Smart Tab 1: Android 4.1 Jelly Bean-Tablet für nur 100 Euro

Smart Tab 1: Android 4.1 Jelly Bean-Tablet für nur 100 Euro
Der Chiphersteller MIPS Technologies und die indische Handyfirma Karbonn Mobile bringen das nach eigenen Angaben billigste Android 4.1 Jelly Bean Tablet der Welt auf den Markt – allerdings vorerst nur in Indien. Das Billig-Tablet mit 7-Zoll-Multi-Touchscreen und 1,2 GHz Prozessor wird unter dem Namen Karbonn Smart Tab 1 vermarktet und soll lediglich 6.999 Rupien – umgerechnet rund 102 Euro – kosten.

Smart Tab 1: Acht Stunden Videos schauen mit einer Akkuladung

Das Karbonn Smart Tab 1 ist mit dem 1,2 GHz JZ4770 SoC Prozessor ausgestattet, besitzt eine 2-Megapixel-Kamera sowie 1 GB internen Speicherplatz, der auf 32 GB aufgerüstet werden kann. Das Android-Tablet bietet eine WLAN-Verbindung und unterstützt HDMI, eine UMTS-Verbindung kann über einen entsprechenden USB-Dongle hergestellt werden. Die Akkulaufzeit beträgt je nach Nutzung sieben (Internetsurfen) bis acht Stunden (Videoschauen). User, die das Karbonn Smart Tab in einer früheren Android-4.0-Version gekauft haben, bekommen ein kostenloses Upgrade auf 4.1 , verspricht MIPS in einer entsprechenden Pressemitteilung.

Smart Tab Jelly Bean Tablet
Smart Tab 1: Erstes Jelly Bean Tablet im Billigsegment

Bereits Anfang des Jahres hatte MIPS aufhorchen lassen, als das Unternehmen das Schnäppchen-Tablet Novo 7 zum Preis von umgerechnet nur 75 Euro auf den Markt brachte. Das MIPS Novo 7 kam zwar ohne hochwertige Ausstattung, aber immerhin als eines der ersten Billig-Tablets mit Android 4.0 an Bord in die Läden. Auch das Smart Tab 1 kann von den technischen Spezifikationen her nicht mit der hochpreisigen Konkurrenz wie iPad oder mithalten. Aber mit dem neuesten Android-OS 4.1 Jelly Bean sowie dem Preis als Argumentationsgrundlage kann das Karbonn Smart 1 im unteren Preissegment auf jeden Fall für Wirbel sorgen.

Google Nexus 7: Jelly Bean Tablet im Test

Wer es ein bisschen stylischer und hochwertiger mag, sollte allerdings auf die namhaften US-Rivalen wie Amazons Kindle Fire oder Googles Nexus 7 setzen – auch, wenn dafür noch ein bisschen tiefer in die Tasche gegriffen werden muss. Das Google-Tablet etwa ist in den USA für 199 Dollar zu haben und konnte mit seinem 1,3GHz Tegra 3 Quad-Core-Prozessor, den 1GB RAM an Bord, sowie dem 7-Zoll-IPS-Display (Auflösung: 1.280 x 800 Pixel) im t3n-Test überzeugen. Testfazit: „Wer sich zurzeit nach einem günstigen Android-Tablet mit ordentlicher Performance und Verarbeitung umsieht, sollte sich das Nexus 7 näher anschauen, denn etwas Besseres gibt es derzeit nicht auf dem Markt.“

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2 Antworten
  1. von USB-Master 02.08.2012 (16:13Uhr) 1.

    Die der Hinweis auf USB-UMTS-Dongle (oder fast jedes Handy per USB als UMTS-Modem) besagt: India-Pads haben teilweise USB-Master-Anschlüsse was halt sehr interessant sein kann (Z.B. TV aufnehmen, Drucken ohne Teuren WifiAirprint-Drucker usw)

    MIPS ist nicht ARM. Es müsste Linux-Dienstleister geben wo man auf sein System (Rasberry, NAS, Sheeva,...) also CPU+RAMGröße optimierte Pakete bekommen kann um mehr Leistung zu kriegen und Akku zu sparen. Selber ein Cross-Compiling-Environment aufsetzen ist vielen vielleicht zu mühselig und Windows95-Rechner waren schwächer. Damit könnte man also schon einiges nützliches machen wo Google selber nicht drauf kommt.

  2. von Smart Tab 1: Jelly Bean Tablet für 100… 03.08.2012 (00:05Uhr) 2.

    [...] t3n.de /* Fertig gelesen? Dann könnte das auch noch interessant sein:Es gibt keine ähnlichen Beiträge [...]

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