Smartphone-Akku laden: Mit OnE Puck so schnell wie an der Steckdose
Dabei steht eine fast 200 Jahre alte Technik, die des Sterlingmotors, Pate, bei dem – kurz gesagt – Wärmeenergie in mechanische Energie umgewandelt wird. Für den OnE Puck wurde die Technik mit neuesten Materialien und Elektronik verbessert. Das kleine Gerät, das an einen Eishockey-Puck erinnert, versorgt angeschlossene Smartphones mit Strom, wenn entweder eine heiße Tasse Kaffee, Tee oder Kakao auf die Seite mit dem roten „E“ oder ein kaltes Glas Bier, Cola oder Wasser auf die Seite mit dem blauen „E“ gestellt wird. Die Smartphones können dann über den integrierten USB-Anschluss angesteckt werden. Das Laden soll dann so schnell gehen, als ob das Ladegerät in einer Steckdose steckte, schreibt Gizmag.
„Sagen wir, du bist am Abend in einer Kneipe und dein Smartphone-Akku ist leer. Statt sofort in eine Ecke zu gehen, um dein Ladegerät anzuschließen oder gleich ganz zu gehen, kannst du den Epiphany OnE Puck hervorholen und ihn mit dem kalten Bier in deiner Hand zum Laufen bringen und dein Handy damit aufladen“, beschreibt Epiphany eine Einsatzmöglichkeit des kleinen Ladegeräts auf Kickstarter. Über die Crowdfunding-Plattform suchen die Entwickler derzeit nach finanzieller Unterstützung. Aktuell sind bereits knapp 80.000 der gewünschten 100.000 Dollar erreicht, noch sind fast 50 Tage Zeit, um sich finanziell zu beteiligen.
Bildergalerie
Alle 5 Bilder ►In der aktuellen Finanzierungsrunde ist ein einfacher OnE Puck zum Preis von 115 US-Dollar (plus 15 US-Dollar Versand nach Europa) zu haben. Will man eine spezielle Gravur, kostet das Paket 135 US-Dollar plus Versandkosten. Die Geräte sollen allerdings erst im März 2014 ausgeliefert werden. Geladen werden neben iPhone, iPod und Android-Smartphones alle Geräte, die über eine Lademöglichkeit via USB-Kabel verfügen und 1000 mA oder weniger benötigen. Größere Versionen, die auch Laptops laden können, sollen entwickelt werden, wenn OnE Puck fertig ist.
Weiterführende Links:
- Epiphany onE Puck charges your phone with the power of a drink - Gizmag
- Epiphany onE Puck - Kickstarter













von Smartphone-Akku mit heißem Kaffee oder… 17.02.2013 (12:08Uhr) 1.
[...] t3n Magazin [...]
von Denos 17.02.2013 (12:13Uhr) 2.
Für ein einfaches Peltier Element ein ganz schön stolzer Preis...
von 3 Links: Titelgirl, Bloggerplattform, Ak… 18.02.2013 (00:42Uhr) 3.
[...] Smartphone-Akku mit heißem Kaffee oder kaltem Bier laden Perfekt! In Zukunft dient als Ausrede für das Feierabendbier oder die fünfte Tasse Kaffee einfach: Ich muss meinen Akku laden! 0 Sag’s den anderen:FacebookTwitterGoogle +1XINGLinkedInTumblr !function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0];if(!d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="//quote.fm/services/button.js";fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document,"script",'quotefm-btnjs'); [...]
von gremmling 18.02.2013 (07:01Uhr) 4.
"...um dein Ladegerät anzuschließen oder gleich ganz zu gehen..."
OH GOTT Handy ist leer, sofort gehen und laden. Für das Geld kauft man einen Ersatzakku oder einen Akku mit USB Anschluss. So ein Quatsch.
von Sven 18.02.2013 (12:27Uhr) 5.
