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Social Ads: Fragt Facebook endlich, wofür du Werbung machen willst?

    Social Ads: Fragt Facebook endlich, wofür du Werbung machen willst?

Es wäre eine Revolution: Erstmals wurde bei Facebook ein Dialog entdeckt, der Nutzer fragt, ob sie für gelikte Seiten auch in sozialen Werbeanzeigen auftauchen wollen. Bei solchen Social Ads wird dem Nutzer vorgegaukelt, Freunde würden Produkte oder Dienstleistungen empfehlen. Ein Test legt jetzt nahe, dass Facebook dafür über einen Opt-Out nachdenkt.

Social Ads: Nutzer werben für Produkte

Soziale Werbeanzeigen oder Social Ads funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Ihr und eure Freunde werden von Facebook dazu genutzt, Produkte zu empfehlen. Das geschieht dann, wenn du oder einer deiner Freunde ein Unternehmen oder Produkt geliked hat. Für die bekommen eure Freunde dann Anzeigen eingeblendet, über denen ihr als Testimonial erscheint – eine Werbeform, die Vertrauen in eine Marke schaffen soll.

Bisher gab es für Nutzer nur die Möglichkeit, diese Art der Vereinnahmung durch Facebook-Werbung zu unterbinden, indem man das explizit in den Einstellungen vermerkt hat. Wie genau das geht, erklärt euch übrigens unser Kollege Andreas Weck in diesem Artikel. Was Facebook bisher aber nie gemacht hat, ist den Nutzer aktiv zu fragen, ob er für dieses oder jenes Produkt überhaupt als Werbeträger in Erscheinung treten möchte. Entweder, man änderte die entsprechende Einstellung nicht und konnte potenziell von allen möglichen Firmen dafür benutzt werden, oder man lehnte es komplett ab.

Nutzer könnten bei Social Ads zukünftig gefragt werden

Social Ads: Facebook könnte in Zukunft Nutzer um Erlaubnis fragen. (Screenshot: AllFacebook)
Social Ads: Facebook könnte in Zukunft Nutzer um Erlaubnis fragen. (Screenshot: AllFacebook)

Am Montag nun machte die Israelin Eti Suruzon eine Entdeckung, die daraufhin deutet, dass sich das bald ändern könnte. Die Mitarbeiterin einer Social-Media-Agentur wurde nach Bestätigung der Teilnahme an einem Facebook-Event gefragt, ob sie im Kontext von sozialer Werbung für dieses Ereignis genannt werden will oder nicht. Einen Screenshot davon teilte Suruzon auf dem Blog AllFacebook.

Interessant dabei ist ebenfalls, dass der entsprechende Dialog auch einen Button zum Speichern der Antwort besaß. Vermutlich kann die gewählte Antwort so für die Zukunft gespeichert werden.

Ob Nutzer in Zukunft bei jeder Interaktion gefragt werden, ob eine dazu passende Anzeige mit dem Nutzer erstellt werden darf, ist unklar. Die Chance darauf, dass viele Menschen hier mit einer Zustimmung antworten würden, dürfte gering sein. Andererseits würde eine aktive Zustimmung der Nutzer den Wert einzelner sozialer Werbeeinblendungen deutlich erhöhen.

Fest steht: Facebook will eine solche Abfrage immerhin testen. Zu welchem Zweck genau, bleibt allerdings noch offen.

Weiterführende Links zum Thema „Facebook“

Bildnachweis für die Newsübersicht: Sean MacEntee / flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

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1 Reaktionen
Online Marketing Kenner
Online Marketing Kenner

Eine interessante Facette der Werbung, damit kann das Online Marketing in Social Media sicher noch viel Potential ausschöpfen! Wenn Nutzer künftig selbst Facebook für Werbung nutzen können, macht sich die Firma damit selbst noch attraktiver.

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