde sowas einsetzt, handelt leichtsinnig hoch drei. Wer als Shopbesitzer sowas unterstützt, begünstigt diese Leichtsinnigkeit.

Jeder, der irgendwo z.B. zu Besuch ist, jeder Mitbewohner in einer WG, jeder Kollege kann am laufenden Computer, wenn er mal einen Moment allein ist, einfach ein bisschen rumklicken - so ganz ohne Passwort und alles - und hat dem Computerbesitzer einen enormen Schaden zugefügt. Da reicht es, dass er sich geärgert fühlte, um sich dann in einem kurzen Moment allein im Raum auf einfachste Art zu rächen.

Oder soll man dann den Computer ausmachen, wenn man Besuch bekommt, also eine neue Sicherheitsmaßnahme ergreifen, weil man sich eine andere Sicherheitsmaßnahme andere (Passwort) sparen möchte?

Übrigens bin ich Shop-Besitzer und hoffe, dass dies niemals marktreif wird. Die Diskusiionen mit Kunden ('das war ich nicht') möchte ich nicht haben.

Antworten

Kosmopolit
Kosmopolit

Ich sehe den Nutzen der Idee inzwischen schon,
klar ist es nervig, bei verschiedenen Shops jedes Mal die Zahl & Versanddaten einzugeben.
Aber ist das wirklich die Huerde?
Brechen die Kunden wirklich im Checkout ab, weil sie zu faul sind um die Daten einzugeben? Oder eher doch, weil sie sich nicht sicher sind, ob sie das Produkt auch wirklich wollen, und brechen dann bei der kompliziertersten Stelle ab?

Dazu sehe ich Gefahren, das die Kunden Angst um ihre Daten haben, und das die Shops Angst um ihre Kunden haben.

Warum soll zwischen Shop und Kunde noch ein Intermedier hochsensible Daten verwalten?

Sicher ist AMazons 1click checkout super einfach, aber in der Regel bestelle ich bei einem Shop mehrmals. Dann lege ich auch ein Konto an.

Spannend wird das wenn es das zentrale Tool zur Verwaltung von Logins & Zahlungen ist.

Die technische Seite sollte mal beleuchtet werden, Stylelight ist z.b. mit einem aenlichen Ansatz gestartet, mit einem Warenkorb Button fuer alle Shops und inzwischen nur eine Art Metasuche fuer Shops.

Antworten

Shopping könnte besser werden
Shopping könnte besser werden

"Aber immer, wenn Experten beginnen, Dogmen aufzustellen"
und Journalisten diese nachplappern statt mal selber nachzudenken oder die eigenen Kommentar-Bereiche zu lesen.

Es gibt von einem deutschen Supermarkt-Kette wohl auch das man dort mit purem Bargeld oder EC-Karte Online-Shoppings an der Kasse bezahlen kann. Sowas ist eine verfeinerung der Guthaben-Karten die es z.b. für Netflix, Telefon-Tarife, Google Play, iTunres usw. eh schon bei den Supermärkten gibt.

Da gibts immer interessante Dinge die man verbessern kann.

Antworten

Sai Siniq
Sai Siniq

Die Idee ist genial. Im Grunde ist es völlig egal, wie sie in Händlerkreisen aufgenommen wird, am Ende bestimmt der Kunde. Und der lässt sich vom Nutzen leiten.

Amazon ist so erfolgreich, weil es alles "unter einem Dach" gibt, bzw. alles mit einem Passwort. Der Amazon-Checkout wurde jahrelang von Händlerseite kritisiert, inzwischen existiert er (gefühlt) immer häufiger.

Warum? Weil er einfach ist und die Kunden, wie im Artikel beschrieben, keine neues Benutzerkonto benötigen, Zahlungsdaten bereits gespeichert sind und natürlich, weil amazon als Marke dahintersteht.

So wie es amazon mit dem Checkout (und mit dem Marketplace) tut, kann es ein Anbieter wie shop.co auch machen. Ich bin sicher, dass dieses Konzept die Zukunft sein wird.

