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SmapOne: Ohne Programmierkenntnisse zur eigenen Business-App

SmapOne: Ohne Programmierkenntnisse zur eigenen Business-App

Das deutsche Startup smapOne will die von Business-Apps einfacher und flexibler gestalten. Hier lest ihr, wie das Unternehmen dieses Ziel erreichen will.

SmapOne: Ohne Programmierkenntnisse zur eigenen Business-App

Die Gründer von smapOne wollen die Entwicklung von Business-Apps vereinfachen…

„Business ready“ in nur 30 Minuten durch No-Coding-Ansatz

Eine eigene Business-App kreieren und das ganze ohne Programmierkenntnisse in nur 30 Minuten? Mit dieser Idee wirbt das deutsche Startup smapOne. Die Zielgruppe von smapOne sind ganz klar Business-Kunden. Diese sollen die Möglichkeit bekommen, ohne großen Aufwand eigene zu erstellen, die sofort „Business ready“ sind. Möglich machen soll das ein No-Coding-Ansatz.

Das (offene) Geheimnis hinter dem smapOne-Prinzip: vordefinierte Bausteine, die zu einem großen Ganzen zusammengesetzt werden können. Der Ansatz richtet sich an Fachabteilungen, die ihre Prozesse kennen und mobil verfügbar machen wollen. Da smapOne allerdings auch Nutzer ohne Programmierkenntnisse als Zielgruppe anspricht, müssen hier nicht zwangsläufig Profis am Werk sein. Entsprechend einfach soll der Ablauf sein: Der Nutzer meldet sich bei smapOne an, stellt die benötigten Module zusammen und schon kann die App auf dem Smartphone oder Tablet genutzt werden.

Laut smapOne geht es in erster Linie darum, Ideen ohne Umwege zu verwirklichen. Die Kunden sollen einen sinnvollen Ansatz „selbst in einer Anwendung umzusetzen, bevor er in Meetings zerredet wird, in Lasten- und Pflichtenheften ertrinkt oder an zu hohen Kosten und fehlendem Budget scheitert.“ Wie komfortabel die Funktionen von smapOne letztendlich ausfallen und ob die Apps trotz Baukasten-Prinzip auch funktional sind, wird sich erst bei Release zeigen.

Was der Service von smapOne kosten soll, ist bisher nicht bekannt. Laut Informationen von deutsche-startups.de soll es entweder ein monatliches Bezahlmodell geben oder ein Drei-Stufen-Konzept bei dem das Nutzungsentgelt mit steigender Wertschöpfung des Kunden wächst.

Die Gründer von smapOne: Thomas Schawrtz, Sven Zuschlag und Jan Zimmerman (v.l.n.r)(Screenshot: deutsche-startups.de)
Die Gründer von smapOne: Thomas Schwarz, Sven Zuschlag und Jan Zimmerman (v.l.n.r)(Screenshot: deutsche-startups.de)

Erfahrene Gründer und prominente Unterstützer

Die smapOne AG wurde im Mai 2014 von Thomas Schwarz, Jan Zimmermann und Sven Zuschlag gegründet. Schwartz (CTO) ist Diplom-Medienberater und war bereits im Mobile-Business-Bereich tätig. Zimmermann (COO) und Zuschlag (CEO) sind beide Diplom-Betriebswirte mit Erfahrung in den Bereichen Sales, Vertrieb und Marketing. Gemeinsam haben sie sich das Ziel auf die Fahne geschrieben, Mobilität und Einfachheit mit kaufmännischer Effizienz in Einklang zu bringen.

Dieses Prinzip hat bereits einige prominente Unterstützer auf den Plan gerufen. Interessenbekundungen kamen unter anderem von Jürgen Biffar, Mitglied im Hauptvorstand des BITKOM, und Florian Nöll, Vorsitzender des Bundesverbands Deutsche . Vor allem die angestrebte Einfachheit und Flexibilität von smapOne finden Anklang.

Wie sich smapOne in der Praxis schlägt, erfahren wir voraussichtlich Mitte 2015. Dann soll der finale Release erfolgen. Im Rahmen einer geschlossenen Beta werden bereits jetzt erste Projekte getestet. Im Jahr 2016 soll zudem eine englische Version folgen.

via www.deutsche-startups.de

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3 Antworten
  1. von Dan am 14.01.2015 (09:31 Uhr)

    Und was ist das Neue an diesem Konzept?? Es gibt bereits zahlreiche Firmen/Anbieter die genau so ein App-Baukasten anbieten. (Auch aus Deutschland)

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    • von Neues am 15.01.2015 (13:58 Uhr)

      Ich denke mal, das neue ist die Betonung auf Geschäftsnutzen.

      Hast du schon mal mit Appmachine o.ä. versucht eine App mit Geschäfts(!)nutzen zu erstellen? Das ist entweder nicht möglich wegen Fokussierung auf B2C oder du bist doch ganz schnell wieder in der Programmierung.

      Warten wir ab, was die Zeit bringt. Ein paar Startups aus Deutschland können nicht schaden ;-)

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  2. von Realität der branche am 14.01.2015 (13:44 Uhr)

    Es gibt viel Notwendigkeit, z.b. Auswertungen oder Informationen Online oder als Report anzeigen zu lassen.
    Problem: Closed island-Software. Und wenn man als kleiner Freiberufler die SQL-Datenbank des Kunden mit seiner Erlaubnis ausliest, landet man vor Gericht weil die Datenbank patentrechtlich geschützt sein soll.
    Dummerweise bietet der Original-Hersteller nur unbrauchbare Auswertungen für WinPhone6.5 oder sowas an.
    So sieht die Realität aus und wir bezahlen täglich die Unwirtschaftlichkeit.
    Die kleinen Manager und Filial- und Bezirks-Leiter wollen Daten auswerten aber der Original_Hersteller verhandelt mit dem Top-Boni-Management das die Realität in den Filialen nicht kennt.

    Ich habe schon vor Jahren gefordert, das alle Anwendungen (z.B. Elster) öffentliche kostenfreie (also nicht wie Miracast) XML-Imports und Exports anbieten müsste. Dann könnte man die CSV-Kontoauszüge ohne Aufwand in die Steuererklärung umwandeln. Und alle Daten müssten (z.B. fürs Finanzamt) in offenen Formaten vorliegen. Kontenrahmen sind ja auch offiziell definiert. Dann könnte man seine Daten in die Konkurrenz-Software reinschieben und mal testen.

    Wer ist mit welcher Business-Software zufrieden ? Na also. Die geschlossenen Systeme verhindern Fortschritt und das Zitat oben zeigt die Realität der Branche an.

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