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Marketing

10 gute Vorsätze für besseres Social Media

    10 gute Vorsätze für besseres Social Media

Jeden Tag Social Media. (Bild: Flickr-Jason A. Howie / CC BY 2.0)

Die guten Vorsätze zum neuen Jahr: Weniger essen, mehr Sport und keine Kippen mehr. Kennt man – bringt sowieso nichts. Aber vielleicht probiert ihr mal diese guten Vorsätze für den Umgang mit Social Media aus.

Mit Social Media ist das so eine Sache: Einer macht es vor und wenn es gut läuft, machen es alle nach. Wäre es nicht spannend, mal etwas zu machen, das noch kein anderer (oder kaum jemand) gemacht hat. Sozusagen fremde Welten entdecken und sich ein bisschen wie Columbus oder Captain Picard fühlen? Gut, hängen wir es nicht ganz so hoch auf. Aber ihr könnt einfach mal die gewohnten, ausgetretenen Pfade verlassen. Wäre das nicht ein guter Vorsatz fürs neue Jahr? Unser Social-Media-Manager Alexander Katona teilt mit uns seine zehn Tipps für eine abwechslungsreichere Social-Media-Nutzung. Und weil Social Media in der Regel Spaß macht, sind das gute Vorsätze, die ihr bestimmt eher befolgt als die klassischen.

1. Kein Bullshit-Buzzword-Bingo mehr

Es haben sich so ein paar Buzzwords eingebürgert, die man einfach nicht mehr hören beziehungsweise lesen will. Der ganze Marketing-Sprech gehört vielleicht ins Meeting, um beim Chef ein paar Punkte zu sammeln, aber nicht in die sozialen Medien. Alexanders Lieblinge sind #bloggerrelations und #influencerrelations sowie alle Begriffe von dieser Liste.

2. Kreative Ideen entwickeln statt anzukupfern

Keiner will den 1001. Post nach dem Motto „Wenn dieses Bild mehr als 1 Million Likes bekommt, dann ...“ sehen. Natürlich ist es immer einfacher, etwas nachzumachen, aber seid kreativ, um euch von der Masse abzuheben.

3. Einen Social-Media-Mehrwert schaffen

Ihr seid keine Politiker. Also spart euch inhaltslose und absichtlich vage formulierte Aussagen. Jeder Post muss einen Mehrwert schaffen!

4. Bei Hashtags ist weniger mehr

Früher zielte alles auf Keywords ab, bis es den Suchmaschinen zu bunt wurde und Keywords gar nicht mehr so wichtig waren. Gleiches gilt für Hashtags: Gezielt eingesetzt sind sie sinnvoll, zu viel ist zu viel. Bei Twitter gelten zum Beispiel zwei Hashtags als optimal. Also kein Keyword-Stuffing mehr und erst recht kein Hashtag-Stuffing.

5. Die Netzwerke richtig nutzen

Jedes Social Network hat seine eigenen – zum Teil ungeschriebenen – Regeln und Gesetze. Nutzt die Funktionen der einzelnen Netze richtig. Dazu müssen natürlich die Ansprachen separat gemacht werden. Tweets automatisch auf der Facebook-Seite zu veröffentlichen spart Zeit, aber #ff auf Facebook? NoGo!

6. Qualität statt Quantität

Eine Binsenweisheit, die sich von selbst erklärt.

7. Setzt auf Influencer

Findet die Influencer aus eurer Branche. Folgt ihnen und versorgt sie dosiert mit Infos – wenn sie euch folgen und eure Inhalte pushen, habt ihr gewonnen.

8. Nicht einer für alle

Bezieht das Team in eure Social Media-Maßnahmen mit ein.
Bezieht das Team in eure Social Media-Maßnahmen mit ein.

Social Media bedeutet Kommunikation für viele, auch für das eigene Team. Auch wenn im Idealfall ein Social-Media-Manager die Oberhand hat, ist es gut, wenn mehrere Kollegen für euer Unternehmen im Social Web unterwegs sind. Also unbedingt die anderen aktivieren und nach Kollegen Ausschau halten, die diese Eigenschaften ebenfalls erfüllen.

9. Keine stupide Werbung

Wendet das Pareto-Prinzp auf eure Postings an: 80 Prozent eurer Postings sollten unterhalten sowie informieren und entsprechend einen Mehrwert (siehe Punkt 3) bieten. Die restlichen 20 Prozent dürfen eure Werbebotschaft transportieren.

10. Social Media braucht schnelle Reaktionszeiten

Wer auf eurer Seite postet oder euch woanders antickert, erwartet schnelle Reaktionen. Mit Tools wie quintly könnt ihr zum Beispiel eure durchschnittliche Reaktionszeit darstellen. Versucht diese kontinuierlich zu verkürzen!

Bonus: Weniger Gejammer

Alexanders Bonus-Tipp für alle, die an ihren Followern und undurchsichtigen Algorithmen verzweifeln: „Hört auf zu heulen und nehmt das Netz, wie es ist. Wenn sich auf Grund von Änderungen die Reichweite eurer Fanpage verringert: Deal with it! Und nehmt persönliche Kommentare nie persönlich.”

Unser Tippgeber: Alexander Katona

„Eine der goldenen Regeln bei einem Shitstorm, lautet: Cool bleiben!“
„Eine der goldenen Regeln bei einem Shitstorm, lautet: Cool bleiben!“

Alexander Katona ist Social-Media-Manager bei t3n.de, kommt ursprünglich aus Berlin und ist Teil des Streetwear-Labels „Team dauerfeuer “. Seit sechs Jahren bewegt er sich im Bereich „Social Media & Community-Management“.

Xing / Google+ / Twitter

 

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5 Reaktionen
Daniel
Daniel

Und wo wäre der mehrwert dieses artikels? Oberflächliche top 10 liste mit 0815 tips... zeitverschwendung...

Antworten

Neogune
Neogune

So liebe t3n klugscheißer... Jetzt nehmt euch mal selber diese Tipps zu herzen. Ihr seid auf euren FB wie Google+ Seiten und Twitter kein deut besser.

;)

Antworten

Contunda_Webdesign
Contunda_Webdesign

Ich denke es ist wichtig, auf vielen Portalen vertreten zu sein. Nicht jeder ist bei Facebook oder Google+.

Antworten

Rabenknecht
Rabenknecht

Nummer 10: Social Media braucht schnelle Reaktionszeiten, das ist natürlich relativ. Schnelle Antworten sind meist von der Qualität nicht besonders hochwertig.
Allerdings kann ich erstens: Kein Bullshit-Buzzword-Bingo mehr, absolut nur begrüßen.

Antworten

andy.mustermann
andy.mustermann

Soso, kein Bullshit-Buzzword-Bingo mehr, doch was ist mit Vorsatz Nummer Sieben?

Bud Influencer & Terence Skill

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