Social Media Facts: Social Media lohnt sich

Social Media lohnt sich für Unternehmen, auch wenn es dafür keine harten Fakten in Form von greifbaren Zahlen gibt. Das ist die wesentliche Aussage einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey. Darin wurden 3249 Unternehmen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen ihrer Social Media Aktivitäten befragt. Das Ergebnis: Der Einsatz von Facebook, Twitter und Blogs lohnt sich für die meisten Unternehmen auf vielfältige Art und Weise.

Social Media wirkt sich in vielen Bereichen aus

Was im letzten Jahr noch als Hype durchging und von vielen Unternehmen zunächst als Experiment betrachtet wurde, wird langsam aber sicher erwachsen und muss sich beweisen. Immer lauter wird die Frage dannach, was Social Media denn nun wirklich leisten kann, bzw. wie man diese Leistung bewerten und einordnen kann. Die vom Netzökonom Holger Schmidt vorgestellte Studie von McKinsey liefert nun neue Erkenntnisse und Zahlen und bringt etwas mehr Licht in das Dunkel dieses nur schwer zugreifenden Themas.

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Social Media wirkt sich auf viele Bereiche aus, wie die von MyKinsey in einer Studie befragten Unternehmen bestätigen. (Foto: Intersection Consulting / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Social Media bietet Wissen an

Sowohl bei der externen als auch bei der internen Kommunikation sehen die befragten Unternehmen der Studie große ökonomische Vorteile beim Einsatz von Social Media. Der Zugang zu Wissen spielt dabei eine zentrale Rolle, aber auch die Verringerung der Kosten für die Kommunikation und eine verbesserte Vernetzung der internen Experten sind wichtige Faktoren, die den Einsatz von Social Media lohnenswert machen.

Je größer das Social Media Engagement, desto größer die Vorteile

Eine wichtige Erkenntnis der McKinsey-Studie liegt darin, dass Unternehmen mit einem großen Social Media Engagement mehr wirtschaftliche Vorteile für sich geltend machen, als Unternehmen mit nur geringen Aktivitäten. Interessant ist dabei, dass auch Unternehmen, die Social Media nur intern einsetzen, ökonomisch profitieren können. Der Einsatz von Wikis oder internen Social Networks, in denen sich die Mitarbeiter über ein Profil darstellen und vernetzen können, sorge für einen schnelleren Informationsfluss und zu einer verbesserten Ausnutzung der personellen Ressourcen in einem Unternehmen.

Mit Social Media zu größeren Marktanteilen

Wer Social Media nicht nur intern, sondern auch extern verwendet, kann nach Berechnungen von McKinsey auch Marktanteile dazu gewinnen. Als Grund wird in der Studie die Vernetzung mit Lieferanten und Partnern genannt, die sich über Social Media positiv beeinflussen lässt. Daraus resultieren dann engere Marketingverflechtungen, die sich wiederum positiv auf die Kundenbeziehungen und den Kundenservice auswirken.

Die Quintessenz der Studie: Unternehmen die intern wie extern auf Social Media setzen, dürften, genügend Engagement vorausgesetzt, langfristig Vorteile gegenüber der Konkurrenz haben, die Social Media nicht nutzt.

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9 Answers

  1. von Sylvia Nickel 23.01.2011 (20:40Uhr) 1.

    Social Media richtig nutzen

    gerade für kleine und mittlere Unternehmen stellen sich Schlüsselfragen zum Social Media Marketing-Einsatz:

    1) Wer kann den Support im Unternehmen gewährleisten?
    2) Wie sind die Freiräume der Mitarbeiter definiert, damit schnelle und effiziente Aktionen ohne Loops über die nächste Geschäftsführungssitzung gewährleistet sind?
    3) Welche Art an Informationen werden gepostet, aktualisiert und geteilt?
    4) Haben diese Informationen einen Nutzen für die Kunden oder die Lieferanten oder sonstige Stakeholder der Unternehmung?
    5) Anhand welcher Kennzahlen wir der Social Media Marketing-Erfolg gemessen?

    Social Media Marketing ist damit nicht nur ein "Spielzeug" auf der internen Strategiesitzung, sondern ein Schlüsselthema für die Unternehmung!

  2. von Interessante Links am 26. January 2011 Â… 26.01.2011 (10:08Uhr) 2.

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  3. von t3n in Orlando: „Lotusphere“ – Soz… 01.02.2011 (09:13Uhr) 3.

    [...] Der Konferenzslogan „Get Social. Do Business“ bedeutet dabei, dass Unternehmen sich heute nicht nur nach außen sozial anbinden müssen, sondern auch intern neue soziale Strukturen aufzubauen haben, um sich gegenüber Mitbewerbern einen Vorteil zu verschaffen und das Maximum aus ihrem Business herauszuholen. In Zukunft wird es sogar ein Wettbewerbsnachteil sein, sollte ein Unternehmen nicht auf soziale Tools setzen. Es geht schlicht darum, die technologischen Ressourcen und das Wissen der Mitarbeiter für alle, jederzeit und überall verfügbar zu machen. Das macht IBM zum Kern der Lotusanwendungen und wird nicht nur nach Überzeugung von Rennie künftig ein entscheidender Faktor im Unternehmensbereich darstellen. Nur um seine Ansicht zu untermauern, verweist er schließlich noch auf eine passende Studie von McKinsey, die den Einsatz von Social Media im Unternehmen als lohnend bezeichnet. [...]

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