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Dieser Slack-Bot bestimmt bei der New York Times, was auf Facebook geteilt wird

    Dieser Slack-Bot bestimmt bei der New York Times, was auf Facebook geteilt wird
iOS 7: So sehen Nachrichten heute aus. (Bild: placeit.breezi.com / App-Store)

Das Medienhaus hat einen Slack-Bot entwickelt, der analysiert, welche Beiträge in Social Media-Kanälen gut ankommen werden.  Von „Blossom“ empfohlene Beiträge erreichen laut den New York Times tatsächlich mehr Interaktion.

Slack-Bot „Blossom“ gibt Empfehlungen ab

300 Artikel veröffentlicht die New York Times jeden Tag, nur 50 davon schaffen es auf die offizielle Facebook-Page. Die Social Media-Redakteure haben einen Weg gesucht, um die Social Media-Kanäle effizienter einzusetzen und diesen jetzt bei Slack gefunden.

Das interne „Data Insights“-Team hat für das Enterprise Messaging-Tool einen intelligenten Bot entwickelt, der die Performance von Social Media-Beiträgen vorhersagt. „Blossom“ informiert die Redakteure darüber, welche Beiträge gut funktionieren werden und gibt Empfehlungen ab. Der Bot weiß außerdem, wo Artikel bereits geteilt wurden und wie diese bislang performen.

Die New York Times kann den Slack-Bot „Blossom“ via Direktnachricht aktivieren. (Screenshot: Nieman Lab)
Die New York Times kann den Slack-Bot „Blossom“ via Direktnachricht aktivieren. (Screenshot: Nieman Lab)

380 Prozent mehr Klicks

Das Wissen des Slack-Bots basiert auf dem umfangreichen Datenmaterial, dass die New York Times bereits gesammelt hat. Während im Backend Java, Python und MapReduce zum Einsatz kommen, sehen die Nutzer im Frontend einen "freundlichen Chat-Bot", erklärt Times-Datenspezialist Chris Wiggins gegenüber Nieman Lab. Über Direktnachrichten mit einfachen Befehlen wie „Blossom Facebook?“ kann die Redaktion die gewünschten Informationen abrufen.

Bislang zeigen sich die Social Media-Manager des Nachrichtenportals mit der Perfomance des Slack-Bots zufrieden. Ein typischer „Blossom“-Post generiert auf Facebook demnach 380 Prozent mehr Klicks als ein Post ohne das Slack-Tool. Bislang deckt der Bot Daten für Facebook und Twitter ab, langfristig wollen die Entwickler alle Social Media-Plattformen, auf denen das Medium aktiv ist, abdecken.

via www.niemanlab.org

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