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Social-Media-Advertising: 33 Prozent der Werbeeinblendungen werden im Social Web generiert

Glaubt man einer ComScore-Studie, boomt Social-Media-Advertising geradezu: Bis zu 33 Prozent der Display Ad-Impressionen werden hierzulande im generiert. führt diesen Bereich als Publisher an. Bares Geld bringt das allerdings selten, vielmehr steht Branding im Vordergrund.

Social-Media-Advertising: 33 Prozent der Werbeeinblendungen werden im Social Web generiert

Social-Media-Advertising boomt

ComScore hat im Rahmen seines Ad-Metric-Reports ermittelt, dass insgesamt 56 Milliarden Display Ad-Impressionen im deutschen Web im April 2013 ausgeliefert wurden. Eine Aufschlüsselung der Top-Kategorien zeigt, dass Social-Media-Websites ein Drittel aller Display Ad-Impressionen erfasst haben, gefolgt von Unterhaltungsseiten mit einem 12-Prozent-Anteil und Portalen mit 9 Prozent. Service-Seiten wie E-Mail-Plattformen eroberten hierzulande 8 Prozent, während Auktionsseiten einen 6-Prozent-Anteil der Display Ad-Impressionen in Deutschland ausmachen. Die drei besten Werber in diesem Monat waren laut ComScore übrigens eBay, Microsoft sowie Otto und die führende Publisher-Website war Facebook.

Social-Media-Advertising boomt: 33 Prozent der Werbeeinblendung werden im Social Web generiert. (Quelle: ComScore)
Social-Media-Advertising boomt: 33 Prozent der Werbeeinblendung werden im Social Web generiert. (Quelle: ComScore)

Social Media-Advertising eignet sich nicht zum Abverkauf, stärkt aber das Branding

Interessant bezüglich dem hohen Anteil der Display Ad-Impressionen im Segment der ist die Frage, die sich unser Kolumnist Björn Tantau auf seinem Blog stellt: „Wenn Plattformen wie Facebook ganz offensichtlich keine Kanäle sind, auf denen sich rein technisch gesehen gut verkaufen lässt, warum dann der Erfolg?“

Seine Antwort: Social Media funktionieren zwar schlecht in Sachen Hardselling, prägen aber die Wahrnehmung und den Bekanntheitsgrad einer Marke mindestens so nachhaltig wie TV- oder Zeitschriftenwerbung. Dazu schreibt der Online-Marketing-Experte: „Nur weil ich ein neues Auto in einer TV-Werbung sehe, renne ich nicht gleich los und kaufe es. Wer aber mittel- bis langfristig das Bewusstsein für seine Marke stärken will, der ist mit Werbung auf sozialen Netzwerken und Seiten, die sich mit Social Media befassen, richtig aufgehoben. Das perfekte Umfeld also, um Brands dauerhaft zu stärken.“

Verstanden haben das die deutschen Unternehmen scheinbar. Offen bleibt für viele nach wie vor die Frage, nach den harten Kennzahlen, um den Erfolg des Brandings messen zu können: Hat eine Kampagne, eine Display-Anzeige, ein Sponsored Post oder ein einfaches Statusupdate nun für positives oder negatives Echo gesorgt? Das ist nicht immer offensichtlich. Gerade Facebook wird mehr und mehr aufgefordert, dahingehend für Antworten zu sorgen. Insofern ist es auch nachvollziehbar, dass das soziale Netzwerk mit seinen erweiterten Statistiken für Seitenbetreiber auch negatives Feedback bei Postings abgrenzt. Eine Sache, die auch im Rahmen des Social-Media-Advertisings eine Rolle spielen könnte. Wieviel Nutzer haben meine Anzeige weggeklickt? Warum wurde die Anzeige weggeklickt? Ermitteln tut Facebook die Gründe, sobald ein Nutzer Werbeanzeigen ausblendet. Ein Report, wird allerdings nicht bereitgestellt.

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