Die experimentelle Firefox-Extension Snowl soll einen Weg aus dem Dschungel der Messaging-Protokolle weisen. Der Browser würde so zum Sammelbecken für Microblogging, RSS-Feeds, Statusmeldungen und andere Quellen. Mozilla will nun zunächst testen, wie das Konzept ankommt.
Die Verbreitung von Nachrichten ist heute ein wesentlicher Bestandteil des Internets. Der Begriff "Web 2.0" ist eng verbunden mit neuen Kommunikations- und Messagingformen wie RSS, Social Networks, Microblogging oder Diskussionsforen. Die vielen verschiedenen Konversations-Möglichkeiten bringen allerdings auch einen gravierenden Nachteil mit: Sie verfügen über diverse Protokolle und werden z.T. über eigene Anwendungen gesteuert. Will man alle Möglichkeiten ausschöpfen, braucht man also viele unterschiedliche Applikationen, zwischen denen man dann hin- und herzappt.
Mozilla hat sich in diesem Zusammenhang die Frage gestellt, inwieweit ein Browser geeignet ist hier helfend einzugreifen. Herausgekommen ist dabei die experimentelle Firefox-Extension Snowl, die zukünftig das Messaging in den Browser verlagern soll.
In einem offiziellen Blogeintrag der Mozilla Labs werden einige grundlegende Ideen von Snowl verdeutlicht. Wichtigster Punkt dabei ist Unabhängigkeit von der Herkunft der Nachrichten. Ganz gleich ob E-Mail, RSS Feed, Web Forum, Social Network oder andere Quellen: Alle sollen mit Snowl zusammengeführt werden. Die aufgelaufenen Nachrichten sollen nach Wichtigkeit sortiert sein und lassen sich durch eine Suchfunktion schnell wiederfinden. Dafür sollen u.a. die Funktionen des Browsers auch für den Umgang mit den Nachrichten genutzt werden.
















