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Social Media: Diese 5-Minuten-Tipps helfen sofort

Social Media: Diese 5-Minuten-Tipps helfen sofort

Die Social-Media-Betreuung kann schnell in einen Full-Time-Job ausarten. Nicht umsonst gibt es mittlerweile Social-Media-Manager. Doch es gibt auch Erfolg versprechende Maßnahmen, die in fünf Minuten erledigt werden können — oder in noch weniger Zeit.

Social Media: Diese 5-Minuten-Tipps helfen sofort

In fünf Minuten könnt ihr eine Menge erreichen. (Foto: Helico / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

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Unsere Tipps brauchen alle nicht mehr als fünf Minuten. (Foto: Helico / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Mittlerweile dürfte sich herumgesprochen haben, dass man nicht einfach nebenher laufen lassen kann. Ein erfolgreicher Social-Media-Auftritt braucht eine Strategie und ausreichend Ressourcen für die Umsetzung. Aber wie so oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die große Auswirkungen haben können. Deshalb haben wir für euch ein paar zusammengestellt, die in maximal fünf Minuten für bessere Auftritte in Social Media sorgen. Dabei solltet ihr natürlich das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Vielleicht helfen dabei auch unsere 10 guten Vorsätze für besseres Social Media.

1. Zu krummen Zeiten posten

Und wann postet ihr so? Klar, es gibt nachgewiesen Zeiten, zu denen besonders viele Menschen in sozialen Netzen aktiv sind. Wer Menschen auf der Arbeit erreichen will, sollte in diesen Zeiträumen bewusst krumme Uhrzeiten auswählen. Zum Beispiel um 9:57 Uhr statt um 10 Uhr. Warum? Nun, Termine und Besprechungen werden gern zur vollen Stunde geplant und viele Nutzer checken kurz vor dem Termin noch mal die Nachrichtenlage. Das kann umgekehrt genauso funktionieren, wenn man berücksichtigen will, dass Meetings länger dauern können. Also: den Post auf 11:05 Uhr setzen. Natürlich garantiert diese Methode nicht unbedingt mehr Erfolg, aber sie schadet auch nicht. Außerdem wirkt es authentischer, wenn die Meldungen nicht immer automatisiert zur selben Uhrzeit raus gehen.

2. Folgt Leuten, die eure Posts teilen

Wer eure Tweets retweetet und eure Posts teilt, ist der perfekte Follower oder Fan und hat schon eine Bindung zu euch. Verstärkt diese Bindung, indem ihr ihm ebenfalls folgt oder seine Meldungen abonniert. Auch wenn sie vielleicht wenig gehaltvoll sind, signalisiert ihr Interesse. Das kostet nichts und dauert nicht lange. Ist dann etwas dabei, das für eure Follower von Interesse sein könnte, favorisiert undoder teilt ihr das natürlich auch — es sei denn, es geht um die direkte Konkurrenz.

3. Instagrams direkt auf die Facebook-Seite teilen

Aus Instagram kann auch direkt auf Facebook-Seiten geteilt werden. (Screenshot: Instagram)
Aus Instagram kann auch direkt auf Facebook-Seiten geteilt werden. (Screenshot: Instagram)

Aus den Instagram-Apps lassen sich Bilder in diverse soziale Netze teilen. Aber was ist mit Facebook-Seiten? Kein Problem, wenn euer Facebook-Profil, mit dem ihr Instagram verbunden habt, auch eine Seite verwaltet. Instagram hat in der App auch Teilen-Einstellungen. Wer hier Facebook auswählt, sieht, dass die Bilder auf die Chronik geteilt werden. Dahinter liegt dann die Auswahl aller verwalteten Seiten. Auf die könnt ihr dann direkt eure gefilterten Schnappschüsse posten. Man sollte aber nicht vergessen, das wieder zu ändern. Schließlich sollen auf der Firmenseite nicht die Disko-Duckface-Selfies vom Wochenende erscheinen, oder?

4. Achtet auf geänderte Social-Media-Nutzungsbedingungen

Facebook und Co. ändern ab und zu mal die Nutzungsbedingungen, vor allem für Seitenbetreiber. Es kann nicht schaden, diese Änderungen genau zu verfolgen und sie sich auch durchzulesen, wenn sie angekündigt werden. Wäre blöd, wenn euer Gewinnspiel, das ihr schon dreimal gemacht habt, auf einmal gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Umgekehrt erlauben die Änderungen manchmal auch mehr Freiheiten. So waren Likes bei Facebook als Abstimmungsmittel lange nicht gestattet, mittlerweile sind sie es.

5. Fehler beim Twittern vermeiden

Am einfachsten lassen sich Dinge umsetzen, wenn man sie schlicht nicht mehr machen muss, Fehler zum Beispiel. Der am häufigsten gemachte Fehler bei Twitter: Jemanden direkt ansprechen. Warum soll das jetzt falsch sein, schließlich lebt Twitter von Interaktion? Schauen wir uns das Beispiel an:

Ein so verfasster Tweet erreicht nicht alle Follower, sondern nur die Follower, die dem Absender und dem erwähnten Nutzer folgen. Zwar ist der Tweet im Profil sichtbar, in den Timelines wird er jedoch nicht angezeigt, wenn dem erwähnten Nutzer nicht gefolgt wird. Lösung: Entweder den Tweet so formulieren, dass die Erähnung nicht am Anfang steht oder einfach einen . vor die Erwähnung setzen.