Viele Grüße
Sai

Antworten

Klaus
Klaus

Dass alle Shopbetreiber von dem Dienst durchweg begeistert sein sollen, halte ich für ein Gerücht. Niemand lässt sich gern so ins Geschäftsmodell "fuschen" und quasi den individuellen Shop durch so eine Abstraktionsebene neutralisieren. Bessere Konversion? Vielleicht. Kleinere Warenkörbe? Mit Sicherheit. Komplexere Angebote/Bundles/Stammkunden-Bonus etc. fällt auch flach.

Für den Kunden wäre der Dienst (wenn er auf seinen letzten Rest Privatsphäre/Datenschutz/Sicherheit seiner Zahlungsmittel verzichten kann) bestimmt ein Mehrwert, aber für Shopbetreiber definitiv nicht.
Und die werden sich schon rechtlich oder technisch schützen, wenn sie wollen.

Antworten

Jochen G. Fuchs

Hallo Klaus,

nun, zumindest die Shopbetreiber mit den wir uns unterhalten haben, waren durchweg begeistert. Von einem „Gerücht“ kann also nicht gesprochen werden.

Dass alle Shopbetreiber begeistert sind, steht nicht im Text. Nur die, mit den wir uns unterhalten haben. Mit allen zu sprechen, hätte meine Kapazitäten gesprengt.

Viele Grüße,
Jochen

Antworten

Klaus
Klaus

Hallo Jochen,
ich kann gut nachvollziehen, dass ihr nicht mit allen Shopbetreibern gesprochen habt :)
Im Text ist immerhin von "vielen" Betreibern die Rede. Spannend wäre da natürlich, welche E-Commerce Bereichen diese abdecken, um einer allgemeinen/repräsentativen Stimmung wenigstens etwas nahe zu kommen.
"Ohne Ausnahme positiv" bleibt für mich eine sehr beschönigte Darstellung der Branche (auch wenn dies aus euren Anfragen bei mehreren Betreibern hervorgegangen seien mag).

Steffen Ritter
Steffen Ritter

> SaaS-Shopanbieter

Ehrliche Frage: Was ist denn ein SaaS-Shopanbieter? Verkauft der SaaS-Angebote (das fände ich sehr spannend) oder ist es nur ein Shop als SaaS (wie quasi alle Shops) der irgendwas verkauft oder bietet der Whitelabel Shops als SaaS an?

Antworten

Jochen G. Fuchs

Hallo Steffen,

gemeint ist ein Anbieter oder Hersteller eines SaaS-Shopsystems.

Bei „wie quasi alle Shops“ muss ich widersprechen, SaaS-Systeme überwiegen in der Systemlandschaft nicht einmal ansatzweise: Prozentual verteilt sich der Kuchen in Deutschland mit zweistelligen Prozentzahlen auf die Open-Source-Systeme Magento, Shopware, Oxid, xt:commerce weitere relevante Player sind hybris, demandware, websale.

SaaS-Shopsysteme folgen dann mit höchstens einstelligen Prozentzahlen.

Die Prozentzahlen variieren je nach Studie und Erfassungsmethode. Ein Beispiel für konkrete Zahlen findest du bei Builtwith: http://builtwith.com/ecommerce/germany/

Viele Grüße aus der Redaktion,
Jochen

Antworten

E.
E.

Meine Paypal-Daten bekommt allein PayPal! Niemand anderes sollte dieses Passwort erhalten. Meine Kontodaten erhält allein der Händler meines Vertrauens und kein »Zwischengeldschieber«. Bitte... Die paar Handbewegungen für mehr Sicherheit sollten drin sein. Schliesslich kann man seine Füßchen in Wollsöckchen schmusen und muss nicht in Stöckelschuhen in der Schlange stehen. ;)

Antworten

Maurice
Maurice

Wäre cool, wenn es so einen Button für Registrierungen in Apps und Onlinediensten gäbe (inkl. Bestätigung der Confirmationmail).

