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Startups

Slack mit Screen-Sharing und Voice-Chats: Team-Messenger integriert Screenhero-Funktionen

    Slack mit Screen-Sharing und Voice-Chats: Team-Messenger integriert Screenhero-Funktionen

Slack hat das Kollaborations-Tool Screenhero übernommen. Die Screen-Sharing- und die Voice- und Video-Chat-Funktionen sollen jetzt in den Team-Messenger integriert werden. Bis dahin können Slack-Nutzer kostenlos Screenhero nutzen.

Slack kauft Screenhero und integriert Funktionen in den eigenen Dienst

Der Anbieter der Team-Messaging-Lösung Slack hat Screenhero übernommen. Screenhero bietet ein Kollaborations-Tool an, mit dem Teams gemeinsam auf einen Rechner zugreifen und sich per Sprach- und Video-Chat austauschen können. Diese Funktionen sollen in den kommenden Monaten direkt in Slack integriert werden. Damit baut der Anbieter seinen Funktionsumfang deutlich aus.

Bis zur vollständigen Integration können Slack-Nutzer mit einem kostenpflichtigen Account ohne zusätzliche Kosten Screenhero nutzen. Wie das geht, erfahrt ihr auf der neueingerichteten Screenhero-Seite von Slack. Bestehende Screenhero-Kunden können das Tool bis zur Integration in Slack ebenfalls weiter nutzen. Anschließend soll es einen Migrationspfad für diese Kunden geben. Bis dahin müssen Screenhero-Kunden auch kein Geld mehr für die Nutzung des Dienstes bezahlen.

Screensharing sowie Sprach- und Video-Chats: Slack integriert die Funktionen von Screenhero in den eigenen Dienst. (Grafik: Slack)
Screensharing sowie Sprach- und Video-Chats: Slack integriert die Funktionen von Screenhero in den eigenen Dienst. (Grafik: Slack)

Slack und Screenhero: Die Funktionen sollen in die folgenden Pläne integriert werden

Nach der Integration sollen Video- und Sprach-Chats zwischen Einzelpersonen teil des Slack-Lite-Plans werden. Video- und Sprach-Chats für Gruppen sollen Nutzern des Standard-Plans zur Verfügung stehen. Screensharing für Gruppen werden in den Plus-Plan integriert und sollen außerdem als bezahltes Add-on mit jedem Plan möglich sein. Allerdings handelt es sich dabei laut Slack noch um eine vorläufige Planung. Die Details könnten sich also noch ändern.

Für Slack bietet die Integration des Kollaborations-Tools in den eigenen Dienst eine gute Möglichkeit, um sich von Konkurrenzprodukten abzusetzen. Dabei läuft das Geschäft mit der Team-Messaging-Lösung schon jetzt nicht schlecht. Mehr als 30.000 Teams sollen Slack einsetzen, zudem wurde das Unternehmen kürzlich auf eine Milliarde US-Dollar bewertet. Wer sich für die spannende Erfolgsgeschichte interessiert, sollte dieses Interview mit dem Slack-Gründer Stewart Butterfield lesen.

Ebenfalls interessant in dem Zusammenhang ist unser Artikel „120 Millionen für Slack: Darum ist das Team-Tool schon eine Milliarde Dollar wert“.

via blog.screenhero.com

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