6. Lasst sie einchecken

Auch wenn Foursquare und andere ortsbasierte Dienste hierzulande nur schwach genutzt werden, solltet ihr sie nicht außer acht lassen. Die eigenen Infos dort sind schnell geprüft und neue Einträge schnell angelegt. Gleiches gilt für Facebook: Wenn euer Unternehmen besucht werden kann (zum Beispiel ein Geschäft oder ein Restaurant), könnt ihr auf der Seite eine Adresse angeben. Wer dann bei Facebook dort eincheckt, checkt quasi nicht an einem Ort, sondern in einer Seite ein. Und alle Freunde sehen das und somit die Seite.

Der Aufwand: einmal weniger als fünf Minuten und davon könnt ihr lange profitieren. Um das noch zu fördern, könnt ihr offline zum Einchecken animieren, zum Beispiel mit entsprechenden Hinweisen in euren Räumlichkeiten.

7. Social Media mit dem YouTube-Kanal

Wer diesen YouTube-Kanal aufruft, kommt ums Abonnieren kaum herum. (Screenshot: YouTube)
Wer diesen YouTube-Kanal aufruft, kommt ums Abonnieren kaum herum. (Screenshot: YouTube)

Einen ganz raffinierten Trick gibt es für YouTube. Wer einen YouTube-Kanal hat, freut sich über viele Abonnenten. Doch wie kriegt man Besucher zum Abonnieren? Wie gesagt, es ist raffiniert, dafür funktioniert dieser Tipp nur außerhalb von YouTube. Detailliert erklärt wird er vom Blog von Gleam. Mit einer Ergänzung der Kanal-URL erreicht ihr, dass beim Aufrufen der Seite ein Popup erscheint, das zum Abonnieren einlädt. Hier die Ergänzung der URL, die ihr überall, wo ihr euren Kanal promotet, verwenden könnt – nur halt nicht auf YouTube selbst:

http://www.youtube.com/user/Kanalname?sub_confirmation=1

8. Alle meine Netzwerke

Eure Nutzer sind in der Regel in mehreren Sozialen  Netzwerken unterwegs und ihr vermutlich auch. Deshalb: verweist in einem Netzwerk aufs andere. Eventuell gebt ihr auch an, was den Nutzer woanders erwartet. Denn überall das Gleiche unverändert posten, ist natürlich ein No-Go. Die Links sind schnell eingetragen und auch davon profitiert ihr lange. Übrigens: E-Mail-Signaturen sind zwar kein Soziales Netzwerk, eignen sich aber selbstverständlich hervorragend für die Links zu euren Social-Media-Auftritten.

9. Mal einen Blicks aufs Smartphone riskieren

Mobile wird gern vergessen, ist aber gerade bei Sozialen Netzen nicht mehr wegzudenken. Viele Nutzer sind über die Apps für Smartphones aktiv. Wie sieht eure Seite auf einem mobilen Gerät aus? Der Check ist schnell erledigt. Wenn es blöd aussieht, dauert es aber leider länger, bis es korrigiert ist. Dafür waren die Minuten für den Check gut investiert, schließlich habt ihr jetzt eine Baustelle erkannt. Mobile Geräte schließen auch Tablets ein.

10. In 5 Minuten den Tag planen

Social-Media-Tools wie Hootsuite lassen den Tag im Voraus planen - in 5 Minuten. (Screenshot: Hootsuite)
Social-Media-Tools wie Hootsuite lassen den Tag im Voraus planen – in fünf Minuten. (Screenshot: Hootsuite)

Wer eine gute Strategie hat, muss sie auch nicht den ganzen Tag abarbeiten. Einmal fünf Minuten die Post-Planung für den Tag machen, in Hootsuite oder Buffer anlegen und ihr habt den Rest des Tages Zeit, neuen Content zu erstellen, auf die Kommentare eurer Nutzer zu reagieren und für alles, was dann im Full-Time-Job so anfällt.

via www.searchenginejournal.com

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3 Antworten
  1. von nichauser am 10.03.2014 (09:17 Uhr)

    Solche Social Media Tipps sind zwar immer schön und gut. Jedoch finde ich es immer etwas ernüchternd, dass viele dieser Tipps erst dann funktionieren, wenn man bereits eine kleine Fanbasis aufgebaut hat.
    Gerade am Anfang einer Seite ist es schwer eine aktive Fanbasis aufzubauen, und da ist guter Rat dann nämlich auch aufeinmal teuer, man findet kaum Tipps die von Anfang an Funktionieren... Vielleicht gibt es ja auch mal irgendwo hilfreiche Tipps für den Anfang? Für den Aufbau einer aktiven Fanbasis? Sowas fehlt mir leider immernoch ein wenig...

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  2. von dennis am 11.03.2014 (02:35 Uhr)

    Hat jemand Trick nr.7 ausprobiert . nachdem ich die weiterleitung eingebaut hab und ich drauf drückte erschien die box nicht nur einmal als sich die kanalseite meines kanals geöffnet hat sondern auch als ich die suche benutzt hab und einen anderen kanal aufgerufen hab ,der mir nicht gehört hat. Die box bot mir auch auf diesen fremden kanal an meinen kanal zu abonnieren. Hoffe man kann einigermaßen verstehen was ich beschreibe. Sieht für mich eventuell ein wenig illegal so aus.

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  3. von Timo Stoppacher am 12.03.2014 (17:36 Uhr)

    Hallo Dennis,

    ich habe das vergeblich versucht nachzuvollziehen.
    Deshalb kann ich Dir da gerade nicht weiterhelfen.
    Vielleicht ein Bug in YouTube.

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