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Virtual Reality bei Sky: Wie der Pay-TV-Sender die Zukunft des Fernsehens vorbereitet

    Virtual Reality bei Sky: Wie der Pay-TV-Sender die Zukunft des Fernsehens vorbereitet

Gear VR. (Bild: Samsung)

Mitten in der Action und trotzdem gemütlich auf dem Sofa sitzend: Das ist die Vision von Sky für das Fernsehen der Zukunft. Denn der Pay-TV-Sender will den TV-Genuss mit einer Prise Virtual-Reality aufpeppen. Erste Resultate sollen schon ab heute via Facebook-360-Video abrufbar sein.

Sky wird Virtual-Reality-Content-Provider

Sky: Mit Virtual-Reality in die Boxengasse. (Foto: Sky)
Sky: Mit Virtual-Reality in die Boxengasse. (Foto: Sky)

2016 ist offenbar das Jahr, in dem Virtual-Reality in Fahrt kommt. Neben VR-Headsets wie HTCs Vive, Facebooks Oculus Rift oder der Playstation VR steigen Content-Lieferanten auf den VR-Zug auf. Der Bezahlsender Sky ist vorn dabei und will seinen insgesamt 21 Millionen Kunden ein neues, immersives Fernseherlebnis bieten, mit dem sie sich unter anderem bei Sportveranstaltungen, aber auch News, Filmen und Veranstaltungen näher an der Action fühlen.

Hierfür hat das Unternehmen die VR-Produktionsfirma Sky-VR-Studio gegründet, die eigene Inhalte erstellt. Die ersten Resultate werden schon heute auf Facebook veröffentlicht: Die beiden ersten Filme wurden während eines Formel-1-Testlaufs in Barcelona gedreht und bringen euch mithilfe einer VR-Brille in die Boxengasse, die Team-Garagen und auf die Piste.

Vorerst wird Sky seinen VR-Content per Drittanbieter-Lösungen wie Facebook 360, Oculus und später auch YouTube 360 publizieren. Das Unternehmen arbeitet allerdings schon an einer eigenen Plattform, auf der VR-Videos gehostet und per dedizierter Sky-VR-App gestreamt werden sollen.

Sky: Release von mehr als 20 VR-Filmen in diesem Jahr

Der Ankündigung von Sky zufolge will das Unternehmen im Laufe dieses Jahres die Kreation von VR-Content voranbringen und über 20 Filme veröffentlichen. Inhaltlich soll sich das Ganze nicht auf Sportveranstaltungen wie Boxkämpfe und Formel-1-Rennen beschränken, auch kulturelle Events sollen auf diesem Wege erlebbar gemacht werden.

Sky hat schon 2013 in den VR-Spezialisten Jaunt investiert, die unter anderem 360-Grad-Kameras herstellen. (Foto: Jaunt)
Sky hat schon 2013 in den VR-Spezialisten Jaunt investiert, die unter anderem 360-Grad-Kameras herstellen. (Foto: Jaunt)

Sky beschäftigt sich übrigens schon sei Jahren mit dem Thema VR. Schon 2013 hat das Unternehmen in Jaunt investiert – ein Startup, das sich auf 360-Grad-Kinoerlebnisse spezialisiert hat und Soft- wie Hardwarelösungen entwickelt. Andere Content-Unternehmen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Kürze entsprechende Ankündigungen machen, denn es führt derzeit wohl kein Weg an VR vorbei.

Passend zum Thema: Überteuertes Spielzeug oder Next Big Thing? Welche Virtual-Reality-Brillen wir 2016 kaufen können und was sie kosten

via techcrunch.com

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2 Reaktionen
grep

Hallo ...,

'Sky', ehem. 'Premiere' hat (m. E.) ein sehr schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei der Preis noch akzeptabel, die Leistung in diesem Kontext hingegen es nicht ist.
Was bringt dann noch eine entsprechende Brille - dass wird sich zeigen ... ich werde jedenfalls kein Sky-Abonnement ... außer das Programm wird besser.

Zunächst würde ich eine solche Brille vorab im (Fach-)Handel testen wollen - wer weiß schon ob's sich wirklich lohnt.

Ciao, Sascha.

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Endlich
Endlich

Bitte in der Redaktion Terminologien festlegen und sich dran halten.
Das klappt bei bezahlten Übernachtungen oder Events ja auch sehr gut im Vergleich zur Mainstream-Presse.

