Der offene Zugang zu Android ermöglicht es den Smartphone-Herstellern und den Netzbetreibern relativ günstige Geräte zu entwickeln, die sie sehr gut auf ihre eigenen Bedürfnisse und Anforderungen anpassen können. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona konnte Google-CEO Eric Schmidt dann auch von einer beeindruckenden Zahl berichten: Google verkauft heute zusammen mit seinen Hardware-Partnern 60.000 Android-Smartphone pro Tag.
Schaut man sich die Marktanalysezahlen genauer an, dann ist der Abstand zu den führenden Smartphone-Plattformen schon noch sehr groß. Palm konnte Android allerdings schon hinter sich lassen. Und auch Microsoft mit einem Rückgang von 4,0 Prozentpunkten, wird sich wohl nicht mehr allzu lange vor Android behaupten können. Vorne liegen RIM mit 43 Prozent und Apple mit 25,1 Prozent.
Warum Android das Rennen machen wird
Der Vorteil von Android liegt vor allem auch darin, dass nicht nur ein Hersteller auf das Open Source Betriebssystem setzt, sondern gleich eine ganze Reihe kleinerer und größerer Hersteller. Langfristig gesehen, ergibt sich daraus eine sehr gute Perspektive für die Verbreitung von Android, während RIM und Apple dabei das Nachsehen haben könnten, da ihre Plattformen eben „nur“ von ihren eigenen Geräten genutzt werden.
Weiterführende Links zu aktuellen News auf t3n.de:
- Android jagt iOS – Jeden Tag 300.000 Neuaktivierungen - t3n News
- Studie zur Smartphone-Nutzung 2012: Die „Smart-Natives“ kommen! - t3n News








3 Antworten
von Huaba 12.03.2010 (13:59Uhr) 1.
Für viele Windows Mobile Telefone gibt es einen Port für Android. Somit kann man testweise Android auf seinem eigenen Telefon installieren. Mehr unter http://www.xda-developers.com
Huaba
von olivier 13.03.2010 (23:55Uhr) 2.
Was passiert, wenn Apple iPhone OS zu Opensource machen würde? Always expect the imposible. :-)
von DBird 16.03.2010 (11:25Uhr) 3.
Was heißt da "machen würde"? Die müssen das irgendwann. Direkt nachdem Sie endlich Flash rein gelassen haben! :)