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Startups

Siri war gestern: Ex-Apple-Mitarbeiter entwickeln deutlich verbesserten KI-Assistenten

    Siri war gestern: Ex-Apple-Mitarbeiter entwickeln deutlich verbesserten KI-Assistenten

Viv. (Screenshot: viv.ai)

Ein Startup von ehemaligen Siri-Entwicklern will den digitalen Assistenten der Zukunft entwickeln. Die künstliche Intelligenz soll in der Lage sein, alle möglichen Nutzeranfragen zu verstehen.

Viv: Siri-Entwickler arbeiten an künstlicher Intelligenz

Als Apple im Oktober 2011 seinen digitalen, sprachgesteuerten Assistenten Siri vorstellte, veränderte das Unternehmen nachhaltig die Art, wie wir mit unseren Smartphones interagieren. Mit Google Now und Microsofts Cortana haben seitdem auch die beiden größten Mitbewerber auf dem Markt für Mobile-Betriebssysteme reagiert und eigene Lösung nach dem Vorbild von Siri vorgestellt. Auch wenn die bisweilen sogar mehr leisten als Apples Siri, bleiben sie alle noch deutlich hinter dem zurück, was viele Menschen von einem sprachgesteuerten Assistenten erwarten. Zwar beherrscht Google Now mittlerweile beispielsweise auch Anschlussfragen, allzu komplexe Befehle versteht aber auch Googles Software nicht.

Das amerikanische Startup Viv will genau das ändern. Das Unternehmen arbeitet an einem digitalen Assistenten, der auf Basis von künstlicher Intelligenz beinahe jeden Befehl eines Nutzers verstehen und entsprechend darauf reagieren kann. Die Macher hinter dem Projekt beschäftigen sich nicht erst seit kurzem mit der Thematik: Die drei Gründer Dag Kittlaus, Adam Cheyer und Chris Brigham haben alle bereits an Apples Siri-Software gearbeitet. Und auch wenn ihr neustes Baby dasselbe Problem lösen soll, sind ihre Ziele diesmal deutlich ambitionierter.

Viv: Das Projekt der Siri-Macher soll deutlich mehr bieten als der digitale Assistent von Apple. (Grafik: Apple)
Viv: Das Projekt der Siri-Macher soll deutlich mehr bieten als der digitale Assistent von Apple. (Grafik: Apple).

Viv soll zum „globalen Gehirn“ werden

Vivs künstliche Intelligenz soll der Software nicht nur erlauben, sich mit der Zeit immer besser an einen Nutzer anzupassen, um besser auf seine Wünsche einzugehen. Vielmehr soll Viv vor allem offen sein: für unzählige APIs, um tatsächlich jeden Wunsch eines Nutzer befriedigen zu können. Viv könnte dann auf Zuruf beispielsweise nicht nur über passende Flüge informieren, sondern auch gleich buchen, die bekannte Sitzpräferenz des Nutzers einfügen und einen entsprechenden Eintrag im Kalender vornehmen. Außerdem soll Viv nicht auf Smartphones begrenzt sein.

Nach Vorstellung der Macher soll Viv in beinahe jedes Internet-fähige Gerät integriert werden können. Alles um uns herum würde dann auf Sprachbefehle gehorchen und könnte uns umgedreht auch jederzeit über wichtige Termine oder ähnliche Dinge informieren. Damit hätte Viv ein enormes Marktpotenzial. Ob wir wirklich bald von einem allgegenwärtigen Assistenten umgeben sind, der jede unserer Fragen verstehen und bearbeiten kann, wird sich zeigen. Unterstützer für ihre Vision haben die Macher aber bereits. In einer Series-B-Finanzierungsrunde hat das Unternehmen 12,5 Millionen US-Dollar einnehmen können. Das Geld stammt vor allem Iconiq Capital, der als „Silicon-Valley-Milliardärsclub“ bekannten VC-Firma, zu deren Klienten bekannte Namen wie Mark Zuckerberg, Jack Dorsey oder Reid Hoffman gehören.

via www.wired.com

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