Wie ich schon vor einem Jahr schrieb, wird Formel1 mit das erste sein.
Das Grundproblem ist aber: Immersiv/"echt stereoskopisch" VS. 360/Monoskopisch.
Haltet die Hand Wie Karatekid an die Nase oder eine Münze oder ein Handy mit der schmalsten Kanten an die Nase oder mit der Nase an eine Offene Tür an die schmale Kante.Macht das linke Auge zu und merkt Euch was das rechte Auge sieht. Macht das rechte Auge zu und merkt Euch was das linke (wieder geöffnete) Auge sieht. Das sind zwei unterschiedliche Bilder.
Da man den Kopf neigen kann, kann eine 360-Kamera vielleicht niemals ein stereoskopisches Bild erzeugen im Gegensatz zu Actionspielen wo ein Linkes und Rechtes UNTERSCHIEDLICHES Bild mit 90 fps in fulhd++ ausgerechnet wird.
D.h. IMMERSIV ist stereoskopisch und das ist schon was anderes als (bisher) monoskopisches 360. Google kauft vermutlich die Firma welche 360-Videos als Texturen mappt und ein 3D-Modell der Produkte und Immobilien oder Papst-Besuchs-Feiern macht und man dann echtes stereoskopisch ausgerechnet bekommt egal wo man die Kamera positioniert und wohin man schaut. Hier sind die Rechtskosten dafür leider zu teuer. Wie üblich kauft Google dann die Firma und wir müssen wie so oft schon dann 10-15 Jahre auf die Umsetzung meiner simplen Idee durch andere Firmen warten :-(((

Fragt bei Red-Bull ob die Kameras von den vielen RedBull-Events demnächst 360 liefern (ggf. Teile davon geschwärzt um Publikum o.ä. nicht zu zeigen) und man sich dabei drehen kann und dem Ball bei Tennis oder dem Lieblingsauto bei Autorennen oder bei den Red-Bull-Flugwettbewerben dem Flugzeug mit dem eigenen Kopf und der VR-Brille folgen kann.
Für die immersiven Spiele braucht man doppelte Grafik-Power aber für 360-Sport-Ereignisse oder Theater-Aufführungen nur ein Handy mit einer brauchbaren Auflösung und ein Cardboard.

Bei DailySoaps oder TV_Serien wird ja ständig hin und hergeswitched und man sieht die Gesichter der beteiligten. In Zukunft sucht man sich das ggf. selber aus und die Kamera ist dazwischen und man guckt nach Links oder Rechts dem jeweiligen ins Gesicht.
Mehrere unterschiedliche Kamerapositionen sind dann eine weitere Stufe. Schade das die Umsetzung und Realisierung hier so teuer ist. Musik-Events oder Konzerte oder Theater würden sich freuen und eine 360-Kamera in die Bühne hineinstellen. Oder auf einem Pokertisch um die Gesichter zu sehen. Das Know-How des Kamera-Mannes verschwindet dann so wie das Know-How der Schriftsetzer "dank" Web leider stark verschwunden ist so das man am Handy fast nur Spam gut lesen kann und fast nur t3n an responsive für Endgeräte von der Smartwatch, Handy, Phablet, Tablett, BigPad, Laptop, 5k-Mac, 60"-UHD-1/4k-SmarTV interessiert ist.

Ob der Hype sich wirklich durchsetzt wird man sehen. Die 3D-TVs befinden sich leider evtl. wieder im Rückzug :-(((

Danach kommen dann gemappte MixedMachinima-Movies und Serien wo man die Kameraposition und den View selber setzen kann und Nebenläufigkeit wie bei Grand Theft Auto aber halt als TV-Serie und man wählt was wann wo man gucken will. Als TV-Filme gabs das ja immer wieder mal das ein Held auf ARD und eine Heldin auf ZDF denselben Kriminalfall lösten und man zappen konnte und immer synchron an derselben Stelle war wie die Tonspuren.
Schauspieler braucht man dann hoffentlich bald nicht mehr...
Man kauft dann seine Lieblings-Schauspieler-Texturen und optional die Stimmen ggf. anderer Synchronsprecher oder Schauspieler und besetzt die Rollen selber, sieht aber natürlich wer am beliebtesten bzw. häufigsten welche Rolle in welchem Machinima-SelfService-Film spielt. Oder man misst seinen Body aus, optimiert ihn digital und ist dann selber James Bond wenn man Spectre2.0 auf Sky-VR/360 zu Hause auf Oculus oder Cardboard schaut...

Schade das man wohl fast nur in USA solche Ideen erfolgreich umsetzen soll...
Cashburner am besten noch mit Steuergeldern fördern ist wohl wichtiger für die Startup-Industrie mancher Länder wo bald die Abwahl droht... Früher galt mal: Sozialisten kosten Steuern, Kapitalisten zahlen Steuern - denn echte Firmen haben echte Profite.

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