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E-Commerce

simpleCart: 8-Kilobyte-Shopanbindung auf JavaScript Open-Source-Basis

    simpleCart: 8-Kilobyte-Shopanbindung auf JavaScript Open-Source-Basis
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Mit simpleCart gibt es eine schnelle Shop-Lösung mit Warenkorb-Funktion, die lediglich aus einer 8 Kilobyte großen JavaScript-Datei besteht und sich einfach in jede Website – auch statische – integrieren lassen soll. Programmierkenntnisse sowie eine Datenbank sind jedenfalls nicht notwendig – lediglich rudimentäre HTML-Kenntniss muss man mitbringen.

simpleCart: Shop-System für die statische Website

Die simpleCart-Macher wollen die Einrichtung ihrer Online-Shop-Lösung möglich machen, indem lediglich einige Zeilen JavaScript-Code eingefügt werden und HTML-Tags mit Class-Attributen versehen werden müssen. Dennoch hat der Shop-Betreiber bei simpleCart die volle Kontrolle über die verwendete Sprache, die Inhalte und das Design der Produkte, wie es bei simpleCart heißt. Demnach passt sich simpleCart in Content Management Systeme ein, kann aber auch bei statischen Websites zum Einsatz kommen.

simpleCart: Schneller JavaScript-Shop für die eigene Website

Darüber hinaus ist bei simpleCart auch die Einrichtung verschiedener Zahlmethoden möglich – etwa PayPal, Google Wallet oder Amazon. Weil der Shop-Betreiber jeden sichtbaren Text selbst eingibt, ist auch die Sprache kein Problem für simpleCart. Der Download von Sprachpaketen ist also nicht notwendig. Neben dem US-Dollar unterstützt die Shop-Lösung auch weitere Währungen wie den Euro, aber auch Bitcoin. simpleCart sorgt mit seiner Größe von nur 8 Kilobyte und der Unabhängigkeit von Datenbanken darüber hinaus für einen schnellen Website-Aufbau, sodass keine Kunden verloren gehen.

Was simpleCart allerdings nicht kann, ist das umfangreiche Managen von Produkten oder die Abwicklung von Bestellvorgängen. Hier verweist simpleCart stattdessen auf die voreingestellten Bezahlmethoden. Das einfache Open-Source-Shopsystem ist also eher für Shop-Websites mit wenigen Produkten geeignet. Darüber hinaus warnt simpleCart vor einer bekannten Sicherheitslücke in JavaScript-Shopping-Systemen, bei der Hacker die Möglichkeit haben, die Preise zu manipulieren. Regelmäßige Sicherheitschecks sind also notwendig.

Fotonachweis für die Newsübersicht: Polycart / flickr.com, Lizenz: CC-BY

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5 Reaktionen
Don't Panic
Don't Panic

Wer hindert einen daran es für Deutschland zu modifizieren und die Sicherheitslücke zu schließen? Es ist OSS und die 8k Quellcode sind direkt verfügbar.

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Papa Bodehase

Bin auch der Meinung, dass eine Javascript-Shopping-Card Lösung wie diese in Deutschland wenig bis keinen Nutzen hat. Sorry!

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Wasn-jetzt-los
Wasn-jetzt-los

Finde diesen Artikel sinnlos, weil:
1. keine dt. rechtssichere Methode fürs e-commerce
2. die massive sicherheitslücke

Also was soll bitteschön dieser Artikel?

Antworten
Peter
Peter

Ist ja nett gemacht und vielleicht ein Musterbeispiel, wie Usability aussehen kann.
Leider ist sowas bei uns aber nicht zu gebrauchen, weil man mit einem solchen Warenkorb und Checkout gleich eine Horde abmahnwilliger Anwälte auf den Fersen hätte.

Einfach wäre doch zu einfach und Verbraucherrechte können nur gewahrt werden, wenn alles kompliziert, undurchsichtig und unverständlich gestaltet wird. Das nennt man dann Transparenz,

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Paul
Paul

"Darüber hinaus warnt simpleCart vor einer bekannten Sicherheitslücke in JavaScript-Shopping-Systemen, bei der Hacker die Möglichkeit haben, die Preise zu manipulieren. Regelmäßige Sicherheitschecks sind also notwendig."

Schon in der Demo kann man mit Chrome den Preis beliebig verändern, sodass Waren für einen Cent erworben werden können. Da helfen auch keine regelmäßigen Sicherheitschecks. Da hilft ein System, welches Preise nicht in dem in Echtzeit veränderbaren HTML-/JavaScript-Quelltext nachschaut und direkt an eine Bezahl-API weitergibt.
Sofern das nicht behoben wird, werden DLCs mit diesem System deutlich weniger Einkommen erzielen.

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