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Social Media Aggregator: Alternion verwaltet 220 Dienste an einem Ort

Social Media Aggregator: Alternion verwaltet 220 Dienste an einem Ort

Mit dem Social Media-Aggregator Alternion können Nutzer über 220 Dienste und ihr E-Mail-Postfach an einem Ort verwalten. Der Bedarf nach solch einem Dienst wächst, je mehr Netzwerke und Anwendungen wir nutzen. Allerdings: Einem einzigen Anbieter alle Zugänge zu übertragen ist auch heikel.

Social Media Aggregator: Alternion verwaltet 220 Dienste an einem Ort

Alternion: über 220 unterstützte Dienste

Aggregatoren für den Kommunikations- und Netzwerkbereich gibt es schon mehrere, so zum Beispiel hootsuite, threadsy - das seinen Dienst im November einstellen wird - oder der deutsche Anbieter Joinbox. Auch das Social Media Dashboard Bottlenose spielt in dieser Liga. Diese decken jedoch längst nicht alle Kanäle ab, die man nutzt – so verwaltet Hootsuite beispielsweise nicht die eigenen E-Mails. Das Web-Tool Alternion (Florida) hingegen unterstützt über 220 unterschiedliche Dienste, darunter auch Foto-, Video- und Musikseiten.

Der Stream sieht dem von unverkennbar ähnlich. Nutzer können ihn filtern nach den Diensten, die sie am meisten nutzen oder die für sie am interessantesten sind. Über einen Contacts-Button lässt sich auch Netzwerk-übergreifend nach den eigenen Freunden suchen und ihr Profil anschauen.

Alternion führt alle genutzten Dienste und Netzwerke in einem Stream zusammen.

Nutzen von Alternion ist gleichzeitig auch die Achillesferse

Das Problem des Dienstes liegt auf der Hand: Er hat Zugriff auf alle persönlichen Daten und Anwendungen. Außerdem wird so aus den vielen Einzel-Profilen, die jeder von sich pflegt, ein einziges und für andere sichtbares Profil. Das heißt: Auch Menschen, mit denen man nur über ein einziges Netzwerk verbunden ist, können nun das eigene Gesamtprofil sehen, das aus den unterschiedlichen Netzwerken gespeist wird. Ein weiteres Problem sind die Updates: Sie geschehen zwar automatisch, verschiedene Nutzer beschweren sich aber über die verlangsamte Frequenz. Allerdings ist der Dienst auch noch im Beta-Stadium, weshalb solche Schwierigkeiten verständlich sind.

Der Praxisnutzen von Alternion ist angesichts der Überfülle an Diensten und Netzwerken ohne Frage deutlich: Alles gesammelt an einem Ort zu verwalten ist reizvoll. Aber der Gedanke, dass der Dienst auf alle genutzten Dienste zugreifen kann, wird vermutlich doch viele davon abhalten.

Wie sieht's bei euch aus: Sind alle Streams auf einer Oberfläche für euch reizvoll genug, um Alternion alle Profilzugriffe zu gestatten?

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3 Antworten
  1. von Niels Braczek am 16.10.2012 (18:01 Uhr)

    So ein Tool ist genau das, was man braucht. Aber auf dem eigenen Server.

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  2. von Wilfried Schock am 19.10.2012 (11:49 Uhr)

    220 Social Media Dienste. Was für eine Hausnummer. Die Frage ist, doch, wie viele Social Media Dienste man überhaupt als Unternehmen sinnvoll - d. h. auf Dauer und zielführend - bearbeiten und nutzen kann. Und nicht zuletzt, wie weit man sich auf welche Social Media Dienste überhaupt stützen sollte. Nichts ist unerfreulicher als ein Social Media Erfolg, der durch die genutzte Plattform eliminiert wird. Was hätte man denn heute noch von einem Erfolg in MySpace?

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  3. von TorstenS am 09.11.2012 (10:30 Uhr)

    > So ein Tool ist genau das, was man braucht. Aber auf dem eigenen Server.

    Absolut! Das hätte ich auch nicht besser formulieren können.
    Oder halt von mir aus auch auf dem eigenen Rechner, so als "Über-Browser". Dann müsste man zumindestens, dass man sozusagen die Fäden in der Hand hat.

    Angesichts der um sich greifenden Sitte von E-Mail auf die Mitteilungsfunktionen von Facebook, Xing, Google+ und wie sie alle heissen unzusteigen würde ich mir außerdem eine Postfach-Integration wünschen, bei der ich die persönlichen Nachrichten die ich über die Netzwerke bekomme als Kopie in meiner Mailbox habe und eben nicht nur dass mir eine Oberfläche irgendwo im Netz die Sachen aggregiert anzeigt, ich sie aber nicht archivieren kann.

    Schwieriges und komplexes Thema, das leider gleichzeitig 95% aller Internet-Nutzer nicht die Bohne interessiert. Vergleiche "WhatsUp", ...

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