Aus dem Bericht von MG Siegler auf TechCrunch gehen dabei folgende wesentliche Punkte hervor:
- Kostenlose Apps für Palms WebOS können Entwickler ohne Umweg über den Store namens „App Catalog“ veröffentlichen. Sie reichen sie bei Palm ein und bekommen eine URL zurück, die sie dann wiederum an ihre Kunden weitergeben können. Eine Überprüfung und Zulassung der Apps wie bei Apple findet dann offenbar nicht statt.
- Kostenpflichtige Apps werden dagegen vermutlich weiterhin über den App Catalog angeboten. Hier verlangt Palm einmalig 50 Dollar für die Aufnahme.
- Wer seine WebOS-Programme quelloffen veröffentlicht, kann 99 Dollar im Jahr sparen. Dieser Betrag wird eigentlich fällig, um am Entwicklerprogramm teilnehmen zu können. Er entfällt für Open-Source-Entwickler.
- Die Developer bekommen offenbar Zugriff auf alle Statistiken, die Palm im Zusammenhang mit den Programmen erhebt. Auch hier will man sich offensichtlich von Apple abheben, die auch an dieser Stelle deutlich geheimniskrämerischer sind.
Wie man sieht, sind so manche Infos noch nicht hundertprozentig klar und sollten daher mit Vorsicht genossen werden. Klar wird trotzdem, dass Palm Offenheit und Open Source als Möglichkeit ansieht, sich im umkämpften Smartphone-Markt zu behaupten. Neben dem iPhone, dem wachsenden Angebot von Android-Handys, dem weit verbreiteten Symbian sowie Windows Mobile bleibt da allerdings auch nicht viel Platz.
Ab 13. Oktober wird das Palm Pre Smartphone übrigens auch in Deutschland erhältlich sein, exklusiv bei O2. Für die USA ist mit dem Palm Pixi bereits das zweite Gerät mit WebOS angekündigt.





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Eine Antwort
von Mobile: Palm in Not, Fallschirm WebOS wi… 26.02.2010 (11:05Uhr) 1.
[...] dem Pre und WebOS sollte die Wende beim Mobilgeräte-Hersteller Palm eingeleitet werden. Doch der Absatz der hoffnungsvoll gestarteten WebOS-Smartphones Pre und Pixi [...]