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Warum sich Smartwatches (noch) nicht für den Einsatz in Unternehmen eignen

Warum sich Smartwatches (noch) nicht für den Einsatz in Unternehmen eignen

Nach und Tablet-PCs erobern jetzt die Büros – ein Risiko für viele Unternehmen, zumal die meisten populären Smartwatches Sicherheitsmängel aufweisen, wie eine Untersuchung zeigt.

Warum sich Smartwatches (noch) nicht für den Einsatz in Unternehmen eignen

Smartwatch. (Foto: © Gianluca Rasile - Fotolia.com)

Der Trend zur Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz, auch als „Bring your own Device“ (BYOD) bezeichnet, stellt Sicherheits- und Compliance-Beauftragte in Unternehmen seit Jahren vor große Herausforderungen. Jetzt kommen zu Smartphones, USB-Sticks und Tablet-PCs noch Smartwatches und andere Wearables hinzu. Der japanische IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro hat zusammen mit First Base Technologies anhand mehrerer Smartwatches untersucht, wie groß die Risiken für den Unternehmenseinsatz sind. Ihr Fazit: Alle getesteten Smartphones wiesen Sicherheitsmängel auf.

Smartwatches können Unternehmensdaten ausplaudern

Unter die Lupe nahmen die Forscher aktuelle Smartwatch-Modelle wie Motorola 360, LG G Watch, Sony , Samsung Gear Live und Zen Watch aus dem Android-Lager sowie die Apple Watch und Pebble. Überprüft wurden physischer Schutz, Datenverbindungen und gespeicherte Informationen. Dabei kam heraus, dass die Bluetooth- und WLAN-Datenverbindungen zwar um komplexe Verschlüsselungsschichten ergänzt wurden, ein nicht aktivierter Passwort-Schutz potenziellen Datendieben Zugriff auf Unternehmensdaten bieten würde. Bei keiner der getesteten Smartwatches war die Authentifizierung über Passwörter standardmäßig aktiviert.

Smartwatches sind potenzielles Risiko für Unternehmensdaten. (Screenshot: Samsung)
Smartwatches sind potenzielles Risiko für Unternehmensdaten. (Screenshot: Samsung)

Während die Apple Watch den Testern zufolge über bessere Sicherheitsfunktionen als die Android-Konkurrenz beziehungsweise die Pebble-Watch verfügt, ist auf der Apple Watch aber auch die größte Menge an sensiblen Daten gespeichert, darunter Bilder, Kontakte, Kalender und Passbook-Dateien. Eine Löschung von Daten aus der Ferne („Wipe“) war lediglich auf der Apple Watch möglich. Die übrigen Smartwatches sind den Sicherheitsexperten daher anfälliger für Brute-Force-Angriffe. Die Forscher kritisierten darüber hinaus die Funktion „Vertrauenswürdige Geräte“ bei den Android-Smartwatches als potenzielles Ziel für Angreifer.

Smartwatches: Bequemlichkeit statt Sicherheit

„Unser Test hat gezeigt, dass sich Smartwatch-Hersteller eindeutig für die Bequemlichkeit auf Kosten der Sicherheit entschieden haben. Auf den ersten Blick sorgen nicht vorhandene Authentifizierungsfunktionen zwar für eine einfachere Bedienung – aber die Gefahr, dass persönliche oder gar unternehmenseigene Daten kompromittiert werden, ist einfach viel zu groß, als dass man sie ignorieren kann“, kommentiert Udo Schneider, Pressesprecher beim japanischen IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro. Die Hersteller sollten schnell einfache Sicherheitsvorkehrungen umsetzen, etwa eine voreingestellte Gerätesperrung nach mehrmaliger Passwort-Falscheingabe, fordert der Sicherheitsexperte.

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Eine Antwort
  1. von Business for all am 07.09.2015 (13:46 Uhr)

    IBM/Apple werden mit den BigPads die Unternehmen aufrollen. Ohne freien Zugang für Programmierer bleiben es teure Closed-Gardens und die Kundenzahl hält sich in Grenzen. Aber da Apple die iOS und MacOSx-Accounts zusammengelegt hat, brauchen sie wohl Programmierer...

    Dann kriegt man hoffentlich bald an der SmartWatch angezeigt welche Produkte ausverkauft sind und man nachräumen sollte usw oder wo man als Uber-Driver den nächsten Kunden abholen soll...

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