Get Social. Build Apps. – Workshops für Entwickler auf dem JamCamp [Interview]

Das IBM Social Business JamCamp soll Berührungsängste mit den neuen Medien abbauen und das Interesse an Social Media intern und extern stärken. Vom 19. bis 21. Oktober 2011 werden Digital Natives mit Vertretern aus Unternehmen und öffentlicher Verwaltung in Frankfurt zusammen gebracht, um mit ihnen über die Arbeitswelt der Zukunft zu diskutieren und in Workshops die Thematik zu vertiefen. Arnd Layer, Competency Leader und Social Software Experte bei IBM, organisiert zwei der drei angebotenen Workshops und erklärt im Interview, was die Teilnehmer in den Vertiefungssessions erwartet.

arnd layer

t3n: Herr Layer, zu welchen Themen finden auf dem JamCamp in Frankfurt Workshops statt?

Arnd Layer: Es wird einen Social Business Einführungsworkshop und zwei Entwickler Workshops mit dem Titel „Get Social. Build ." geben. Der Einführungsworkshop richtet sich an Entscheider aus IT und Business, die eine erfolgreiche Einführung von Social Business sicherstellen wollen. Hier geht es weniger um die Technik als vielmehr darum, wie ein solches Projekt erfolgreich wird. Mit den anderen beiden Workshops, um die ich mich kümmere, sprechen wir Domino- und Web-Entwickler an. Ihnen wollen wir zeigen, wie ihre Lösungen in eine IT Infrastruktur für Social Business integriert werden können.

t3n: Benötigen die Teilnehmer irgendwelche Vorkenntnisse?

Arnd Layer: Nein, nicht unbedingt. Die Entwicklerworkshops richten sich zwar an Softwareentwickler, wir setzen aber keine tiefgreifenden Kenntnisse voraus. Für den Domino-Teil sollten die Teilnehmer über eine gewisse Erfahrung in der Entwicklung von Domino Anwendungen verfügen und die Web-Entwickler sollten Grundkenntnisse in der Entwicklung von Java-basierten Web-Anwendungen mitbringen. Ein Grundverständnis von RESTful Services, Atom Feeds und JSP wäre für beide Workshops auch durchaus hilfreich.

t3n: Was kann man denn als gestandener Entwickler in Ihren Workshops lernen?

Arnd Layer: Eine ganze Menge und vor allem auch etwas Neues: Im Rahmen des IBM Project Vulcan hat IBM ein produktübergreifendes Featureset entwickelt, das es erlaubt, Social Business Lösungen miteinander kommunizieren zu lassen. Damit geben wir Entwicklern heute schon die Möglichkeit, diese Features in ihre Lösungen zu integrieren und so auf deren Verfügbarkeit in den für Anfang 2012 erwarteten neuen Produktversionen von Lotus Notes / Domino und IBM Connections vorbereitet zu sein. Die Workshops gliedern sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im theoretischen Teil diskutieren wir mit den Teilnehmern, was mit Social Business überhaupt gemeint ist und wie ein Social Business Toolkit bei der Positionierung von Social Business Lösungen helfen kann. Im praktischen Teil üben wir dann wie sich die Toolkits anwenden lassen.

t3n: Werden Social Media Tools bald die E-Mail ersetzen?

Arnd Layer: Nein! Das denke ich nicht. Social Media, Social-Business-Lösungen und insbesondere Initiativen wie Activity Streams bringen die Chance mit sich, dass die E-Mail wieder für das verwendet wird, für das sie ursprünglich entwickelt wurde: das der Briefpost ähnliche Versenden von persönlichen und vertraulichen Nachrichten. Diese Aufgaben behält die E-Mail auch im Zusammenspiel mit Social Media und Social-Business-Lösungen. Die E-Mail hat ihren schlechten Ruf weniger aufgrund ihrer Features, sondern eher wegen der Flut von – vor allem ungewünschten – Mails. Wir benötigen bessere Filtermöglichkeiten, die uns in die Lage versetzen, besser mit der Informationsflut umzugehen und uns möglichst die Informationen anbieten, die wir gerade benötigen eine sogenannte „Social Mail“. IBM Collaboration Solutions arbeitet gerade an diesem Thema. Bleibt also abzuwarten, wie sozial unsere gute alte E-Mail in Zukunft sein wird.

Hinweis: Das t3n Magazin unterstützt die Idee des JamCamp als Medienpartner.

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  1. von JamCamp: Bilder der Social-Bustour » t3… 18.10.2011 (16:14Uhr) 1.

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