@Denos
Lesen bildet...O.o
Zitat :
"Dabei steht eine fast 200 Jahre alte Technik, die des Sterlingmotors, Pate, bei dem – kurz gesagt – Wärmeenergie in mechanische Energie umgewandelt wird..."
von blogger 18.02.2013 (13:55Uhr) 6.
@ Sven
Denos hat nicht ganz Unrecht, mit einem Peltierelement würde es auch gehen. Nachdem aber eine heisse und kalte Seite markiert ist, wird es sich wohl wirklich um einen kleinen Sterlingmotor handeln
siehe http://www.youtube.com/watch?v=uh4G0G0xPDA
noch etwas Magneten, Spulen und Gleichrichter hinzufügen und fertig ist das Teil ;)
von KnowYourGadgets 18.02.2013 (23:17Uhr) 7.
Ein Peltier-Element nutzt elektrischen Strom, um eine Temperaturdifferenz zu erzeugen. Ein Peltier-Element "verbraucht" in dem Sinne Strom (und wird üblicherweise als Kühler eingesetzt).
Einen anderen Effekt, den Seebeck-Effekt, kann man nutzen, um aus einer Temperaturdifferenz eine Spannung zu erzeugen. Diese Spannungen sind jedoch dermaßen klein, dass das Laden eines Lithium-basierten Akkus bei Kaffee-Temperaturen und auf dieser kleinen Tassenfläche eher utopisch ist.
Siehe Wikipedia-Artikel "Thermoelektrizität" und "Thermoelektrische Spannungsreihe".
von Sven 19.02.2013 (01:41Uhr) 8.
@blogger
DAS es geht ist mir schon klar. Aber FAKT ist nunmal das in dem Artikel eindeutig steht das es eben ein Sterling ist und kein Peltier. Insofern hat er völlig unrecht mit seiner Aussage :
"Für ein einfaches Peltier Element ein ganz schön stolzer Preis..."
@KnowYourGadgets
Das von dir beschriebene Verfahren versorgt sogar z.B. Raumsonden und den letzten Mars Rover. Die Wärme kommt hier von einem Uranstab.
Die Spannung selbst ist zudem nur eine Frage der verschaltung. Aber ob bei einer Kaffeetasse die erbrachte LEISTUNG ausreicht ist wirklich fraglich mit einem Peltier.
Bezüglich des Sterling Motorprinzips mal allgemein :
Ich weiß aus eigener Erfahrung (darf leider nicht sagen woher und warum) das es durchaus möglich ist den Mechanischen Wirkungsgrad eines Sterling auf über 80% zu treiben.
Beim eingebauten "Dynamo" gehts heute auch schon über 90%. Aber eben alles mit ERHEBLICHEN kostenaufwand. Wenn man dann noch mit einrechnet wieviel Energie eine Tasse Kaffe in Form von Wärme in sich trägt und wieviel davon in welcher ZEit abgegeben wird traue ich der Aussage nicht so wirklich das man ein 1Ah Akku genauso wie an der Steckdose laden kann. Aber über den Grad der Entladung sollte man kommen können.
von Michaels Tagebuch (Smartphone-Akku mit h… 19.02.2013 (15:40Uhr) 9.
Smartphone-Akku mit heißem Kaffee oder kaltem Bier laden...Smartphone-Akku mit heißem Kaffee oder kaltem Bier laden......
von Laß uns einen Kaffee trinken gehen, ich… 19.02.2013 (20:22Uhr) 10.
[...] (via)Teilen mit:FacebookTwitterGoogle +1 [...]
von Demokratie ohne Zeitungen | Yolo - unles… 07.03.2013 (15:56Uhr) 11.
[...] Noch eine Stufe weiter: Durch die Hitze des Kaffes kann man sein Handy aufladen und spart somit die Zeit, welche man ansonsten benötigt, um das Ladekabel rauszuholen, eine Steckdose zu finden, zu der Steckdose zu laufen und das Smartphone mit dem Kabel zu verbinden. (Bildquelle) [...]