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Software & Infrastruktur

Hohes Sicherheitsrisiko: IBM warnt vor beliebten Dating-Apps

    Hohes Sicherheitsrisiko: IBM warnt vor beliebten Dating-Apps

Datensicherheit auch bei der Nutzung von Dating-Apps beachten. (Foto: IBM)

IBM hat beliebte Dating-Apps daraufhin untersucht, ob sie eine Bedrohung für die Datensicherheit ihrer Nutzer sind. Fast 60 Prozent der Apps haben demnach Schwachstellen, die einen Angriff von Datendieben ermöglichen.

Dating-Apps: Steigende Beliebtheit zieht Datendiebe an

Einer von zehn US-Amerikanern hat einer Untersuchung zufolge schon einmal eine Dating-App oder eine entsprechende Online-Plattform genutzt, um einen neuen Partner zu finden. Fast zwei Drittel haben einen Online-Flirt auch real getroffen. Die steigende Beliebtheit von Dating-Apps sorgt aber auch dafür, dass sich Datendiebe stärker dafür interessieren – und die finden Sicherheitsexperten zufolge bei einigen Apps leicht Angriffsmöglichkeiten.

Dating-Apps: Sicherheitsexperten warnen vor Sicherheitsrisiken beim Online-Flirt. (Foto: IBM)
Dating-Apps: Sicherheitsexperten warnen vor Risiken beim Online-Flirt. (Foto: IBM)

Passend zum nahenden Valentinstag warnt IBM davor, mit Dating-Apps allzu sorglos umzugehen. Denn nicht nur mögliche Stalker können ein Problem werden, sondern Cyberkriminelle auf der Jagd nach persönlichen Daten. Insbesondere auf Firmendaten haben es die Hacker demnach abgesehen. Schließlich trennen viele Nutzer gerade auf ihrem Smartphone nicht strikt zwischen Anwendungen und E-Mails für die Arbeit und Privatleben.

Über die Hälfte der Dating-Apps mit Schwachstellen

73 Prozent der 41 beliebtesten Dating-Apps verlangen Zugriff auf die GPS-Daten, können also ein Bewegungsprofil der Nutzer erstellen. Auch die Kontrolle von Kamera und Mikrofon kann ein Angreifer mit bösen Absichten laut IBM übernehmen. Knapp 60 Prozent der untersuchten Dating-Apps haben der Untersuchung zufolge Schwachstellen, die Cyberkriminelle etwa durch Man-in-the-Middle-Angriffe oder Phishing-Attacken ausnutzen können.

Es geht aber auch viel subtiler. So können Fake-Flirter durch gezielte Fragen viel über das Gegenüber herausfinden, etwa, um Passwörter zu erschließen oder mehr über das Unternehmen herauszufinden, in dem der Nutzer arbeitet. Der Tipp der IBM-Experten lautet dann auch, dass möglichst für jede Anwendung ein einzigartiges Passwort verwendet werden soll. Unternehmen sollten die Daten auf den Smartphones ihrer Mitarbeiter (BYOD) durch mobile Managementsysteme schützen. Zudem empfiehlt sich regelmäßiges Updaten und der Download aus autorisierten App Stores.

via www.theregister.co.uk

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2 Reaktionen
Jörn Brien

Sollte Prozent heißen, danke für den Hinweis. Ist geändert.

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Matze
Matze

"73 der 41 beliebtesten Dating-Apps verlangen Zugriff auf GPS-Daten ..." - Wow, das sind 178%. Vlt. nochmal querlesen, bevor mans veröffentlicht.

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