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Marketing

Snapchat: So nutzt ihr das Marketing-Potential der hippen App

    Snapchat: So nutzt ihr das Marketing-Potential der hippen App

Mit Snapchat lässt sich eine sehr junge Zielgruppe ansprechen.

Werbebotschaften sollen möglichst lange im Gedächtnis bleiben. Wie verträgt sich das mit der Flüchtigkeit von Snapchat? Ein paar Marken in den USA haben es schon vorgemacht und bewiesen: sehr gut.

Snapchat und Social-Media-Marketing

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Snapchat-Nutzer schicken sich Bilder, die sich nach wenigen Sekunden wieder löschen. Mehrere Hundert Millionen Bilder werden so jeden Tag verschickt, darunter eine Menge Schlüpfriges. Doch gerade bei Teenies ist Snapchat eine der populärsten Apps überhaupt. Kaum ein anderes Soziales Netzwerk hat so eine junge Nutzerschaft, während sie zum Beispiel bei Facebook immer älter wird. Also wollte man schnell das junge, Hippe Snapchat hinzukaufen, doch das Startup lehnte ab. Insofern ist nicht zu erwarten, dass sich die Nutzer von Snapchat abwenden, wie es gerade bei WhatsApp passiert.

Während viele Unternehmen mittlerweile wie selbstverständlich in Sozialen Netzwerken und allen voran Facebook aktiv sind, ist Snapchat noch eine Nische. Doch diese Nische könnte bald größer werden. In den USA hat Snapchat 26 Millionen Nutzer, die meisten davon zwischen 13 und 25 – und etwa 70 Prozent von ihnen sind weiblich. Für Deutschland sind keine aktuellen Nutzerzahlen verfügbar. Vorsichtig geschätzt könnten es hierzulande schon zwei bis drei Millionen sein. Doch aus Marketingsicht hat Snapchat einen Nachteil: Die Nutzer müssen einem Unternehmen erst folgen beziehungsweise es zu ihrer Freundesliste hinzufügen. Der Snapchat-Account muss daher zunächst auf anderen Kanälen bekannt gemacht werden.

Die Fast-Food-Kette Taco Bell hat vorgemacht, wie das aussehen kann: Über einen Tweet wurde auf den neuen Snapchat-Account aufmerksam gemacht. Nutzer, die Taco Bell auf Snapchat hinzufügen, würden am nächsten Tag eine „geheime Ankündigung” erhalten. Auf Snapchat wurde dem Publikum dann ein Foto eines neuen Burritos inklusive Erscheinungsdatum gezeigt. Diese Nachricht verbreitete sich wiederum viral im Ursprungsnetzwerk Twitter. Snapchat ist hier also nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zum bisherigen Social-Media-Marketing genutzt worden.

Wozu taugt Snapchat?

Mit Snapchat lässt sich eine Marke zum Beispiel als besonders exklusiv positionieren. Und natürlich als hip und modern. Ihr könnt wie Taco Bell einen Ausblick auf neue Produkte geben, exklusive Einblicke hinter die Kulissen bieten, limitierte Angebote promoten oder einfach nur das Team vorstellen. Neben der Flüchtigkeit der Bilder kann gerade für Unternehmen die Funktion „Meine Geschichte“ interessant sein. Mit ihr können alle Bilder für 24 Stunden zugänglich gemacht werden. Die Bekleidungskette Wet Seal gab ihren Snapchat-Account einer 16-jährigen Modebloggerin, die so innerhalb von zwei Tagen 9.000 Follower generierte und ihnen die Klamotten von Wet Seal präsentierte. Weitere Fakten über gelungene Markenkommunikation auf Snapchat hat Marketo in einer informativen Infografik gesammelt.

Ein Klick auf unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

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Snapchat taugt durchaus als Marketing-Tool.

via www.marketingtechblog.com

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