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Geofilter für alle: Snapchat führt kostenpflichtige Hashtag-Alternative ein

Geofilter für alle: Snapchat führt kostenpflichtige Hashtag-Alternative ein

lanciert eine ganz eigene Version des beliebten Hashtags: Nutzer und ihre Freunde können auf ihre Fotos mit individuellen Geofiltern schmücken. Und das lässt sich der Messaging-Dienst ordentlich bezahlen.

Geofilter für alle: Snapchat führt kostenpflichtige Hashtag-Alternative ein

(Foto: YouTube/Snapchat)

Snapchat launcht eigene Version eines Hashtags

Anders als bei ihrem Schöpfer Twitter sucht man Hashtags bei Snapchat bis heute vergeblich. Die von über 200 Millionen Menschen genutzte Messaging-App setzt stattdessen seit geraumer Zeit auf visuelle Geofilter. Nutzer können zum Beispiel ein Foto mit einer individuellen Grafik dekorieren und anderen Nutzern durch die Angabe ihrer Stadt mitteilen, wo sie sich gerade aufhalten. Laut Snapchat wird dieses Feature jeden Tag schon millionenfach genutzt.

Jetzt hat das Team in Los Angeles jedoch eine erweiterte Form dieser Geofilter eingeführt und nähert sich damit zumindest technisch dem Twitter-Vorbild an. Mit den sogenannten „On-Demand“-Geofiltern, die Snapchat jetzt vorgestellt hat, können Nutzer bestimmte Zonen auf einer Landkarte markieren und so zeitweise zu einem Bereich erklären, in dem beispielsweise alle Aufnahmen des Snapchat-Freundeskreises mit einem eigenen Logo inklusive einer genaueren Ortsangabe versehen werden. Geeignete Anwendungsszenarien sieht Snapchat beispielsweise in Events wie Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten.

Saftige Preise für die neuen Geofilter

Die Besonderheit: Nutzer können diese speziellen Geofilter (zum Beispiel eine gemalte Hochzeitstorte mit passendem Spruch) selbst gestalten und bei Snapchat einreichen. Filter müssen demnach mindestens 1.900 Quadratmeter, dürfen maximal jedoch einen halben Quadratkilometer groß sein. Jeder Filter kann zwischen einer Stunde und 30 Tage lang aktiv sein. Sobald das Team die eingereichten Filter geprüft hat, stehen sie den Nutzern zur Verfügung.

Das hat allerdings auch seinen Preis: Mindestens fünf US-Dollar verlangt Snapchat für die Spielerei. Je größer die Filter sind und je länger sie geschaltet werden, desto teurer wird es. Insofern kann der Schritt auch als weiterer Versuch von Snapchat verstanden werden, einen Weg für die Monetarisierung seiner App zu finden. Zuletzt hatte Snapchat auch mit kostenpflichtigen Filtern experimentiert, die inzwischen aber wieder deaktiviert worden sind.

via www.businessinsider.de

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Eine Antwort
  1. von Nützliches für Alle am 23.02.2016 (11:20 Uhr)

    Bei Twitter konnte man früher auch Geo-Suche machen. Da Rechtskosten, Abmahnungen und Softwarepatente zu teuer sind, habe ich es nicht etabliert damit jeder Twitter-User sieht was in seiner Umgebung grade los ist.
    #Duisburg-Loveparade, #KoelnHBF beweisen warum man Twitter befehlen sollte, einen Local-Button anzubieten und Tweets aus der Umgebung anzuzeigen z.b. bei MWC-Barcelona, Fußballspielen und natürlich #Cebit, #Ifa und natürlich allen kleineren Messen.
    Die Versicherungen sollten es mir erlauben dann Hühnereier-große Hagel-Schauer oder Micro-Tornados sollten kostenfrei auf Twitter realtime gemeldet werden können und sind nicht lustig. Aber wenn die Gemeinschaft für die Schäden hunderttausende bezahlt ist das vielleicht wichtiger als kleine Bürger Nützliches Programmieren zu lassen.

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