Antworten

Christoph
Christoph

Seid Ihr von der Redaktion dort investiert? Oder schuldet Ihr den Machern einen Gefallen? Schon auffällig, in welcher Frequenz und in welcher Euphorie Ihr schreibt. Diese völlige Abwesenheit jeglicher Neutralität ist sonst hier eher untypisch.

Antworten

Jochen G. Fuchs

Hallo Christoph,

nein, Werbung ist bei uns klar als „Sponsored Post“ gekennzeichnet. Wenn wir etwas gut finden, dann sagen wir das auch. Meine Aufgabe als Journalist besteht nun einmal auch darin, die Marktchancen und die Auswirkungen eines Geschäftsmodells einzuordnen.

Auf die Meldung folgt hier deshalb direkt die Analyse, die sollte schon unmittelbar folgen, damit der Leser beides auch gedanklich verbinden kann. Beide Stücke sind übrigens auch deutlich verlinkt.

Ich habe hier auf gut zwei Seiten ausgeführt, wieso ich so euphorisch bin. Gerne diskutiere ich darüber, aber bitte nicht stumpf die Verschwörungskeule schwingen.

Viele Grüße aus der Redaktion,
Jochen

Antworten

Jochen G. Fuchs

Wenn du unterstellst, dass wir in das Unternehmen investieren, ist das schon etwas mehr als eine Diskussion über neutrale Formulierungen. ;-)

Dass der Erfahrungsbericht begeistert formuliert ist, gebe ich gerne zu, wie schon gesagt: Wenn ich etwas gut finde, dann sage ich das auch. Gerade bei einem Erfahrungsbericht, der ja eher persönlich wie völlig sachlich ist.

„Völlig geschmiert “ bezieht sich ja auch auf meinen Versuch, der gut über die Bühne ging. Beide Lieferungen sind eingetroffen und korrekt berechnet worden. Damit ist das für mich inhaltlich richtig.

Was ging denn bei dir schief?

Nebenbei bemerkt: Negatives habe ich im ersten Artikel auch beschrieben, das findet sich unter „Die Kehrseite der Medaille“. Genauso wie ich im Fazit dieser Analyse offen lasse, ob ShopCo scheitert und jemand anders die Idee aufgreifen könnte und ihr zum Durchbruch verhilft.

Christoph
Christoph

Eine Verschwörung wollte ich gar nicht konstruieren - so weit muss man nicht gehen. Es geht mir um journalistische Neutralität. Insbesondere im ersten Artikel. Ausdrücke wie "Es funktioniert nicht nur wie geschmiert" sind schon sehr euphemistisch. Außerdem stimmt das nicht mal. Ich habe bei Tests in 5 Shops 3 negative Erlebnisse gehabt. Geschmiert ist das nicht. "Es klingt zu einfach um wahr zu sein" usw. Das ganze liest sich eher wie eine Pressemitteilung als ein sachlicher Erfahrungsbericht. Da ist schon die ein oder andere Innovation bei Euch deutlich nüchterner abgefrühstückt worden. Allein diese Auffälligkeit wollte ich zum Ausdruck bringen.

Clemens
Clemens

Habe mir jetzt denn gesamten Artikel durch gelesen. Leider fehlt hier die Beantwortung der Frage, wie ich sie in einem Artikel auf t3n erwartet hätte:

Wie soll das Ganze funktionieren?

Antworten

Jochen G. Fuchs

Hallo Clemens,

vielleicht ist der Link am Anfang des Artikels unter gegangen. Wir haben das Tool, und wie es funktioniert, vor ein paar Tagen schon ausführlich vorgestellt: http://t3n.de/news/shopco-shop-co-one-klick-warenkorn-button-621750/

Dieser Artikel hier ist nur eine ausführliche Analyse des Tools und seiner Marktchancen.

Viele Grüße aus der Redaktion,
Jochen

Antworten

Arno Nühm
Arno Nühm

Dann Artikel nochmal lesen, um den Link zum t3n Artikel vom 8.7. zu finden, wo alles beschrieben wid ;)

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen