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Selfie-Filter für 99 Cent: So will Snapchat Geld verdienen

    Selfie-Filter für 99 Cent: So will Snapchat Geld verdienen

Der neue „Lens Store“ kommt bei den Snapchat-Nutzern nicht an. Währenddessen bekommen Promis erstmals verifizierte Profile auf dem Messenger.

In-App-Verkäufe bei Snapchat

Mit sogenannten „Lenses“ lässt Snapchat seit einigen Monaten Selfies mit Regenbogen und Emojis dekorieren. Wem die limitierte Auswahl in der App nicht reicht, für den hat das Startup jetzt einen „Lens Store“ eingeführt. Pro Filter verlangt Snapchat 99 Cent, dieser steht im Gegensatz zu den kostenlosen ohne zeitliche Beschränkung verfügbar. Jeden Tag sind 30 neue „Lenses“ im Store zu finden.

Die User reagieren auf das neue, kostenpflichtige Feature mit Empörung. Man habe wohl von Anfang an geplant, für die Filter Geld zu verlangen und verderbe jetzt den Spaß. Mit dem „Lenses Store“ verstärkt das Startup jedenfalls seine In-App-Verkäufe. Seit September können die vergänglichen Snaps im Dreier-Pack für 99 Cent wiederholt werden. Wie die Option bisher angenommen wird, verrät Snapchat nicht.

Alibaba plant Investment in Snapchat. (Foto: Shutterstock)
Snapchat bittet seine Nutzer immer öfter zur Kasse. (Foto: Shutterstock)

750.000 US-Dollar für eine „Sponsored Lense“

Neben dem „Lens Store“, der durch die Aktualisierung der App aktiviert wird, hat Snapchat auch eine Neuerung für seine prominenten Nutzer. Deren Snapchat-Stories werden mit Emojis als verifiziert gekennzeichnet. Zu den ersten verifizierten Usern zählen Justin Bieber und Kylie Jenner.

Bisher war die Werbevermarktung die einzige Einnahmequelle von Snapchat. Für seine erste „Sponsored Lense“ soll das Startup pro Tag bis zu 750.000 US-Dollar verlangen. Vergangene Woche gaben die App-Betreiber bekannt, sechs Milliarden Video-Aufrufe pro Tag zu generieren.

via www.theverge.com

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1 Reaktionen
Sven
Sven

Besser Geld für Linsen nehmen, als Userdaten verkaufen. Die Kids werden es schon überleben...

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