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„SkyWall 100“: Diese Kanone schießt Drohnen vom Himmel

„SkyWall 100“: Diese Kanone schießt Drohnen vom Himmel

Das britische Unternehmen Openworks hat eine Kanone entwickelt, mit der sich Drohnen vom Himmel holen lassen sollen. „SkyWall 100“ soll die unbemannten Fluggeräte aber nicht abschießen, sondern sanft zurück auf die Erde bringen.

„SkyWall 100“: Diese Kanone schießt Drohnen vom Himmel
Drohnen-Abwehr. (Bild: Openworks)

Drohnen-Abwehr: Kanone wirft Netz aus

Wie gefährlich Drohnen in der Nähe von sicherheitstechnisch sensiblen Arealen wie Flughäfen sein können, hat gerade erst wieder der Fall eines Beinahe-Zusammenstoßes einer Drohne mit einer Passagiermaschine in Paris gezeigt. Vom GPS-Störsender bis zu dressierten Adlern sind zur Abwehr von Drohnen schon zahlreiche Strategien entwickelt worden. Die britische Firma Openworks arbeitet jetzt an dem Launch einer an einen Raketenwerfer erinnernden Kanone, mit der Sicherheitskräfte künftig Drohnen vom Himmel holen können sollen.

Da zappeln die Drohnen im Netz. (Bild: Openworks)
Da zappeln die Drohnen im Netz. (Bild: Openworks)

Die Kanone trägt den Namen „SkyWall 100“ und wird auf der Schulter getragen. Sie ist rund zehn Kilogramm schwer und 130 Zentimeter lang. Über ein intelligentes Visier, das auch die Flugbahn der vorherberechnen können soll, wird das Fluggerät anvisiert. Per Gasdruck wird den Angaben des Herstellers nach ein Geschoss abgefeuert, das, kurz bevor es die Drohne erreicht hat, in seine Einzelteile zerfällt. Daraus wird ein Netz entfaltet, das sich über die Drohne spannt.

Drohnen: Kanonen mit größerer Reichweite in Arbeit

Durch das Abfangen mit dem Netz wird die Drohne fluguntauglich gemacht, dank eines Fallschirms soll sie anschließend zur Erde gleiten, wo sie unbeschädigt ankommen soll. Mit „SkyWall 100“ können Drohnen in einer Entfernung von bis zu 100 Metern abgefangen und unschädlich gemacht werden. Allerdings gibt es schon durchaus erschwingliche Drohnen, die einige Hundert Meter Höhe erreichen können. Openworks arbeitet daher schon an weiteren Modellen mit einer größeren Reichweite.

Wann „SkyWall 100“ auf den Markt kommen wird und wieviel Geld die Kanone kosten soll, steht noch nicht fest. Dadurch, dass mit Pressluft „geschossen“ wird, sollen auch private Sicherheitsfirmen mit dem Gerät auf Drohnen-Jagd gehen können.

via www.heise.de

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4 Antworten
  1. von Lars am 07.03.2016 (12:12 Uhr)

    In Deutschland per Definition trotz Druckluft eine Waffe und damit nicht nur Waffenbesitzkarten bzw. für den gedachten Einsatz auch Waffenscheinpflichtig.

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  2. von André am 08.03.2016 (08:02 Uhr)

    Wozu der Fallschirm? Wenn die Dronen dort fliegen wo sie es nicht dürfen, können die gerne kaputt gehen. Die Hobbyanwender die sich nicht mit den Regeln auskennen, gefährden die Freiheit, die es in Deutschland bzgl. Dronen gibt.

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    • von Carsten am 09.03.2016 (11:20 Uhr)

      Abstürzenden Teile sind auf Flugplätzen nicht unbedingt erwünscht und über Menschengruppen defitiv nicht. Das ist ja auch eines der skizzierten Einsatzszenarien.

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  3. von RCJunkie am 08.03.2016 (11:00 Uhr)

    Zumindest eine sinnvollere Idee als der holländische Adler...

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