t3n News Hardware

„Wir haben die Nachfrage total unterschätzt“: Schweizer Uhrenhersteller springen auf Smartwatch-Zug auf

„Wir haben die Nachfrage total unterschätzt“: Schweizer Uhrenhersteller springen auf Smartwatch-Zug auf

Lange haben sich traditionelle Schweizer Uhrenhersteller eher despektierlich über den zunehmenden Erfolg der geäußert. Jetzt springen viele doch noch auf den Zug auf.

„Wir haben die Nachfrage total unterschätzt“: Schweizer Uhrenhersteller springen auf Smartwatch-Zug auf
Tissot Smart Touch. (Foto: Tissot/Swatch)

Smartwatch-Trend: Nachfrage unterschätzt

Der große Erfolg der Apple Watch im vergangenen Jahr hat die traditionellen Schweizer Uhrenmacher, auch die Luxushersteller, offenbar zum Umdenken gebracht. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres sollen erstmals mehr Smartwatches als klassische analoge Uhren verkauft worden sein. „Wir haben die Nachfrage total unterschätzt“, erklärte etwa Jean-Claude Biver, der beim Luxusgüterkonzern LVMH für den Bereich Uhren und Schmuck zuständig ist, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Zu LVMH gehört etwa der Uhrenmacher TAG Heuer.

Smartwatch aus der Schweiz: TAG Heuer Connected erfreut sich großer Nachfrage. (Foto: t3n)
Smartwatch aus der Schweiz: TAG Heuer Connected erfreut sich großer Nachfrage. (Foto: t3n)

Im November 2015 hatte TAG Heuer gemeinsam mit Google und Intel die erste eigene Smartwatch „Connected“ vorgestellt. Trotz Preisen ab 1.350 Euro wurde das Gerät zum Verkaufsschlager, die ersten 15.000 Exemplare seien schnell ausverkauft gewesen, meinte Biver. 2016 sollen bis zu 50.000 Smartwatches abgesetzt werden. Für das kommende Jahr plant TAG Heuer eine ganze Smartwatch-Flotte von bis zu acht Modellen. Dank der Smartwatch-Revolution soll schon bald die Hälfte des Umsatzes bei dem Luxusuhrenhersteller aus dem Verkauf der smarten Uhren stammen.

Auch Swatch öffnet sich zunehmend dem Trend zur Smartwatch. Mit Bellamy und Touch Zero One wurden im vergangenen Jahr schon Uhren mit begrenzten smarten Funktionen präsentiert. Das Unternehmen sei der einzige Schweizer Uhrenhersteller, der ohne Technologie-Partner eine eigene Smartwatch herstellen könne, wird Francois Thiebaud, Chef der zum Swatch-Konzern gehörenden Marke Tissot, von Reuters zitiert. Swatch hat gerade auf der Uhren- und Schmuckmesse Baselworld mit der Tissot Smart Touch seine erste echte eigene Smartwatch vorgestellt. Die wohl über 900 Euro teure Smartwatch soll im Herbst auf den Markt kommen – und sich laut den Prognosen von Swatch schon im ersten Jahr bis zu 40.000 Mal verkaufen.

Samsung-Smartwatch mit Diamanten

Mit auf den Smartwatch-Zug springen jetzt auch Schweizer Juweliere auf, wie auf der Baselworld zu sehen war. De Grisogono etwa präsentierte auf der Messe eine mit Diamanten besetzte Samsung-Smartwatch – „eine richtige Luxusuhr“, wie De-Grisogono-Gründer Fawaz Gruosi sagte. Kostenpunkt: gut 13.600 Euro. Auch Luxushersteller Michael Kors hat gerade eine auf Googles Android Wear basierende Smartwatch-Serie vorgestellt. Die Zeiten, in denen ein Schweizer High-End-Uhrenproduzent seine analoge Uhr mit einem Seitenhieb auf die Apple Watch promotet, wie es H. Moser & Cie. mit seiner Swiss Alp Watch getan hat, scheinen damit jetzt vorbei zu sein.

