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Startups

Google kauft SlickLogin: Audiobasierte Login-Technologie

    Google kauft SlickLogin: Audiobasierte Login-Technologie

Die Gründer Or Zelig und Ori Kabeli stellen ihre Technologie auf der TechCrunch Disrupt vor. Foto: TechCrunch <a href="http://www.flickr.com/photos/techcrunch/9711669181/in/set-72157635449628715/"> – via flickr</a>, Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de"> CC BY 2.0</a>

Google kauft SlickLogin. Das von dem israelischen Startup entwickelte audiobasierte Login-Verfahren macht die Nutzer-Authentifizierung sicherer. Google wird die Technologie voraussichtlich in seine eigenen Authentifizierungs-Prozesse integrieren.

SlickLogin: Mehr Sicherheit dank Two-Factor-Authentication

Google hat laut Medienberichten mehrere Millionen US-Dollar für SlickLogin bezahlt – die genaue Summe ist nicht bekannt. Das Startup hat ein Login-Verfahren für Webseiten entwickelt, das auf Ultraschall-Kommunikation zwischen PC und mobilem Endgerät basiert und eine nutzerfreundliche, besonders sichere Ergänzung zum herkömmlichen Passwort-Login bietet.

SlickLogin setzt auf die Einbindung eines externen Gerätes zur zusätzlichen Authentifizierung eines Nutzers (Two-Factor Authentication). Dieses Prinzip kommt heute schon zum Einsatz – etwa beim Online-Bankingoder und bei Diensten, die für Neuregistrierungen einen Bestätigungscode per SMS versenden. Für das SlickLogin-Verfahren wird außer dem Smartphone keine weitere Hardware benötigt.

Kein Zusatzaufwand für Nutzer

Das Login-Verfahren läuft vom User weitgehend unbemerkt ab, indem das mobile Gerät und der PC beziehungsweise Laptop, auf dem die Website aufgerufen wird, ein Erkennungssignal in Ultraschallfrequenz austauschen. Dazu müssen die beiden Geräte nur in physischer Nähe zueinander und die Boxen eingeschaltet sein.

So funktioniert das Einloggen per SlickLogin. Foto: TechCrunch Disrupt  – via geektime
So funktioniert das Einloggen per SlickLogin. Foto: TechCrunch Disrupt – via geektime

Das SlickLogin-Verfahren ergänzt die Passwort-Eingabe und sorgt so für eine zusätzliche Sicherheitsebene, ohne für den Nutzer Mehraufwand zu verursachen. Damit dürfte es eine willkommene Ergänzung zu Googles Authentifizierungsprozess darstellen.

SlickLogin: Early-Stage-Startup mit Potenzial

Dies erklärt auch, warum Google schon in einer derart frühen Phase zuschlug: Denn SlickLogin ist noch kein Jahr alt, seine Personaldecke besteht nur aus den drei Gründern Or Zelig, Eran Galili und Ori Kabeli und es hat noch kein Produkt, geschweige denn eine eigene Nutzerbasis. Neben der Technologie hat sicherlich auch die Akquise der drei Gründertalente, die von nun an für Google arbeiten, den Deal attraktiv gemacht.

SlickLogin hat am Förderprogramm von UpWest Labs teilgenommen, einem Tech Accelerator mit Sitz in Palo Alto, der ausschließlich israelische Startups aufnimmt. Das Team von SlickLogin hat seine Entwicklung erstmals bei der TechCrunch Disrupt im September 2013 vorgestellt und befindet sich seitdem in der Betaphase.

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