"Shutdown Day" möchte dazu die Menschen für einen Tag vom Monitor wegbringen und sie auf Aktivitäten hinweißen, die man nur im echten Leben unternehmen kann - Dinge, die man freien genießen kann, Sport oder Unternehmungen mit der Familie.
Der Kanadier Denis Bystrov hatte Anfang 2007 den Eindruck, er sitze zu viel vor dem Monitor und möchte einen Tag nur mit der Familie verbringen. Er war sich sicher, dass nicht nur er diese Empfindung hat und gründete mit ein paar gleichgesinnten Freunden das Projekt Shutdown Day. Eine riesige Kettenreaktion wurde ausgelöst: 65.000 Menschen fühlten sich angesprochen und machten im Jahr 2007 bei zahlreichen Events rund um den ersten Shutdown Day mit.
Auch in diesem Jahr sind zahlreiche Veranstaltungen geplant: Die größte globale Veranstaltung trägt den Namen "Flash Mob" und soll in vielen großen Städten stattfinden. Definiert wird das Ganze als rasche Ansammlung vieler Menschen in der Öffentlichkeit. Lediglich ein Gerät, mit dem man Bilder aufnehmen kann (Handy, Digicam) sowie rote Kleidung wird benötigt. Zunächst werden dann die Uhren synchronisiert bevor es um Punkt 0:00 Uhr los geht, andere Menschen in Rot zu fotografieren.
Die so entstandenen Schnappschüsse können am 4. Mai auf die Website zum Shutdown Day hochgeladen werden - unter umständen entdeckt man dort dann auch Fotos von sich selbst. Auf die besten fünf Fotografen warten Preise mit Outdoor-Bezug.




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