Passend zum Thema: Von Apple bis Huawei Watch – Die 8 besten Smartwatch-Modelle in der Übersicht

via derstandard.at

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
15 Antworten
  1. von grep am 21.03.2016 (17:49 Uhr)

    Hallo ...,


    anscheinend habe ICH unterschätzt dass es doch mehr naive Konsumenten mit zu viel Geld gibt; unfassbar wofür die Leute Geld übrig haben ... aber ansonsten ist Geiz geil, oder was ?!


    Ciao, Sascha.

    Antworten Teilen
    • von Twittelatoruser am 22.03.2016 (00:46 Uhr)

      Du zeigst nur dein enormes Fehlen an Wissrn, wozu es gebraucht wird. Es gibt viele Gründe zum Erwerb von so etwas. Ich sehe wie du in mir momentan keine richtige Produktivitätsteigerung damit. Im besten Fall ist es für _mich_ nutzlos und im schlechtesten Fall sogar schädlich (kostet mehr Geld und Zeit, als es an Nutzen bringt). Aber ich bin nicht die Welt und daher kann es durchaus Anwendungsfälle geben, wo es entweder sinnvoll ist oder spaßig ist und daher der Nutzen gegenüberden Kosten überwiegt. Wer dagegen poltert, erweist sich als rücksichtslos mit niedrigem Intellekt. Deshalb: Ruhig, Brauner!

      Antworten Teilen
    • von Marvin am 22.03.2016 (12:20 Uhr)

      Bezieht sich das jetzt auf Smartwatch's oder auf "Luxus-Uhren" an sich?

      Antworten Teilen
  2. von grep am 22.03.2016 (12:14 Uhr)

    Hallo Twittelatoruser,


    bitte nennen Sie mich nicht 'Brauner' dass ist egal wie es gemeint war sehr abwertend und ich bin sicherlich nicht rechtsradikal falls Sie dass damit zum Ausdruck bringen wollten.
    Zum x-ten Male bescheinigen Sie mir wie niedrig doch mein IQ ist, ihre Meinung interessiert mich aber im Grunde 0,00000000% ... dass sollte genügen.

    Ihr bestreben liegt doch nur darin mich und andere ständig zu diskreditieren ... dass hat mit dem Artikel weniger als (z. B.) mit meiner Person zu tun.
    Ich habe auch keine Lust mir (wieder einmal) Wortgefechte mit ihnen zu liefern .


    Ciao, Sascha.

    Antworten Teilen
    • von Twittelatoruser am 23.03.2016 (01:44 Uhr)

      Grep, es geht darum, dass du überhaupt nichts zum Artikel beigetragen oder zumindest gefragt hast, sondern winfach so ohne Grund andere beleidigt hast.

      Ich wollte dich zu etwas Einsicht verhelfen, aber da du hiermit abwehrst, zeigst du nur ein bescheänktes Verhalten.

      Schönen Tag!

      Antworten Teilen
  3. von grep am 23.03.2016 (11:31 Uhr)

    Hallo Twittelatoruser,


    wenn ich Sie richtig verstanden habe dann bestand ergo 'ihr' Beitrag zu diesem Artikel (ledigl.) darin mich zurechtzuweisen (?) ! - Wenn hier jemand explizit jemanden beleidigte, dann Sie mich (z. B.) mit ihrer Äußerung "[sic] (...) Ruhig, Brauner!".

    Sie bleiben in ihren 'Beiträgen' nie sachlich, Sie werden immer persönlich, ich benötige (von ihnen) keine Ratschläge; sehen Sie's bitte endlich ein.


    Ciao, Sascha.

    Antworten Teilen
    • von Twittelatoruser am 23.03.2016 (15:12 Uhr)

      Und wieder lügst du. Du hast angefangen grundlos zu beleidigen. Ich habe nur ein Gegenpol zu dir gestellt, mehr nicht. Dass du dies nicht erkennst, lässt an deinen Intellekt zweifeln, da du mich persönlich ohne Grund beleidigst.

      Antworten Teilen
  4. von grep am 23.03.2016 (15:30 Uhr)

    Hallo Twittelatoruser,


    Sie sind wirklich sehr bedauernswert ... wahrscheinlich mag Sie niemand leiden ... und ggf. geht es ihnen sehr schlecht ... daher lassen Sie sich doch bitte endlich einweisen.

    Tipp: Sie müssen ihren Frust sehr bewusst ablassen - Sie müssen mit beiden Händen in die Steckdose fassen.


    Ciao, Sascha.

    Antworten Teilen
    • von Twittelatoruser am 23.03.2016 (22:53 Uhr)

      Weshalb zeigst du mich nicht an? Weil du im Unrecht bist, grundlos andere beleidigst und persönlich wirst. Du würdest kein Gerichtsverfahren gewinnen, zumal du sträflich Sterbehilfe leisten willsr aus egoistischer Ansicht. Die anderen Leser erkennen klar, dass du anscheinend nicht klar im Kopf sein kannst.
      Ich wünsche gute Besserung für deinen Geist!

      Antworten Teilen
  5. von grep am 23.03.2016 (15:45 Uhr)

    Hallo Marvin,


    'Twittelatoruser' gefällt sich scheinbar darin mich permanent mit seinen Einlassungen zu tangieren; daher sollten Sie seine Ausführungen nicht ernst sonehmen ... ! - Geistreiche Beiträge / Antworten sollten Sie (m. E.) nach von diesem Individuum nicht unbedingt erwarten (können).


    Ciao, Sascha.

    Antworten Teilen
    • von Twittelatoruser am 23.03.2016 (22:58 Uhr)

      Tipp: Bei dir ist es sogar egal, von welchem Psychologen du dich heilen lässt. Der Psychologe schaffst es evtl. nicht vollständig, falls dies bei die möglich ist, aber einen Erfolg wirst du auf jeden Fall habe.

      Toitoitoi, Sascha!

      Antworten Teilen
  6. von grep am 24.03.2016 (13:10 Uhr)

    Hallo Twittelatoruser,


    wenn Sie möchten dass ich von geeigneter Stelle rechtl. Schritte gegen Sie prüfen lassen sollte dann wäre es in diesem Kontext hilfreich wenn Sie sich deanonymisieren würden andernfalls könnte ich ihnen auch die Selbstanzeige empfehlen.
    Aber Sie sind mir so gleichgültig dass ich mich weigere mich mit ihnen weiterhin zu befassen.


    Ciao, Sascha.

    Antworten Teilen
    • von Twittelatoruser am 24.03.2016 (13:25 Uhr)

      Wenn du dich mit Technik und hier speziell mit Netzwerken (Spezialfall TCP/IP-Netzwerk) auskennen würdest, würdest du wissen, dass ich nicht anonym bin. Nur für Laien scheine ich anonym zu sein.

      Übrigens merkt man wieder dein mangelndes Leseverständnis. Ich habe nicht gesagt, dass ich es möchte, sondern dass du dies nicht mit Erfolg könntest.

      So, und jetzt nerve endlich die anderen T3N-Leser nicht mehr! Ich schreibe nichts mehr auf dieser Seite, weil du anscheinend so psychisch krank bist, dass du nicht aufhören kannst.

      Antworten Teilen
  7. von Fenja Schütte am 24.03.2016 (14:37 Uhr)

    Die Diskussion ist hiermit beendet. Sollte sie doch fortgeführt werden, werden wir alle Kommentare löschen, da der Inhalt nichts mit dem Artikel zutun hat.

    Gruß aus dem t3n HQ, Fenja

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Smartwatch
Die erste modulare Smartwatch ist da: Das erwartet Blocks-Käufer
Die erste modulare Smartwatch ist da: Das erwartet Blocks-Käufer

Die erste modulare Smartwatch der Welt kann ab sofort vorbestellt werden. Wir verraten euch, was Blocks alles kann. » weiterlesen

Samsung will Smartwatch-Display auf die Hand und an die Wand projizieren
Samsung will Smartwatch-Display auf die Hand und an die Wand projizieren

Samsung will offenbar die Bedienung der Smartwatch verbessern, wie ein zum Patent eingereichtes Display-Konzept zeigt. Der Trick: Die Bedienoberfläche wird auf die Hand oder sogar an die Wand … » weiterlesen

Project Soli: Google zeigt berührungslose Gestensteuerung per Radar in Smartwatch
Project Soli: Google zeigt berührungslose Gestensteuerung per Radar in Smartwatch

Geräte per Geste bedienen, ohne sie zu berühren – so lässt sich Googles Project Soli, das im letzten Jahr erstmals im Zuge der I/O-Entwicklerkonferenz vorgestellt wurde, zusammenfassen. » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?